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Richtig vorsorgen mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung!

Wann? 10.10.2017 19:30 Uhr bis 10.10.2017 21:30 Uhr

Wo? Stadtbücherei im Colleg, Benediktinergasse 5, 89407 Dillingen an der Donau DE
Dillingen an der Donau: Stadtbücherei im Colleg | Die Bezirksstelle Augsburg des Interessenverband Unterhalt und Familienrecht ISUV/VDU e. V. veranstaltet am

Dienstag, 10.10.2017, ab 19.30 Uhr

in der

Stadtbücherei im Colleg, Benediktinergasse 5, 89407 Dillingen a.d.D. (Saal 3/kleiner Saal),

eine weitere Vortragsveranstaltung mit dem Titel

„Richtig vorsorgen mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung!“

mit Rechtsanwalt Jürgen Strampp (Mitglied des VorsorgeAnwalt e.V.) Der Eintritt ist frei.

Wofür sollte ich Vorsorge treffen? - Was kann schon passieren? Niemand ist sicher! Es kann jeden, egal wie alt er ist, treffen! Ein Unfall, eine schwere Krankheit oder Gebrechlichkeit – auf einmal ist man auf die Hilfe anderer angewiesen. In dieser Situation den Alltag zu bewältigen ist die eine Seite. Die andere: Wer trifft jetzt die Entscheidungen für mich? Wer regelt meine Bankangelegenheiten? Wer regelt meine ärztliche Behandlung? Meine Wohnungsangelegenheiten?

Wurde keine Vorsorge getroffen, setzt das Betreuungsgericht im Ernstfall einen vom Betreuungsgericht ausgewählten Betreuer ein. Dies kann ein Familienmitglied oder aber auch ein Fremder, z.B. ein Berufsbetreuer, sein.

Vorsorge kann jeder Volljährige durch die rechtzeitige Erteilung einer Vorsorgevollmacht und dem Abfassen einer Patientenverfügung treffen. Rechtsanwalt Strampp wird im Rahmen seines Vortrags Hinweise darauf geben, was bei der Abfassung einer Vorsorgevollmacht zu beachten ist. Eine Vorsorgevollmacht sollte unbedingt mit einer Patientenverfügung verbunden werden. In einer Patientenverfügung sollen u.a. die eigenen Wünsche für das eigene Lebensende niedergelegt werden.

Auch die Rechtsbeziehung zwischen dem Bevollmächtigten und dem Vollmachtgeber ist von Bedeutung insbesondere dann, wenn der Bevollmächtigte nicht der alleinige Erbe des Vollmachtgebers wird. Hier ist darüber nachzudenken, wie ein Bevollmächtigter ggf. vor Ärger mit dem oder den Erben geschützt werden kann.

Weiter wird auf Fragen eingegangen werden, wie „Welchen Schutz gibt es gegen einen Vollmachtsmissbrauch?“ und „Wie sorge ich vor, dass mein Bevollmächtigter handeln kann, wenn der Vorsorgefall eintritt?“

Weitere Information zur Veranstaltung und über den Interessenverband erhalten Sie durch Raffaele Brescia, Leiter der ISUV-Bez.-Stelle Augsburg, Tel.: 0821/3195853 oder über die Bundesgeschäftsstelle in Nürnberg, Tel.: 0911 550478.
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