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Eiskalte Frühlingswanderungen in Dessau-Waldersee - ❶ Schlosspark Luisium

Beseitigung von Hochwasserschäden am Schlangenhaus im Park Luisium
Dessau-Roßlau: Luisium | Es ist nie, es ist nie es ist nie zu spät – auch nicht für mich.
Danke liebe Frau, dass Du mir einen Tag die Hausarbeit Aufgaben reduziert und mir Ausgang gewährt hast.
Seit zwei Jahren hatte ich mir nämlich fest vorgenommen nach Wörlitz endlich auch die anderen Regionen des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches kennenzulernen (Theorie und Praxis liegen oft weit auseinander).
So eine tolle Gelegenheit wie das gestrige saukalte, aber sonnige Winterwetter kommt in diesem März wohl nicht noch einmal! vor. Also Augen zu (nicht ganz) und los!


Offensichtlich gibt es nach dem Elbehochwasser (damals war der das Schloss und Park Luisium umgebende Deich gebrochen) und wohl auch den drei verheerenden Sturmtiefs des letzten Jahres–-noch bis 2019 viel zu tun.
Jedenfalls ist fast der ganze Park mit provisorischen Schotterpisten durchzogen und ich sah, wie gerade westlich vom Schloss (einem Klassizistischen Landhaus), auf Planen Schotter verteilt wurde.
Auch Parkteile um das Schlangenhaus sind teilweise abgesperrt.
Früher war hier auch ein kleiner Obst- und Gemüsegarten. Doch gestern faszinierte mich hier eine bizarr gewachsene Weymouth-Kiefer.

Am Schlossteich erfuhr ich von einer Mitarbeiterin, dass es 12 stattliche Bäume nicht mehr gibt, so auch eine Stieleiche am Südwestufer des Schlossteiches

Eigentlich wollte ich mich dem Herzstück des Parks in einer großen Spirale im Uhrzeigersinn nähern. Hat aber nicht ganz geklappt, da die große Weide westlich davon großräumig durch einen Elektrozaum abgesperrt war.
So wurde es eine wunderschöne Zick-Zack-Tour!

Besonders beeindruckten mich diesBesonders beeindruckten mich dieses Mal die vielen alten Eichen. Weder auf monumentaltrees.com, mo-numentale-eichen.de/sachsen-anhalt/waldersee noch auf baumkunde.de/baumregister waren alle eingezeichnet.

Einen ausgebrannten Stumpf (wodurch ausgelöst?) erspähte ich im südwestlichsten Zipfel des Parks.

Weiter führte mich mein Weg zum neugotisches Gestüt. Es liegt abseits westlich des Parks, aber vom Ringdeich über eine Pferdekoppel prächtig zu sehen liegt ein Gestüt (es entstand ab 1779-1781).

Gern hätte ich mir die auf der Koppel noch einmal extra eingezäunten Eichen aus der Nähe betrachtet, doch das ging wegen des Elektrozaunes nicht.
So konnte ich den Weg auch nicht vom Gestüt aus, entlang am (oder über) einen langen Weiher zum Schloss abkürzen, sondern musste den gleichen Weg zurück. Mehr im nächsten Teil.
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 04.03.2018 | 19:42  
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