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Verkehrsgipfel im Reichstag zur B16 neu

Bild v.l.: Verkehrsstaatssekretär Andreas Scheuer, MdB Ulrich Lange, OB Frank Kunz, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, Landrat Leo Schrell, MdL Georg Winter und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann
Zum Thema Ortsumfahrung Dillingen (B16 neu) lud der Bundestagsabgeordnete Ulrich Lange am Rande der Bundesversammlung ein. Hier trafen sich die für Bayern wichtigsten Verkehrspolitiker Deutschlands, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, Bundesverkehrsstaatssekretär Andreas Scheuer und der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann, zuständig für alle Verkehrsvorhaben in Bayern, mit den nordschwäbischen Politikern Ulrich Lange, Georg Winter, Oberbürgermeister Frank Kunz und dem Dillinger Landrat Leo Schrell im Fraktionssaal der Union im Berliner Reichstag.

Verkehrsstaatssekretär Scheuer schilderte Ramsauer und Herrmann die extreme Verkehrsbelastung der Dillinger Innenstadt aus Sicht seines persönlichen Besuches im Frühjahr dieses Jahres. Sowohl der Lärm als auch die Geruchsbelästigung seien für die Bewohner extrem hoch. Er befürworte aus diesem Grund die schnelle Realisierung der Ortsumfahrung.

Die nordschwäbischen Vertreter bestätigten die Sichtweise des Verkehrsstaatssekretärs und betonten, dass sich mittlerweile täglich deutlich über 20.000 Fahrzeuge durch die Innenstadt Dillingens quälten. Durch diese Verkehrslawine steige die Lärm- und Abgasbelästigung genauso wie die Gefährdung der Fußgänger, insbesondere der Kinder. Aber auch für die heimische Wirtschaft sei die Ortsumfahrung von großer Bedeutung, da sich die Ortsdurchfahrt immer mehr als Nadelöhr entwickele und somit ein Zeitproblem und großes Handicap für die heimische Wirtschaft darstelle.

Ausdrücklich wiesen die schwäbischen Politiker darauf hin, dass seit ca. 30 Jahren die Frage dieser Ortsumgehung im Raum steht. „Hoffnung keimte bei den Bewohnern auf, als im März dieses Jahres der Spatenstich für das erste Brückenbauwerk samt Grundwasserwanne für die Überführung der Bahn über die neue Trasse stattfand. Es wäre ein äußerst negatives Signal, wenn das Brückenbauwerk jetzt fertiggestellt und dann mehrere Jahre als „Bauruine“ in der Landschaft stehen würde“, so Dillingens Oberbürgermeister Kunz. Deswegen werten die Nordschwaben das Treffen als wichtigen Schritt, da dass Dillinger Anliegen nun auch noch einmal bei den Verantwortlichen an oberster Stelle mit Nachdruck vorgebracht werden konnte.

Bundesverkehrsminister Ramsauer und Innenminister Herrmann versprachen, im Zusammenspiel von Berlin und München im derzeit engen finanziellen Rahmen alle Möglichkeiten auszuloten.
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