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Und die Gewinnerin ist...

Jonas
 
Peterle
 
Marco
Sue!
Gratulation meine Hübsche, ich wußte, Du würdest Peterle nicht lange den Kopf verdrehen. Wie demzufolge nach nicht anders zu erwarten war, ist unsere liebe Sue bereits wieder ausgezogen. Wer kann es aber auch Mensch verdenken, wenn er bei diesem Anblick ins Schwärmen gerät. Viel Glück Sue in Deinem neuen Leben.
Schade...ich fand es interessant zu beobachten, wie Peterle versucht hat ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Nun, dann muß er halt doch wieder nur mit meiner Gesellschaft zufrieden sein. Aber ich glaube, daß er das auch ist. Immerhin leben wir jetzt schon ziemlich lange problemlos zusammen. Und außerdem müssen wir jeden Moment genießen, denn wer weiß, ob wir auch zusammen bleiben können. Wissen Sie, ich kann unsere Menschen verstehen. Sie wollen uns ein Zuhause besorgen und wenn das nicht zusammen geht, weil 2 ausgewachsene Kater scheinbar nicht das Idealbild einer perfekte Familienergänzung darstellen, dann müssen wir uns halt einfach trennen. Aber verstehen tue ich das nicht wirklich. Wenn Sie sich 2 kleine Katzen aus dem Tierheim holen und die werden dann erwachsen, ist das dann auch nicht mehr so schön? Aber letztlich bleibt und Zweien ja noch die Hoffnung auf ein kleines Wunder, wie sie hier ja so manchmal geschehen.
Leider ist ansonsten nicht viel Neues passiert.
Marco scheint es zu genießen, daß er jetzt eine Patentante hat, die sich rührend um ihn kümmert, sobald sie Zeit hat. Ja das geht bei uns auch! Sie können sich bei uns als Patentante und Patenonkel vorstellen. Das ersetzt zwar keine eigene Familie, aber irgendwie ist es eine Art Familienersatz. Und es ist auch schön zu sehen, wenn Mensch und Hund strahlen, wenn sie sich sehen. Schade ist dann zwar, daß wenn sich zwei gefunden haben und sie dennoch nicht zusammen kommen können, die Abschiede zu beobachten. Aber wir hier haben gelernt, daß jede Neuerung und Änderung der Schritt zum Ziel des Auszuges sein kann.
So wird es wohl auch Marco gehen. Ich bin mir zwar sicher, daß er gern bei Tantchen einziehen würde, aber die Aufmerksamkeit, die er von ihr bekommt, ist für ihn auch mehr als wichtig. Alles andere auf dem einen oder anderen Weg, wird sich finden und zeigen!
Sie wissen ja, kleine und große Wunder können hier immer geschehen.
Und was kann ich Ihnen sonst aus dem Hundehaus berichten?
Sammy hat sich mal wieder die Frage gestellt, was denn bitteschön an ihm falsch ist, daß er immer noch hier ist. Nun Sammy ... wie soll ich Dir das schonend beibringen...Du bist ein Hund. Nein, Entschuldigung, manchmal kann mein Katerherz nicht anders.
Ich frage mich ja auch, was gerade bei diesem liebenswerten Dickschädel falsch läuft. Er ist nicht zu groß. Er ist nicht aufdringlich. Wenn er merkt, daß der Mensch es gut mit ihm meint, dann schmust er auch gern. Er hat ein großes Herz und den typischen Mut eines Dackel. Er ist ein treuer Begleiter und wird seinem Menschen nie die Freundschaft kündigen. Was soll Hund denn noch mehr leisten.
Wissen Sie, viele Bewohner hier, bellen erstmal laut und wirken nicht immer freundlich, wenn Besuch kommt. Nun das ist doch verständlich! Zum einen haben Sie auch nicht immer gern Fremde zu Besuch in ihrem Haus, die kommen und gehen. Und zum anderen muß man aber auch deutlich auf sich aufmerksam machen, damit Hund nicht übersehen wird.
Nehmen wir zum Beispiel Sugar. Haben Sie uns in den letzten Wochen besucht? Fragen Sie sich dann jetzt gerade, wer denn Sugar ist? Da sehen Sie das Problem. Sugar ist eine besonders hübsche, aber zurückhaltende Hündin, die mit Nando einen eher extrovertierten Mitbewohner hat. Dadurch fällt sie nicht so wirklich auf den ersten Blick auf. Aber Sugar sollte gesehen werden. Sie ist nicht nur hübsch, nein sie ist auch ein klasse Mädchen und deswegen hoffe ich, daß sie sich etwas Mut von Nando abschaut und ihn hin und wieder mal zur Seite schiebt, um selbst zu zeigen, daß sie da ist.
