Schwerin Montagsdemo 16.11.2020

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Diesmal trafen sich die Gegner der gegenwärtigen Anti-Corona Politik der Bundesregierung schon gegen 18 Uhr am Südufer des Schweriner Pfaffenteiches, wieder zum friedlichen Protest.

Zu Anfang wurden wie zu jeder Demonstration die Auflagen des Ordnungsamtes verlesen, anschließen gab es eine Auswertung der Spontan-Demo am Dienstag Abend auf dem Bertha-Klingberg-Platz. Hier wurde gerade der Auftritt des Herrn Martini von der KSK- Schwerin(Stadt und Kulturschutz)  bemängelt, der ja vom Publikum von der Bühne gepfiffen wurde. Man muss sich wirklich fragen , wer solche Leute an das Mikrofon lässt? Dazu dann noch der Onlinebeitrag bei YouTube der Schweriner Volkszeitung, der lediglich dazu diente Werbegeld in die klamme Kasse der angeblichen Volkszeitung zu spülen. Der Bericht und der anschließende Beitrag in der Druckausgabe erinnern mich stark daran, wie der Ministerpräsident in Thüringen ins Amt gekommen ist. Hat da der Chefredakteur interveniert? 

Was ist zu der Versammlung noch zu sagen? Das der Rundgang diesmal nicht um den Schweriner Pfaffenteich ging, ist grundsätzlich zu befürworten, denn diesen Rundgang kann man sich sparen, man läuft dort praktisch ins Nirgendwo am Ufer entlang.
Diesmal ging es in Richtung Marienplatz und dann weiter zum Markt. Dort wurde das Thema Maskenpflicht wieder ausführlich durchgekaut, ganz ehrlich man kann es nicht mehr hören. 
Wir werden in Kürze ganz andere Probleme haben als die Maske, wenn in dieser Woche  das überarbeitete Infektionsschutzgesetz durchgewunken wird. Niemand wird gezwungen sein, sich impfen zu lassen, so die Bundeskanzlerin Angela Merkel, aber wer in Zukunft weiter am gesellschaftlichen Leben teilnehmen möchte, ins Kino will, eine Gasstätte aufzusuchen möchte oder sogar Reisen will, sollte peinlichst darauf achten, dass auch eine entsprechende Impfung in seinem Impfpass verzeichnet ist. Ansonsten wird es schwer sein, ganz alltägliche Dinge , wie etwas Einkaufen oder einen Arztbesuch zu erledigen. Noch ein Wort zu den gastronomischen Einrichtungen, die weiter brav außer Haus verkaufen, anstatt Mal an den Demos teilzunehmen. Scheinbar verdienen einige Gastrobetriebe in dieser schönen Coronazeit mehr Geld, durch Entschädigungszahlungen des Staates, als diese vermutlich jemals durch ehrliche Arbeit verdient hätten. Anders kann man sich nicht erklären, warum diese Gastwirte immer noch die Füße stillhalten. 
Was noch auffiel war die große Zahl der polizeilichen Einsatzkräfte die vor Ort waren und den Spaziergang der Demo absicherten. Ich wünsche mir das auch die Polizei sich intensiver mit der Pressearbeit befast, denn wer auf einer Demo auftaucht ist natürlich auch Teil der Demonstration und muss damit rechnen, fotografiert zu werden, auch wenn es ihm nicht passt. Und die Mutti sich eventuell später wieder fragen wird, warum der Kleine eigentlich noch nicht im Bett ist....       

         
         

Bürgerreporter:in:

Norbert Höfs aus Schwerin (MV)

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