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Ein Gedicht

Meine Augen so schwer von der Müdigkeit
Sie blicken empor doch schauen nicht weit
suchen nach etwas, das früher mal war
und ich stelle bald fest: s'ist immer noch da.

Dies' etwas ist nah und doch fern
Du magst es nicht, ich hab es gern.
Den einen erfüllt es,
den and'ren macht's leer.
Des einen Herz erquicket,
des and'ren Herz wird schwer.

Ich möcht's greifen, möcht' es fassen,
würde nimmer von ihm lassen,
wenn ich's hätt', doch hab ich's nicht.
Vor mir verbirgt es sein Gesicht.

Die Suche muss erfolglos bleiben.
Dies' etwas wird mich immer meiden.
wie in diesem so auch im nächsten Jahr.
Als Trost bleibt mir zu wissen: es ist allzeit da.

Alica Schmidt
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