KfW Förderungen beim Hausbau

KfW-Förderung – sinnvoller Kredit für den Hausbau

Die KfW-Fördermittel stellen eine Ergänzung zum Hypothekendarlehn dar. Die Laufzeit beträgt in der Regel fünf bis maximal zehn Jahre, der Zinsen dafür gelten als besonders günstig. KfW-Fördermittel werden in den meisten Fällen über die Hausbank beantragt, eine Direktfinanzierung bei der KfW-Bank selbst ist nicht möglich. Der Antrag auf Förderung muss vor Beginn der Maßnahme erfolgen. Es gibt die unterschiedlichsten Fördermittel für den Hausbau, sie stehen sowohl für den Erwerb als auch für Renovierung/Sanierungen zur Verfügung. Einige Fördermittel beinhalten auch nicht rückzahlbare Zuschüsse. Es gibt keine Pauschalisierung für den Erhalt von KfW-Förderungen, da die Förderprogramme weitreichend sind und dementsprechend situativ geprüft werden müssen.

KfW-Förderung für den Hausbau

Eine der Hauptförderungen der KfW liegt im Bereich energie- und umweltfreundlicher Hausbau. Insbesondere für die Errichtung von Effizienzhäusern stellt die KfW Fördermittel bereit. Im Rahmen von Effizienzhäusern, der maximal siebzig Prozent Energiebedarf im Vergleich zu einem ähnlichen Neubau aufweisen, stellt die KfW-Bank bis zu fünfzigtausend Euro Sonderkredit zu ausgesprochen günstigen Konditionen bereit. Handelt es sich um ein Passivhaus, gibt es interessante Boni im Rahmen der Tilgung. Erfolgt der Hausbau zur Eigennutzung, greift das KfW-Wohneigentumsprogramm. Auch hier sind Kredite bis zu fünfzigtausend Euro für den Hausbau inklusive der Baunebenkosten erhältlich. Das Wohneigentumsprogramm kann auch als Ergänzungsfinanzierung zum Effizienzhaus genutzt werden. Eine Sonderförderung gibt es für den Einbau von Photovoltaik-Anlagen, welche Fördermittel in welcher Höhe zum Abruf bereitstehen, bedarf der individuellen Berechnung. Ebenfalls in den Bereich KfW-Förderung fällt die gesamte Palette der erneuerbaren Energien wie Biogas mit Netzeinspeisung, Wärmepumpen oder Holzheizungen sowie Tiefengeothermie ab vierhundert Meter Bohrtiefe.

Altbauerwerb und Altbausanierung mithilfe der KfW-Fördermittel

Für den Erwerb eines Effizienz- oder Passivhauses, das nicht mehr als einhundertfünfzehn Prozent des Energiebedarfs eines adäquaten Neubaus aufweist, gibt es besondere Zuschüsse. Daneben werden auch Wohnhäuser und Denkmalschutzobjekte mit nur vereinzelten energetischen Maßnahmen statt einer energetischen Komplettsanierung gefördert. Maximal fünfundsiebzigtausend Euro zu Sonderkonditionen sind hierfür von der KfW-Bank erhältlich zuzüglich Sonderbonus im Rahmen der Tilgung. Bestehen für einen Altbau Pläne zur energetischen Sanierung, hält die KfW besondere Förderprogramme bereit. Das Gebäude muss allerdings vor 1995 entstanden sein, damit die Mittel abrufbar sind. Interessant werden hier nicht nur die Fördermittel für eine Komplettsanierung, sondern auch für Einzelmaßnahmen, wie Wärmedämmung, Fensteraustausch oder Erneuerung der Heizungsanlage. Vor Maßnahmenbeginn fordert die KfW für einige Programme eine Energieberatung, die ebenfalls förderbar ist. Welche Möglichkeiten und Förderungen es im Einzelnen beim Erwerb eines Altbaus oder für die Sanierung eines Gebäudes gibt, können die Förderberater genauer nennen. Auch die Hausbanken sind normalerweise in der Lage zu den KfW-Krediten Auskunft zu erteilen.
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