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Ausschussvorsitzender Georg Winter trifft BBV-Präsident Walter Heidl

Im Bild (von links): Der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes Walter Heidl im Gespräch mit Haushaltsausschussvorsitzendem Georg Winter vergangene Woche in München.
Mit dem Präsidenten des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) Walter Heidl und seinem Geschäftsführer Matthias Borst hatte sich Georg Winter im Rahmen seiner landesweiten Tätigkeit als Vorsitzender des Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen getroffen. Gesprächsthemen waren unter anderem die bayerische Kompensationsverordnung, die gerade in München in einer Abstimmung zwischen den Ressorts Umwelt, Gesundheit, Landwirtschaft und Innenministerium erarbeitet wird.

Ein weiteres Thema lag BBV-Präsident Heidl besonders am Herzen: die Breitbandversorgung im ländlichen Raum. Heidl war dabei wichtig, wie der zweite Teil des Breitband-Programmes umgesetzt wird, so dass auch finanzschwache Kommunen ein leistungsstarkes Breitbandnetz aufbauen können. Im neuen Programm ist die Förderhöchstgrenze mit 500.000 Euro wesentlich höher angesetzt als im ersten Teil, teilte Ausschussvorsitzender Georg Winter im Gespräch mit.

Einig waren sich der BBV-Präsident und Abgeordneter Winter, dass die großen Veränderungsprozesse in der Landwirtschaft und der Einwohnerrückgang im ländlichen Raum berücksichtigt werden müssen. Leerstehende Ortsmitten sollten reaktiviert und genutzt werden, bevor neue, flächenintensive Baugebiete ausgewiesen werden. Dies sei gerade jetzt von besonderer Bedeutung, da durch Energiewende und große Stallbauten, die der Freistaat unterstützt, weitere Nutzungen im Innenbereich entfallen.

Heidl betonte die Erwartung seitens des Verbandes bezüglich der neuen Kompensationsverordnung, mit dem Flächenverbrauch sorgfältig umzugehen, aber keine Stillstandspolitik zu betreiben. Bei der Verkehrserschließung regte er an Trassen eher zu bündeln, z. B. Schiene und Straße oder ortsnahe Trassen mit verbessertem Lärmschutz zu planen, als weit in die Landschaft auszugreifen.
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