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Sanierung des Wertinger Gymnasiums - Bauabschnitt 3

Mit Beginn der Sommerferien wurde der letzte Bauabschnitt der Generalsanierung des Staatlichen Gymnasiums in Wertingen in Angriff genommen. Aus Sicht von Landrat Leo Schrell setzt der Landkreis mit der rund 7,2 Mio. Euro teuren Maßnahme ein weiteres eindeutiges Signal pro zukunftsfähigem Ausbau der weit über die Landkreisgrenzen hinaus anerkannten Bildungseinrichtungen.

Der nun zur Realisierung anstehende Bauabschnitt wird über mehrere Jahre abschnittsweise bis 2014 realisiert, um den Schulbetrieb möglichst wenig zu beeinträchtigen. So sind im Haushalt 2011 des Landkreises dafür rund 2,15 Mio. Euro eingeplant. Im Zuge der Maßnahme wird das dreigeschossige Hauptgebäude mit innenliegendem überdachtem Pausenhof bau- und energietechnisch komplett saniert. Davon betroffen sind beispielsweise die Heizkörper. Daneben wird eine Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie eine abgehängte Akustikdecke inklusive Beleuchtung eingebaut. Auch der überdachte Pausenhof erhält eine Akustikdecke mit entsprechender Wandverkleidung. Erneuert wird zudem die EDV- und Elektroverkabelung. Zudem werden Maßnahmen des Brandschutzes umgesetzt und die Fachräume für Biologie und Physik mit einer neuen Medienverteilung ausgestattet.

Der Landrat freut sich, dass mit dem 3. Bauabschnitt die seit mehreren Jahren laufende Generalsanierung abgeschlossen werden kann. „Damit schaffen wir beste Ausbildungsvoraussetzungen am Gymnasium Wertingen und stärken gleichzeitig unser Image als Bildungslandkreis“, betont der Landrat.

Möglich waren und sind die umfänglichen Sanierungsmaßnahmen allerdings nur dank der guten Finanzierung, so Schrell. In diesem Zusammenhang dankt der Landrat dem Vorsitzenden des Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen, Stimmkreisabgeordnetem Georg Winter. Dank seines Einsatzes konnten bereits die in den Jahren 2005 bis 2007 realisierten Bauabschnitte I und II aus IZBB- und FAG-Mitteln finanziert werden. Die wesentliche Idee Winters bestand darin, das Bundesprogramm mit dem Landesprogramm zu verbinden und zu einer sinnvollen Maßnahme zu verknüpfen. Die frühzeitige Initiative hat dabei entschieden zur Realisierung des Projektes beigetragen. Dadurch konnten insbesondere die aufgrund des G 8 erforderlichen Räume für Mittags- und Nachmittagsbetreuung geschaffen und ein für die Schule in sich stimmiges Konzept verwirklicht werden.

Vor allem die Schaffung der Räume für die Mittags- und Nachmittagsbetreuung hat sich mit Blick auf die zunehmende Nachfrage nach der offenen Ganztagsschule bewährt, betont der Landrat.
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