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Mit der THW-Jugend durch die Wand und aus dem Fenster

Vordringen zu den Verletzten mit schwerem Gerät
Dillingen an der Donau: Donau Zeitung | Jedes Jahr treffen sich die Jugendgruppen des Technischen Hilfswerkes (THW) aus Neu-Ulm, Günzburg und Dillingen und üben gemeinsam den Ernstfall. Vor kurzem hatte die THW-Jugendgruppe Gelegenheit in einem ganz besonderen Übungsareal, dem Gebäude der alten Donau-Zeitung in Dillingen, die Aufgaben des THW live zu erleben.

Die Jugendlichen lernten die Rettung von Verletzten aus Gefahrenlagen. Unter realistischen Bedingungen konnte die fachgerechte Leistung erster Hilfe, der Transport mittels Krankentrage, Schleifkorb und Behelfskonstruktionen geübt werden. Im Rahmen dieses Ausbildungsabschnitts lernten die Jugendlichen den Umgang mit diversem THW-Gerät.

Ein „Schwerverletzter“ konnte aus einem nicht zugänglichen Raum über einen dafür erstellten Mauerdurchbruch gerettet werden. Ein weiterer „Schwerverletzter“ wurde aus einem nur von außen zugänglichen Raum im ersten Obergeschoss mittels Leiterhebel durch das Fenster in Sicherheit gebracht. Die Sicherung des Verletzten auf der Krankentrage erfolgt zusätzlich mit Leinen. Anschließend führten die Jugendlichen und Betreuer mittels zwei Sicherheitsleinen die Krankentrage, in der schonenden waagrechten Position, sicher in den Innenhof.
Die Jugendlichen wurden während der ganzen Zeit von den Jugendbetreuern unterstützt, die auch für die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften verantwortlich waren.

Die THW-Jugend Günzburg besteht derzeit aus 15 Jungen und Mädchen im Altern von 10-17 Jahren. Neben der fachtechnischen Ausbildung des THW, veranstaltet der Nachwuchs auch regelmäßig Bildungsausflüge oder Spieleabende. Sechs Jugendbetreuer sorgen alle zwei Wochen für ein attraktives Programm für die Nachwuchs-Katastrophenschützer.
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