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Unternehmer holten sich Marketing-Tipps: Social Media nicht nur für große Firmen – „Hauptsache, man macht was“

Moderator Mathias Neigenfind in der Diskussion mit Herpa-Marketingleiter Daniel Stiegler, Bereichsleiter Bertram Breitenbach und Marketingexperten Andras Fuhr (von links).
Dietenhofen: Herpa Museum |

Dietenhofen: Rund 50 Unternehmer aus ganz Westmittelfranken haben sich am Dienstag in Dietenhofen getroffen, um sich über neue Möglichkeiten gelungener Marketingkonzepte auszutauschen. Auf Einladung des Marketingnetzwerks „Trust“ und der Region Hesselberg AG ins Herpa-Museum, gab der Modellhersteller auch einen Einblick in die eigene Werbeabteilung.

„Wir sind einer der größten Automobilhersteller der Welt“, eröffnete Bereichsleiter Bertram Breitenbach mit einem leichten Schmunzeln den Abend. Rund vier Millionen Fahrzeuge produziert Herpa jährlich – wenn auch meist im Maßstab 1:87. Beim Marketing setzt das Unternehmen oftmals auf eigene Kräfte, statt auf Werbeagenturen. Laut Marketingleiter Daniel Stiegler wird sein Team nur hin und wieder von Freelancern unterstützt und hat sich in den letzten Jahren neben grafischem Know-how auch Kompetenzen im Bereich Social Media aufgebaut. Facebook und Co müssen von einem Unternehmen täglich betreut und Inhalte immer wieder auf Relevanz überprüft werden. „Kein Facebook-Nutzer will jeden Tag Werbung in seinem Account haben“, so Stiegler in seinem Vortrag, der vor allem auf kleine Videos und auch auf aktuelle Themen setzt, um das Interesse der Kunden auf das Produkt zu lenken. Ein Facebook-Account alleine sei aber noch nicht das „Allheilmittel“, wenn er nicht entsprechend gepflegt und regelmäßig mit für die Kunden interessanten Inhalten gefüllt wird. Auch die Diskussion mit den "Facebook-Freunden" sei enorm wichtig für einen Erfolg. In der anschließenden Diskussion gaben weitere Marketingexperten Tipps für den richtigen Umgang mit den unterschiedlichen Medien. Trotz immer weiterer digitaler Möglichkeiten hat die Zeitung kaum an Stellenwert verloren. Moderator und Journalist Mathias Neigenfind bestätigte die Glaubwürdigkeit des Mediums, die deutlich vor Online, Radio und TV steht. Wichtig sei der richtige Mix aus Online- und Offline-Medien sowie ein schlüssiges Konzept für eine erfolgreiche Marketingarbeit. Die reine Aktivität alleine bringe nicht den gewünschten Erfolg.
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