Anzeige

Halbmarathon in der Sächsischen Schweiz

Am 14. April konnten meine Laufgruppe und ich eine besonders tolle Erfahrung verbuchen: Wir veranstalteten unseren eigenen „kleinen“ Halbmarathon in unserer schönen Heimatgegend in der Sächsischen Schweiz. Dies hat eine lange, lange Vorgeschichte, die ich euch im Detail ersparen möchte. Kurze Zusammenfassung: Auf Grund von Herzproblemen, die im vorvergangenen Jahr bei mir festgestellt wurden, hieß es plötzlich: Mehr Sport, weniger Auto. Zunächst war ich ein sturer Esel und ließ mich nur widerwillig von meiner Frau zur Herzgymnastik-Gruppe drängen. Dort lernte ich mehr über Sport und am Wichtigsten: Die Begeisterung dafür. Mein Freund Hans und ich konnten schließlich eine Laufsportgruppe etablieren.

Unter dem Motto „Auto plus Bewegung“ konnten wir immer mehr und mehr Anhänger gewinnen. Dabei konnte ich es managen, unser örtliches Autohaus als Sponsor zu bekommen! Ich habe übrigens über das Portal Gutefrage.net mindestens 24 Erfahrungen gelesen, dass es möglich ist, solche Sponsoren ranzukriegen! Ich habe ihnen unser Motto erklärt und sie waren ziemlich schnell Feuer und Flamme. Als absoluter Autofan konnte ich die Leute noch leichter begeistern, denke ich (ich liebe Autos, besitze einen Neuwagen und einen liebevoll umsorgten Oldtimer, der etwa so aussieht VW Käfer)! Unser Grüppchen war 24 Personen stark, los ging es in Heidenau und gelaufen wurde bis nach Bad Schandau. Dabei hat uns das Autohaus natürlich auch ein paar coole Shirts gesponsert. Abgebildet war darauf ein Auto, das Laufhosen trägt! Superwitzig, sag ich euch – in meinem nächsten Beitrag werde ich dazu unbedingt noch Bilder posten. Natürlich gab es auch Getränke, denn geschwitzt haben wir ordentlich.

Wir wurden also bei herrlichstem Wetter von allen Spaziergängern auch ordentlich bejubelt. Flapsige Sprüche über die Bierbäuche einiger Mitglieder der Laufgruppe konnten wir kräftig kontern: „Lieber ein zartes Bäuchlein als einen Hintern als Gesicht!“, war dabei der beste Spruch von meinem Freund Thorsten. Dabei mussten wir uns zusammenreißen, um den Lauf vor Lachen nicht vorzeitig abzubrechen. Der Thorsten hat übrigens am meisten Anerkennung verdient: Mit 54 und einem Kampfgewicht von 115 Kilo hat er die Hammerstrecke dennoch innerhalb von 2:45 min. geschafft. Danach reichte es gerade noch für ein alkoholfreies Bierchen – dann sind wir völlig geschafft in unsere Autos geplumpst. Als Fazit muss ich feststellen: Laufen ist meine neue Leidenschaft und ich bin saumäßig stolz auf mich und unsere Gruppe– aber ohne Auto geht’s doch nicht!
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.