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S y r i e n 2020

in Aleppo
Dazu äußern sich zwei, die es wohl (besser) wissen.

Bernd Duschner:

Seit 9 Jahren sind umfassende Wirtschafts- und Finanzsanktionen gegen Syrien in Kraft. Mit ihnen verhindern USA, EU und Bundesregierung, dass SYRIEN und die syrischen Unternehmen auf dem Weltmarkt die Waren einkaufen können, die sie für die Versorgung ihrer Bürger benötigen. Massenarbeitslosigkeit, Verarmung und Verelendung von Millionen Menschen sind die unmittelbare Folge. In den syrischen Krankenhäusern fehlt es an notwendiger Ausrüstung und Medikamenten. Mit der Besetzung der Ölvorkommen in Syrien haben die USA zudem „sichergestellt“, dass es für die syrische Wirtschaft und Landwirtschaft keinen Treibstoff gibt und die Bevölkerung unter dem Mangel an Heizöl, Kochgas und Strom zu leiden hat.

Der Leiter des Franziskanerklosters Bab Thouma in Damaskus, Pater Elia Karakach:

. Seit 2011 leben wir Syrer in der Tat in einem großen Gefängnis, in das uns die Politik des Westens gezwungen hat. Es sind dies die Länder, die für sich den Anspruch erheben, die Bürgerrechte zu verteidigen, aber gegen eine ganze Nation ein Embargo verhängen. Und wisst ihr, weshalb wir in diesem Gefängnis sind? Weil wir unser wunderschönes Land gegen Terroristen verteidigen möchten, die Syrien in das dunkelste Mittelalter zurückführen wollten.

Noch mehr dazu siehe hier:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=59411
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 19.03.2020 | 22:01  
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