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Offenes Atelier zeigt „Wasserwelten“

Gertraud Schoens Bild „Zusammen“. Es beinhaltet zugleich Verbundenheit und Abheben.
Diedorf: Atelier | Gertraud Schoen und Christine Sailer sind Schwestern und beide kreativ äußerst tätig. Die Eine malt, die Andere formt. So drücke sich jeder in seiner eigenen Sprache aus, meint die Malerin Gertraud Schoen. Am Sonntag, 11. August, präsentieren die Beiden von 15 bis 20 Uhr unter dem Motto „Wasserwelten“ letztmalig ihre Ausstellung mit Malereien und Objekten. Das Offene Atelier befindet sich im Diedorfer Ortsteil Lettenbach, an der Steppacher Straße 35. Der Eintritt ist frei.
Das Thema Wasser hat für die beiden Künstlerinnen eine große Bedeutung. Nicht nur, weil dieses Element bei Kreativen immer wieder ein großes Faszinosum darstellt. Wasser erinnere vielmehr an ein wichtiges Fundament im Leben, erläutert Gertraud Schoen. Hinzu komme, dass sich auch der Mensch selbst diesem Kriterium unterworfen habe. Bei ihm sei dann alles im Lot, wenn der Mensch mit Körper und Geist „im Fluss“ sei.
Die Malerin Gertraud Schoen hat zu diesem Thema beeindruckende Bilder geschaffen, die mit Bekanntem und Vertrautem, aber auch mit Farbenspiel und Verfremdungen überzeugen.
Christine Sailers Tonskulpturen tragen zur „Wasserwelten“-Thematik den Untertitel „Aqua Alto“, erinnernd an die wiederkehrenden Hochwasser in der italienischen Lagunenstadt Venedig. Die Künstlerin aus Dasing hat dazu für die betroffenen Menschen Sicherheitseinrichtungen „erstellt“ – kreativ natürlich: Häuser auf Stelzen und Podesten mit angeseilten Booten und übergroße Lastkähne, die sich als Archen Noahs outen könnten.

Den Künstlerinnen ist in ihren Werken Eines gemeinsam: Dynamik, Bewegung und Ausdruckskraft!
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Herbert Amrhein aus Aystetten | 08.08.2013 | 18:43  
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