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Neues zur Baumaßnahme Schloss Dillingen

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Drei Besonderheiten waren für Abgeordneten Georg Winter Anlass, sich erneut auf der Baustelle Schloss Dillingen vor Ort zu informieren. Das im Eigentum vom Freistaat befindliche Gebäude wird seit 1. Januar 2007 vom staatlichen Bauamt in Krumbach betreut. Mit dem dritten Bauabschnitt, der sich auf den Nordflügel des Schlosses konzentriert, wurde noch vor den Bauferien begonnen. Für die Nutzung der sanierten denkmalgeschützten Räume wurde mit dem Einbau von Bürocontainern eine besonders schonende Nutzungslösung gefunden.

Der stellvertretende Leiter des Finanzamtes Dillingen, Jürgen Gilg und Abgeordneter Georg Winter konnten die für den Hochbau zuständige fachliche Leiterin Cornelia Bodenstab zu ihrem ersten offiziellen Termin in Dillingen gemeinsam mit Bauoberrat Peter Schübel begrüßen. Im Rahmen der Verwaltungsreform wurden die Landkreise Dillingen, Günzburg und Neu-Ulm zu einem Bauamtsbezirk zusammengefasst. Der Bereich Hochbau, der bereits bisher in Krumbach ansässig war und das ehemalige Straßenbauamt von Neu-Ulm sind nun eine Behörde mit der Bezeichnung „Staatliches Bauamt Krumbach“. Der Zuständigkeitswechsel wurde vollzogen, nachdem auch die bisherige Dienststelle Augsburg zum Jahresende neu besetzt wurde und in Dillingen gerade der Bauabschnitt II zum Jahresende abgeschlossen werden konnte. Nach den vorbereitenden Arbeiten für den dritten Abschnitt zu Beginn des Jahres wurde noch vor den Bauferien damit begonnen. Die Sanierung des Nordflügels soll bis 2008 abgeschlossen sein. Bereits 2009 soll dann mit der Sanierung des Westflügels die Schlussphase eingeleitet werden. Für die Gesamtmaßnahme sind 25 Mio. € veranschlagt.
Der bisherige Eingangsbereich zum Schloss ist aufgrund der Baumaßnahme gesperrt. Der Zugang zum Finanzamt besteht nun über den großen Parkplatz und den Durchgang im Ostflügel. Über den teilweise freigegebenen Innenhof erreicht man das neu eingebaute Treppenhaus mit Aufzug und die Schlosskapelle. Das Treppenhaus ist mit großen Türen und Glasflächen benutzerfreundlich gestaltet. Sowohl die Kapelle wie der sanierte Festsaal sind eine Augenweide. Damit, so Winter, werden verborgene Schätze wieder sichtbar.
Die Tatsache, dass immer ein Viertel des Schlosses plus Baustelleneinrichtung nicht genutzt werden kann, ist für Geschäftsstellenleiter Klaus-Georg Deininger eine besondere Herausforderung. Ihm obliegt es, dafür zu sorgen, dass alle Mitarbeiter adäquat und gut erreichbar untergebracht sind. Deshalb werden mit Ausnahme des Festsaales, denkmalgeschützte Neben räume des Festsaals durch den Einsatz von containerähnlichen Einbauten vorübergehend als Büroräume genutzt, ohne die historische Raumschale in irgendeiner Weise zu beinträchtigen.
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