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Ein Veilchen ...

21.3.2019
Ein Veilchen auf der Wiese stand,
gebückt in sich und unbekannt,
es war ein herziges Veilchen:
Da kam ein junge Schäferin
mit leichtem Schritt und leichtem Sinn daher,
daher, die Wiese her und sang.

Ach! denkt das Veilchen, wär' ich nur
die schönste Blume der Natur,
ach, nur ein kleines Weilchen,
bis mich das Liebchen abgepflückt
und an dem Busen mattgedrückt!
Ach nur, ach nur ein Viertelstündchen lang!

Ach! aber ach! das Mädchen kam
und nicht in Acht das Veilchen nahm;
zertrat das arme Veilchen.
Es sank und starb und freut' sich noch:
Und sterb' ich denn, so sterb' ich doch
durch sie, durch sie, zu ihren Füßen doch.
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5 Kommentare
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Romi Romberg aus Berlin | 22.03.2019 | 10:43  
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Francis Bee aus Hannover-Südstadt | 22.03.2019 | 11:49  
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 22.03.2019 | 12:13  
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Maarit Midair aus München | 22.03.2019 | 15:53  
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Ulrich Kruggel aus Dessau | 23.03.2019 | 16:41  
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