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Technikerschule Höchstädt bekommt durch neue Fachrichtung Informatiktechnik Alleinstellungsmerkmal in Schwaben; Kooperation mit der Berufsschule Lauingen

von links: OStD Dr. Helmut Nebel (Berufsschule Höchstädt), Landrat Leo Schrell und OStD Gottfried Göppel (Berufsschule Lauingen) starteten gemeinsam die Werbekampagne für die Fachrichtung Informatiktechnik, die ab dem Schuljahr 2017/2018 an der Technikerschule für Umweltschutz Höchstädt a.d.Donau angeboten wird.
Die Fachrichtung Informatiktechnik verschafft der Technikerschule für Umweltschutz Höchstädt ab dem neuen Schuljahr 2017/2018 ein Alleinstellungsmerkmal in Schwaben. Landrat Leo Schrell betonte bei der Vorstellung des Werbekonzeptes, dass dies durch die beispielgebende Kooperation mit der Berufsschule in Lauingen möglicht werde. Schrell erhofft sich dadurch ein breiteres Ausbildungsangebot und damit eine Stabilisierung der Schülerzahlen sowie die Sicherstellung eines dauerhaften Unterrichtsbetriebs der Technikerschule Höchstädt.

Mit der Fachrichtung Informatiktechnik bekommt der Landkreis Dillingen die einzige staatliche Technikerschule dieser Fachrichtung in Schwaben. Durch die Ausbildung von Technikern in diesem speziellen Ausbildungsbereich rüstet sich der Landkreis nicht nur für die Zukunft, sondern widmet sich als anerkannte Bildungsregion in Bayern speziell den Zukunftsthemen „Digitalisierung“ und „Industrie 4.0“.

Voraussetzung für den Besuch der Technikerschule für Informatiktechnik ist eine einschlägige Berufsausbildung in den Bereichen Elektrotechnik, Mechatronik oder IT sowie eine entsprechende einjährige Berufserfahrung. Der Abschluss berechtigt dazu, die Bezeichnung „Staatlich geprüfte/r Techniker/In“ zu führen. In der zweijährigen Vollzeitausbildung werden die Absolventen/Innen zur Übernahme mittlerer Führungspositionen im IT-Bereich oder auch im öffentlichen Dienst befähigt.

Die Ergänzung der bestehenden Technikerschule für Umweltschutz um die Fachrichtung Informatiktechnik stärkt und erweitert die beiden staatlichen Berufsschulen in Höchstädt und Lauingen. Durch deckungsgleiche Inhalte in beiden Fachrichtungen ist eine gemeinsame Beschulung in einzelnen Fächern möglich. Gottfried Göppel, Schulleiter der Staatlichen Berufsschule Lauingen, begrüßt die Zusammenarbeit der beiden beruflichen Schulen innerhalb des Landkreises: „Daraus ergeben sich chancenreiche Perspektiven im Bereich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung und eine gewinnbringende Nutzung vorhandener Ressourcen, die besonders bei der Technikerausbildung zum Tragen kommen können.“ Eine große Auswahl an Wahlpflichtfächern ermöglicht eine Spezialisierung der angehenden Techniker. Einblicke der Schüler in beide Fachrichtungen erweitern die beruflichen Perspektiven. In modern ausgestatteten Fachräumen erfolgt eine praxisorientierte Ausbildung.

Die Technikerschule bietet deshalb eine praxisnahe Ausbildung, die eine Alternative zum Studium bzw. zum Besuch der Berufsoberschule darstellt. Durch eine Ergänzungsprüfung im Fach Mathematik kann zusätzlich die Fachhochschulreife erworben werden. Damit kann die Technikerschule auch als Sprungbrett zur Hochschule genutzt werden. Auch Absolventen/Innen der Berufsfachschule für Technische Assistenten für Informatik haben Zugang zu dieser Schule.

Die Anmeldungen für das kommende Schuljahr 2017/18 werden ab sofort vom Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Höchstädt und der Staatlichen Berufsschule Lauingen entgegengenommen.

Weitere Informationen erhalten Interessenten bei den genannten Berufsschulen (siehe dazu nachstehenden Info-Kasten) sowie in zwei Informationsveranstaltungen am Samstag, 18. Februar 2017, 10:30 Uhr, in der Berufsschule Höchstädt und am Donnerstag, 9. März 2017, 18:00 Uhr, in der Berufsschule Lauingen (Donau).
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