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Sophie Scharfensteiner wird Bayerische Meisterin im Hochsprung

Ganz oben auf die Siegertreppe durfte Sophie Scharfensteiner nach ihrem Sieg im Hochsprung
Dillingen: Stadion | Mit den Bayerischen Meisterschaften der Jugend U16 ging in Regensburg einer der Saisonhöhepunkte in der Leichtathletik über die Bühne. Zwei Nachwuchsathletinnen der LG Zusam hatten sich für diese Topveranstaltung qualifiziert und kehrten mit erfreulichen Erfolgen zurück.
Als Jahresbeste im Hochsprung der weiblichen Jugend W14 reiste Sophie Scharfensteiner in die Domstadt. Doch ein Wettkampf um die Landesmeisterschaft ist nicht vergleichbar mit den regionalen Sportfesten und Meisterschaften. Dass eine 14-jährige Sportlerin hier nicht schon cool und abgezockt auftritt, ist nur verständlich. Zwar versuchte die Buttenwiesenerin sich ihre Nervosität nicht anmerken zu lassen, doch ganz verbergen konnte sie sie nicht. Zu Beginn des Wettbewerbes übersprang sie ihre Einstiegshöhe von 1,51 Meter im ersten Versuch, aber schon bei den Höhen von 1,54 Metern sowie 1,57 Metern zeigte sie kleine ungewohnte Unsicherheiten und benötigte zwei Versuche. Sechs ihrer Mitkonkurrentinnen nutzen die Gunst der Stunde, meisterten diese Höhen im ersten Versuch und lagen zu diesem Zeitpunkt in der Wertung vor ihr. Da jedoch nur wenige dieser Springerinnen in diesem Jahr eine Sprunghöhe von 1,60 Metern oder mehr vorzuweisen hatten, sollte hier eine erste Vorentscheidung fallen. Jetzt machte sich die Erfahrung aus dem Vorjahr bemerkbar und Sophie zeigte Nervenstärke. Im ersten Versuch überquerte sie die Höhe von 1,60 Metern –die Latte wackelte kurz, blieb aber liegen- und setzte nun ihrerseits die Konkurrenz unter Druck. Lediglich zwei Springerinnen, mit Fehlversuchen belastet, konnten nachziehen. Als nun Sophie bei 1,63 Metern ihre gewohnte Souveränität aufblitzen lies und diese Höhe klar übersprang war ihr der Meistertitel nicht mehr zu nehmen. Aufgrund ihres Saisonverlaufes mit Höhen zwischen 1,60 Metern und 1,68 Metern hat sich Sophie Scharfensteiner diesen Bayerischen Meistertitel, ihren Ersten, redlich verdient. Gleich nach Beendigung des Hochsprungs ging sie noch im Weitsprungwettbewerb an den Start. Obwohl die Kraft nun für weite Sprünge fehlte, zeigte sie einen guten Wettkampf und landete mit 4,77 Metern auf dem achten Platz.
Über einen hervorragenden siebten Platz durfte sich Jana Hirschbeck im 800 Meter Wettbewerb der weiblichen Jugend W15 freuen. Ungewohnt musste sie die ersten einhundert Meter in Bahnen laufen, was nicht allen Teilnehmerinnen gelang und zu Disqualifikationen führte. Nach einer schnellen 70-er Auftaktrunde, machte sich bei Jana eine Spendenwanderung ihrer Schule -60 Kilometer von Oberstdorf nach Immenstadt- aus der Vorwoche bemerkbar. Erst auf den letzten 150 Metern nutzte sie ihre Sprintqualitäten und lief in 2:31:28 Minuten als Siebtplatzierte ins Ziel.
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