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Fastnachts-Schauspiel wird wieder in Lauingen aufgeführt

Mit einem etwas geänderten Konzept will die Fanfare-Brass-Band am Samstag, den 14. Februar die Zuschauer zum „Blunzensieden „ an die Lauinger Donaubrücke locken. In der DZ-Serie „Bilder der Heimat“ hatte bereits Siegrid Perl-Merath vor wenigen Tagen mit einem Foto in der Nähe der Auwaldbrücke auf „Ein richtiges Wetter zum „Blunzensieden“ hingewiesen. Bereits um 14:30 Uhr werden die Musiker mit einem Standkonzert mit Stücken aus der Unterhaltungsmusik und zur Jahreszeit passenden Faschingsmusik aufspielen. Um 15:00 Uhr wird das von der Fanfare-Brass-Band wieder ins Leben gerufene Event des Blunzensiedens bereits zum fünften Mal zur Aufführung kommen. Der geschichtliche Ursprung liegt in der Lauingen Sagenwelt und ist schnell erzählt:: Lauinger Metzger fabrizierten eine Riesenblutwurst (Blunzen), die in keinen Siedekessel passt. In der fälschlichen Annahme, die winterlich dampfende Donau habe die richtige Temperatur, hängen sie den Blunzen zum sieden in den Fluss. Davon bekamen schließlich die Faiminger Wind. Sie umwickelten die Räder eines Karren mit Filz und zogen selbst Filzpantoffeln an, um geräuschlos die Riesenblutwurst stehlen zu können. Deshalb haben Lauinger den Necknamen „Blunzen“, die Faiminger werden als „Filzkärra“ bezeichnet.
Am Samstag wird nun dieses Spektakel zünftig gefeiert und nachgespielt. Auf der Donaubrücke werden Bandmitglieder, die Faiminger Kastellschützen und der Historische Bürgerverein Staufen das Schauspiel aufführen. Dirigent Helmut Straub eröffnet das Spektakel in Reimform und Bürgermeister Wolfgang Schenk wird die Sage vorlesen. Im Anschluss marschiert ein Festzug zum Vereinsheim der Fanfare-Brass-Band in die Brüderstraße. Dort wird von Mitgliedern der Band und Helfern der Feuerwehr Lauingen ein Narrenbaum aufgestellt. Dieser Brauch ist bereits für das 15.Jh. urkundlich belegt. Nach einem gemütlichen Umtrunk unter dem Baum geht es anschließen in die Schulaula des Albertus-Gymnasiums. Hier wird den Besuchern zu annehmlichen Preisen eine wahres Schlachtfest für den Gaumenschaus geboten. Leckere Würstchen und Blunzen in vielfältigen Kreationen werden den Gästen angeboten. Unterdessen wird die Fanfare-Brass-Band ihr reichhaltiges Repertoir zur unterhaltsamen musikalischen Unterhaltung beitragen. Vorstand Norbert Ruchti würde sich über zahlreiche Besucher freuen, die mit der Fanfare-Brass-Band gemeinsam die „Blunzen-Sage“ gebührend feiern wollen.

Für weitere Fragen steht Ihnen Vorstand Norbert Ruchti
Tel. Gesch. 09072/7004-28
Priv. 09072/4738
Handy 0172/8553205


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Samstag, den 14. Februar 2009 - 14:30 Uhr
Blunzensieden mit Schlachtfest an der Lauinger Donaubrücke
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Myheimat-Stadtmagazin Dillinger | Erschienen am 04.02.2009
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Anne Vogel aus Dillingen | 28.01.2009 | 13:56  
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