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Europäischer St.-Ulrichs-Preis erst 2012 für Lech Walesa

Definitiv erst im Jahr 2012 wird die Verleihung des Europäischen St.-Ulrichs-Preises an den früheren Präsidenten der Republik Polen, Friedensnobelpreisträger und Gewerkschaftsführer Lech Walesa, stattfinden.
Ursprünglich war die Preisverleihung für den 24. Juni 2011 vorgesehen, musste vom Stiftungsvorstand der Europäischen St.-Ulrichs-Stiftung jedoch wenige Tage vor dem geplanten Festakt wegen Erkrankung des Preisträgers abgesagt werden.
Der Stiftungsvorstand unter Vorsitz von Landrat Leo Schrell hatte sich seither intensiv um die Festlegung eines neuen Termins bemüht. So sollte die Preisverleihung nach Möglichkeit noch im September erfolgen.
Das Büro von Lech Walesa hat dem Stiftungsvorstand jetzt mitgeteilt, dass der Preisträger gerne dem Wunsch nachgekommen wäre, die Preisverleihung noch in diesem Jahr abzuhalten, eine Preisverleihung im September sich terminlich jedoch leider nicht vereinbaren lasse. Lech Walesa bat dafür um Verständnis und teilte mit, dass die Preisverleihung nach seinen Vorstellungen im Frühjahr nächsten Jahres stattfinden soll. Diesem Wunsch hat der Stiftungsvorstand gerne entsprochen, zumal eine Preisverleihung erst im Oktober 2011 aus verschiedenen Gründen nicht in Betracht kommt. Nachdem der Goldene Saal nicht beheizbar ist, will der Stiftungsvorstand das Risiko nicht eingehen, den Festakt unter Umständen bei unangemessenen Raumtemperaturen abhalten zu müssen. Hinzu kommt, dass vom 24. September bis 23. Oktober 2011 im Landkreis die 17. Kulturtage stattfinden. Mit Rücksicht auf die in dieser Zeit vorwiegend an den Wochenenden stattfindenden zahlreichen kulturellen Veranstaltungen wollte die Stiftung dazu mit der Preisverleihung keinesfalls in Konkurrenz treten.

Die beiden Stiftungsvorsitzenden, Landrat Leo Schrell und Oberbürgermeister Frank Kunz, sowie der Schatzmeister der Stiftung, Stadtpfarrer Monsignore Gottfried Fellner, sind zuversichtlich, in 2012 die Preisverleihung mit dem langjährigen und verdienten Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher als Laudator abhalten zu können. Die Preisverleihung soll nach dem Willen des Stiftungsvorstandes in den Monaten Mai bis Juli stattfinden. Dazu soll frühzeitig, nach Möglichkeit noch heuer, mit dem Preisträger ein Termin vereinbart werden.
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