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Beim Koloss von Waldersee

Da steppt der Bär!
Dessau-Roßlau: Forsthaus Leiner Berg | Auf www.monumentale-eichen.de hatte ich gelesen, dass es nordöstlich von Waldersee noch zwei monumentale Eichen geben soll.
Also nach dem Parkbesuch des Luisiums schnell noch hin. Doch diese Aussage ZWEI finde ich maßlos untertrieben!
Noch nie in meinem Leben habe ich auf so kleinem Raum so viele herrliche Uralteichen gesehen, wie rund um Waldersee! Und es besteht damit garantiert weiterer Nachholbedarf!

Eiskalte Frühlingswanderungen um Dessau-Waldersee - ❸ Stieleichen im Vockeroder Elbetal.

Ich parkte unweit vom) Forsthaus Leiner Berg. Schon hier erwartete mich völlig unerwartet als Naturdenkmal eine Allee mit 21 Stieleichen (und weitere daneben).
Eine Unmenge von Sträßchen und Pfaden verzweigten sich hier, wie den richtigen Weg finden. Instinktiv erwischte ich den richtigen
Ich zitiere schon mal aus oben genannter Quelle:
Die Stieleiche im Vockeroder Elbetal ist nicht ganz so einfach zu finden. Von Waldersee führt eine Betonstraße nach Norden, die für Kraftfahrzeuge gesperrt ist, die Eiche steht dann 150 m östlich von dieser frei auf der Wiese. Der obere Kronenteil ist komplett abgestorben, die dürren Äste ragen nach oben. Die Restkrone wird durch kleinere Äste gebildet. Der monumentale Stamm ist komplett geschlossen. Die Vitalität der Eiche ist langsam nachlassend.“

Auch ohne GPS fand ich nach einem mit lang vorkommenden Fußmarsch diese Uralteiche. Sie stand unübersehbar auf einer großen Wiese in Gesellschaft anderer sehenswerter Bäume. Da der Boden gefroren und das vertrocknete Gras sehr kurz auch unproblematisch anzusteuern.

Die Eiche soll genau 18 m hoch sein und ihr Alter ca. 400 bis 500 Jahre betragen. Doch mich beeindruckten mehr ihre ungewöhnliche Form und ihr Umfang. Da mittlerweile ein Bandmaß zu meiner Standartausrüstung gehört, kam auch ich auf einen Brusthöhenumfang von ca. 7,55 m..

Mit etwas mehr Zeit wäre ich wohl noch zur Elbe gelaufen – oder einem Fahrrad (Betonstraßen für Autos gesperrt), denn auf den Wissen standen noch viele interessante Bäume oder ihre abgestorbenen Stummel.

Nun wollte ich mir noch die zweite hervorgehobene Stieleiche aus nächster Nähe ansehen und fuhr zum Forsthaus Leiner Berg. Ursprünglich wurde das um 1830 auf dem Leiner Berg errichtete "Schweizerhaus" als Forsthaus genutzt, später waren darin Weidetiere untergebracht.
Nun ist es eine Pension (ab 1. April wieder); da direkt am beliebtesten Radwanderweg gelegen sicher im Sommerhalbjahr viel besucht – vielleicht im gemütlicher Biergarten mit einer Feuerstelle für ca. 150 Personen.
Nur ca. 250 m entfernt und unmittelbar neben dem Elberadweg gelegen, war es problemlos diese zweite Eiche zu finden. Doch aus meiner Sicht gibt es im Umfeld noch viel mehr nicht minder sehenswerter Eichen.
Es weckte in mir schon einmal die enorme Lust, im Frühjahr erneut herzukommen (oder zu radeln…?).
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2 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 05.03.2018 | 22:03  
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Romi Romberg aus Berlin | 06.03.2018 | 12:14  
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