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Antrittsbesuch bei Landrat Leo Schrell

Die Schwerpunkte der künftigen Arbeit erläuterte der Vorstand des neu gebildeten DGB Kreises Dillingen in diesen Tagen Landrat Leo Schrell. Im Bild von links: Rudolf Wörner, Wolfgang Peitzsch, Bruno Stegmayer, Antonie Schiefnetter, Leonhard Lorenz, Landrat Leo Schrell.
Das Kapital Mensch will der Vorstand des DGB Kreises Dillingen stärker in den Mittelpunkt seiner künftigen Arbeit und Initiativen stellen. Dies betonten Antonie Schiefnetter, Wolfgang Peitzsch, Bruno Stegmaier, Rudolf Wörner und Leonhard Lorenz in diesen Tagen beim Antrittsbesuch bei Landrat Leo Schrell. Im DGB Kreis Dillingen, der im Mai im Zuge der Strukturreform des DGB neu gegründet wurde, sind jetzt alle Einzelgewerkschaften vertreten.

Zwischen dem Landrat und dem Vorstand des DGB Kreises Dillingen bestand Einigkeit, dass vor allem auch Menschen mit Handicap eine Chance verdient haben und die Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt deshalb von den Arbeitgebern der Wirtschaft, aber auch der öffentlichen Hand, nachhaltig unterstützt werden sollte. Antonie Schiefnetter informierte in diesem Zusammenhang, dass sich der DGB gezielt dem Thema prekäre Beschäftigung, also der Leiharbeit und den befristeten Arbeitsverhältnissen, sowie der zunehmenden Zahl an Werkverträgen widmen wolle. Gleiches gelte für die Forderung auf Einführung eines Mindestlohnes. „Gute Arbeit muss angemessen entlohnt werden“, betonte Schiefnetter mit Verweis auf die Unantastbarkeit der Würde des Menschen.

Positiv bewertete der Landrat die historisch niedrige Arbeitslosigkeit in der Region und wertete dies auch als Indiz bester wirtschaftlicher Rahmenbedingungen im Kreis. „Ziel muss sein“, so Schrell, „dauerhaft attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen für junge Menschen in der Region zu erhalten“. Dabei würden die Bildungschancen eine große Rolle spielen. „Weil Bildung das wichtigste Kapital für die Sicherung von Arbeit und Wohlstand ist, investieren wir mit höchster Priorität in unsere Bildungseinrichtungen“, begründete Leo Schrell die laufenden und anstehenden Projekte. Dazu zählen neben dem Neubau der Berufsschule und der Erweiterung des Schülerheimes in Lauingen die Generalsanierung des Gymnasiums in Wertingen und des Johann-Michael-Sailer-Gymnasiums in Dillingen. Dafür investiert der Landkreis insgesamt über 50 Mio. Euro.

Der Landrat nutzte das Gespräch, um für die hohe Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen im Landkreis und die gemeinsamen Initiativen, Fachkräfte zu sichern und zu qualifizieren, zu danken.
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