Großeinsatz des Bayerischen Roten Kreuz bei der Fußball Weltmeisterschaft

Einsatzkräfte

Katastrophenschutzeinheiten des BRK Dillingen fuhren zur WM nach Nürnberg und München

Die Welt ist voll des Lobes für Deutschland und seine fröhlich unverkrampfte Fußballweltmeisterschaft.
Auch die Übertragung der Spiele auf Großbildleinwände ist ein großer Erfolg und für hundert Tausende Fans eine riesige Party.
Ebenso erfolgreich wie das neue internationale Image Deutschlands ist in diesen Tagen der Einsatz der Rotkreuz-Helfer und das eigens zur Fußball-WM entwickelte Katastrophenschutz-Konzept des Bayerischen Roten Kreuzes gewesen.
Das Dillinger Rote Kreuz war insgesamt an sieben Spieltagen auf der WM im Einsatz, davon einmal in Nürnberg und sechsmal in München.
Die Einsatzeinheiten aus Dillingen unterstützten dabei mit 4 Fahrzeugen der Schnelleinsatzgruppe-Sanität (SEG-San), einem Krankenkraftwagen (KTW), sowie einem Rettungswagen (RTW), 16 ehrenamtlichen Helfern sowie einem Notarzt das Einsatz-Kontingent Schwaben. Um im Ernstfall gerüstet zu sein betreut ein Kontingent einen sogenannten Behandlungsplatz 50 (BHP 50), das bedeutet dass es möglich ist 50 Verletzte Personen pro Stunde optimal medizinisch zu Versorgen und in die Krankenhäuser abzutransportieren. Ein solches BHP 50 - Kontingent besteht aus 129 BRK Helfern und 37 Fahrzeugen.
Glücklicherweise beliefen sich die Einsätze der BRK-Helfer hauptsächlich auf internistische Probleme, wie Kreislaufschwächen und Hitzeschäden. Dazu kamen Schnittverletzungen durch Glasscherben.
Insgesamt leisteten die Rotkreuz-Helfer aus Dillingen rund 2000 ehrenamtliche Stunden für das gute gelingen der sanitätsdienstlichen Versorgung anläßlich der Fußball-Weltmeisterschft 2006! Bei allen 10 Spielen in Nürnberg und München leisteten die Helfer aus Schwaben knapp 135 000 ehrenamtliche Einsatzstunden und hatten 10 600 Hilfseinsätze zu verzeichnen.

Berichtfreigabe:
BRK Dillingen
Andreas Schabel
Pressebeauftragter Ehrenamt
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