Verstehen Sie mich jetzt aber nicht falsch. Nando ist kein rücksichtsloser Egoist. Nein, er ist einfach nur unglaublich mitteilsam und lebensfroh.
Und außerdem wird er im Moment von ganz weit unten mit großen Augen bewundert. UNsere Welpen Diva, Davina und der kleine Don scheine in Nando so etwas wie einen großen Bruder zu sehen. Nun ja, die Farbe würde ja schon mal passen. Aber wenn man Mama Daisy und Papa Max sieht, dann ist es klar, daß Nando nicht zur Familie gehört.
Mir ist auch in den letzten Tagen etwas aufgefallen. Wir haben sehr viele weiße Hunde zur Zeit bei uns im Tierheim. Colin, Clio, Luna, Max, unser Neuzugang Sir Lanzelot, Inka - nun ja, vielleicht Inka etwas verwaschen weiß. Und natürlich nicht zu vergessen Mara und Cabo, bei denen sich die Natur nicht entscheiden konnte ob weiß oder schwarz und so wurde es die perfekte Mischung.
Das macht schon sehr viele helle Hunden, wenn man dann Shiva mit dazu zählt. Gut, Fredie drückt etwas den Durchschnitt und Ronda und Max sind ja auch eher mit dunklem Fell versehen. Aber auffällig ist das irgendwie schon.
Bei usneren Hasen Moritz und Mathilda hält sich das ja die Waage. Die zwei haben jetzt eine glücklich WG gegründet. Sehr schön, wer lebt schon gerne ohne Ansprache.
Da bin ich auch froh, daß es im Katzenzimmer mit den Babys, Floh und Finja, Nino und Ambrosius auch so gut klappt.
Othello der neben mir und Peterle lebt, braucht glaube ich aber noch etwas Zeit. Die Gesellschaft von Sue hat er genossen - wer hätte das auch nicht, aber ich denke, daß er sich doch erstmal noch eingewöhnen muß.
Die Zeit steht ihm ja auch zu.
Längere Zeit habe ich auch schon nichts mehr von Felix erzählt. Ich weiß, daß es ihm auf seiner Pflegestelle gut geht - sehr gut sogar. Aber der Sinn einer Pflegestelle ist es dort gepflegt und aufgepeppelt zu werden und dann ein zu Hause zu suchen. Felix dagegen scheint beschlossen zu haben, daß seine Pflegemama, die beste Mama der Welt ist. Dem will ich nicht widersprechen, aber dennoch wäre ein richtiges und endgültiges Zuhause für ihn sehr wünschenswert. Warum fragen Sie mich, wenn es ihm dort doch gut geht? Weil es immer wieder kranken Artgenossen gibt, die einen Pflegeplatz brauchen würden und Felix ist jetzt gesund genug, um dort auszuziehen. Ein Einzug ins Tierheim kommt für ihn aber nicht in Frage - nur falls Sie das als nächstes vorschlagen wollten. Ist alles im Moment nicht ganz leicht.
Wir sind voll und es ist abzusehen, daß mit der neuen Jahreszeit Herbst der Strom der Fundtiere nicht weniger wird.
Gerade vor ein paar Tagen ist eine neue Hündin bei uns abgegeben worden. Armes Mädchen. Sie scheint mir eine so Liebe zu sein.
Aber vieleicht geht es ihr so wie einigen Fundtieren bisher und es dauert einfach ein paar Wochen, ehe der Mensch bemerkt, daß sie weg ist.
Wollen wir es mal nicht hoffen.
So und damit werde ich mich meinem Schläfchen widmen und wünsche Ihnen eine schöne restliche Woche.
Ihr
Jonas

http://www.tierheim-hoechstaedt.de
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4 Kommentare
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Gaby Floer aus Garbsen | 02.09.2010 | 15:54  
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L. G. aus Wertingen | 02.09.2010 | 16:19  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 02.09.2010 | 21:17  
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Sonja Herzig aus Dillingen | 04.09.2010 | 15:55  
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