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Teurer Winterdienst

Die anhaltende winterliche Witterung kommt dem Landkreis Dillingen teuer zu stehen. Bereits jetzt liegen die Kosten mit rund 400.000 Euro rund ein Drittel über den Kosten der gesamten Wintersaison 2011/2012. Aufgrund des neuerlichen starken Wintereinbruchs der letzten Wochen mussten die Mitarbeiter des Kreisbauhofes und die beauftragten Fremdunternehmen zum Teil mehrmals täglich Winterdiensteinsätze fahren.

So beläuft sich die Gesamtzahl der Einsätze auf aktuell 119 bei einem Streusalzverbrauch von rund 2.000 Tonnen. „Demgegenüber waren im gesamten letzten Winter nur 90 Einsätze bei einem Salzverbrauch von 1.500 Tonnen erforderlich, um die Verkehrssicherheit im Bereich der vom Kreisbauhof betreuten Bundes-, Staats- und Kreisstraßen zu gewährleisten“, betont Landrat Leo Schrell. Ungeachtet dessen sei man für die kommenden Wochen, insbesondere die für Mitte der Woche angekündigten neuerlichen Schneefälle, bestens gewappnet. Grund dafür ist die seit Jahren bewährte Kooperation zwischen dem Landkreis Dillingen und dem Staatlichen Bauamt Krumbach. So könne der Landkreis im Bedarfsfall auf die Salzvorräte des Freistaates zurückgreifen, die in der im Sommer letzten Jahres in Betrieb genommenen zentralen Lagerhalle bei Aislingen eingelagert sind.

„Dadurch sind Engpässe bei den Salzvorräten ausgeschlossen“, sieht der Landrat einen geordneten Winterdienst im Landkreis im Interesse der Verkehrsteilnehmer weiterhin uneingeschränkt gewährleistet.

Dennoch hofft der Landrat mit Blick auf den Haushalt des Landkreises auf ein baldiges Ende der winterlichen Straßenverhältnisse.
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