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Schuleingangsuntersuchungen des Gesundheitsamtes

Dillingen: Landratsamt | Während für 100.000 bayerische Erstklässler vor kurzem mit dem Schuleintritt ein neuer und aufregender Lebensabschnitt begonnen hat, sind die ABC-Schützen des Schuljahres 2013/2014 demnächst zur Teilnahme an der Schuleingangsuntersuchung aufgerufen.

Die Schuleingangsuntersuchung dient nach Aussage von Landrat Leo Schrell dazu, den Entwicklungsstand des Kindes zu überprüfen, um gesundheitliche oder entwicklungsbezogene Einschränkungen, die den Schulbesuch erschweren könnten, frühzeitig festzustellen. Nachdem die Schuleingangsuntersuchung für alle Kinder Pflicht ist, die im kommenden Schuljahr schulpflichtig werden, bittet der Landrat die Eltern im Interesse des schulpflichtigen Kindes aktiv an der Untersuchung mitzuwirken, die in der Regel bei den Gesundheitsämtern, aber auch in Kindergärten, stattfindet.

Dazu werden die Eltern direkt vom Fachbereich Gesundheitswesen am Landratsamt Dillingen eingeladen. Die Schuleingangsuntersuchung beinhaltet für alle Kinder ein Schuleingangsscreening durch eine sozialmedizinische Assistentin. Dabei werden die gesundheitliche Vorgeschichte, der Impfstatus sowie die Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen, insbesondere der U9, ermittelt sowie die Sehfähigkeit und das Gehör apparativ kontrolliert.

Zudem werden die Sprache und die graphomotorischen Fähigkeiten überprüft. Alle Kinder, für die kein Nachweis über die Teilnahme an der U9 vorliegt, werden im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung auch ärztlich untersucht. Dies soll sicherstellen, dass jedes Kind in Bayern vor dem Schulbesuch ärztlich untersucht wird. Werden bei der Schuleingangsuntersuchung Lern- und/oder Entwicklungsdefizite festgestellt, so sollen nach Möglichkeit noch vor Eintritt in die Schule entsprechende Fördermaßnahmen bzw. Therapien eingeleitet werden, um vorhandene Defizite soweit wie möglich auszugleichen und allen Kindern einen guten Start in die Schulzeit zu ermöglichen.
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