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Diedorfer Gymnasium - bald mit Rolltreppen?

Clarissa und Anna-Lena
 
So sehen fröhliche Schüler aus: Maximilian und Roman
Anna-Lena, Clarissa, Maximilian und Roman waren letztes Jahr noch an der Grundschule in Westheim, sie besuchen seit diesem Schuljahr die fünfte Klasse im neuen Diedorfer Gymnasium. Wie geht es ihnen hier? Ich habe alle vier im März zu einem Interview über ihre neue Schule eingeladen.
Offensichtlich haben die vier Westheimer Kinder ihre neue Schule ins Herz geschlossen. Zumindest hat jedes Kind am ersten Schultag ein Lebkuchenherz erhalten. Auch ihre in einem Interview geäußerten Erfahrungen als gymnasiale Wegbereiter aus Westheim lassen diesen Eindruck entstehen.
Wie war die Umstellung von der Grundschule in Westheim auf das Gymnasium in Diedorf, lautete die Eingangsfrage an die vier Kinder? „Die fiel uns überhaupt nicht schwer", so die einhellige Antwort der vier neuen Gymnasiasten. Am meisten überrascht waren sie von der großen Dreifachturnhalle und den tollen Tafeln in den Klassenzimmern. Hier sind die alten Kreidetafeln durch moderne digitale Whiteboards (Beamertafeln) ersetzt. Mit ihren USB-Sticks können Lehrer hier den Eintrag der letzten Stunden aufzeigen, farbige Internetseiten präsentieren, kurzum den Unterrichtsinhalt viel besser darstellen. Das Ganze ist einfach zeitgemäßer und schöner, so finden die vier Kinder. Toll finden die Schüler auch die nagelneuen Stühle. (Diese sind eine Neuentwicklung der Firma Topstar aus Langenneufnach: Die Stühle sind alle in der Höhe verstellbar und haben einen drehbaren Kippmechanismus. Damit können die Kinder ihre Stühle drehen, nach vorne kippen und in der Höhe verstellen.) Großes Lob hatten die Fünftklässler zudem dafür, dass sie keine Schulbücher schleppen mehr müssen: Jedes Kind habe seine Bücher von der Schule doppelt erhalten, jeweils eines für die Schule und eines für zu Hause.
Der Kontakt mit den Lehrern in den kleinen Klassen (etwa 21 Kinder je Klasse) sei sehr gut. So schätzen die Kinder, dass die Lehrer durchwegs nett und hilfsbereit sind. Sie nehmen sich viel Zeit, um auch nach Unterrichtsende nochmals zu erklären, wenn jemand etwas nicht verstanden hat. An der Schule gibt es zusätzlich die Möglichkeiten im Eukitea einen Theaterkurs, in der Turnhalle einen Basketballkurs oder im Musikraum den Chor zu besuchen.
Schwierigkeiten mit den Hauptschülern habe es ein einziges Mal im Herbst gegeben, welche aber sofort bereinigt wurden. Seither erholen sich die Gymnasiasten und Hauptschüler gemeinsam in den Pausen. Zwei Pausen gibt es jeden Vormittag an dieser Schule, was die Westheimer Kinder super finden.
Volles Lob zollten sie auch dem Mittagessen. Es sei täglich frisch zubereitet und schmecke prima. Ein Auszug aus der Speisekarte: Nudeln mit Kräutertomatensoße, Schnitzel mit Spätzle, Chicken Mc Nuggets, Schweinebraten mit Knödel.
Und der Schulweg sei locker zu machen, drei Minuten Zugfahrt und 10 Minuten vom Bahnhof in die Schule. Nach Unterrichtsende geht es bergab zum Bahnhof, meistens mit dem Roller, da sei es noch schneller.
Gibt es etwas, was den Kindern am Diedorfer Gymnasium keinen Spaß macht? Ja, die einhellige Antwort: Wir müssen täglich viele Treppen hochlaufen, denn die Klassenzimmer befinden sich im dritten Stock des Gebäudes. Ansonsten sei alles "in Butter", wie diese vier Gymnasiasten meinen.
Befragt nach einer Gesamtnote für ihr Diedorfer Gymnasium einigten sich diese vier Westheimer Kinder nach kurzer Besinnung auf 1-2. Eine glatte 1 gäbe es dann, wenn alle Treppen durch Rolltreppen oder Aufzüge ersetzt wurden, meinte ein Kind spaßhaft. Ihre eigene Entscheidung, das neue Diedorfer Gymnasium zu besuchen, fanden alle vier Kinder „super gut“. Auf ein anderes Gymnasium wechseln? Das kommt für diese vier Schüler überhaupt nicht in Frage, sie fühlen sich wohl am neuen Gymnasium in Diedorf.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin neusässer | Erschienen am 01.04.2011
1 Kommentar
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Karina Stieler aus Augsburg | 25.03.2011 | 17:57  
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