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Ortsbeiratssitzung Neu Zippendorf 12.4.2017

 
Darf man sich zukünftige Ortsbeiratssitzungen so vorstellen?
Schwerin: Haus der Begegnung | Die heutige Ortsbeiratssitzung im Haus der Begegnung war wieder gut besucht, allerdings stellte die SPD Fraktion mit den Freunden des Islamischen Bundes den größten Teil der anwesenden Gäste. Obwohl sich Herr Mohamed Dib Khanji eigentlich entschuldigen lies, kam er dann doch nebst Gattin und Gefolge. Man zeigte sich also von Seiten des Islamischen Bundes auf der Höhe der Zeit, und mobilisierte genug Unterstützer. Der andere größere Teil waren augenscheinlich AfD Mitglieder, besetzt auch mit MdL’s. Wenige Bürger kamen der Einladung zur Ortsbeiratssitzung nach und so mutieren derartige Sitzungen zu Parteiveranstaltungen, die sich in Befürworter und Gegner der Zuwanderung teilen.
Grottenschlecht war wieder einmal die Kommunikation im Raum, einige ältere Damen bemängelten mehrmals das diese nichts hören würden. Teilweise würde tatsächlich sehr leise gesprochen, zudem sprachen viele, wenn diese zu Wort kamen, ja logischerweise in Richtung des Ortsbeirates. Hier sollte unbedingt eine für alle Bürger annehmbare Lösung gefunden werden. Ein Bürger in der vorderen Reihe fragte provozierend ob dies hier eine AfD Veranstaltung wäre, was natürlich angesichts der vielen SPD Vertreter wohl eher ein Witz war. Zum Anfang gab es noch Glückwünsche für Frau Bohm vom Ortsbeirat. Herzlichen Glückwunsch ! Der Vorsitzende Georg Christian Riedel mahnte schon zu Anfang der Sitzung zur Besonnenheit und gegenseitigen Respekt an. Ganz deutlich zeigte sich aber, dass die Befürworter der Flüchtlingspolitik seit den letzten Sitzungen immer wieder versuchen, den zarten Widerstand der Bürger in Neu Zippendorf zu unterbinden. Wobei es eigentlich keinen wirklichen Widerspruch aus der Bevölkerung im Stadtteil gibt. Mit im Gefolge der SPD befand sich ein „Bürgerrechtler“ von dem ein anderer Bürgerrechtler und ehemaliger Bundespräsident sagte: „Das Etikett Bürgerrechtler hat er zu Unrecht, für den Rostocker Pastor Heiko Lietz, einem früheren Weggefährten von Joachim Gauck, steht Gauck die Rolle des Bürgerrechtlers nicht zu. Er gehöre nicht zu denjenigen, die Repressionen in Kauf genommen hätten.
Bürgerrechtler

Ich erspare hier den Lesern zu ergründen, wer überhaupt als Bürgerrechtler der DDR eingestuft werden sollte. Denn nach dem Fall der DDR schossen diese „Bürgerrechtler“ wie Phönix aus der Asche aus den Minenfeldern an der ehemaligen Grenze der DDR. Mir ist es auch egal, wer überhaupt Bürgerrechtler in der DDR war, denn rein zufällig befand sich Herr Gauck ja beim Fall der Mauer auf der falschen Seite der Mauer, denn Herr Gauck war rein zufällig zu Besuch in Westberlin. Wenn nun ein Bürgerrechtler vom anderen Bürgerrechtler behauptet, er wäre keiner gewesen, gibt mir dies jedenfalls Gelegenheit darüber nachzudenken, denn am Ende geht es möglichweise nur darum wer, wer was von wem wusste.
Nun dieser Herr Heiko Lietz nutzte die Gunst und Gelegenheit der Stunde sich gleich mehrmals und beidarmig zu melden und so um das Wort zu bitten. Bei dieser Gelegenheit präsentierte der Bürgerrechtler gleich noch vielleicht sogar vertrauliche ein E-Mail(?) wer wem zu was eingeladen hätte. Der Iman teilt mit, doch zum Gebet und zum Gespräch eingeladen zu haben, dem widerspricht der Vorsitzende Riedel vehement und zu Recht, denn nicht jeder möchte einem muslimischen Freitagsgebet beiwohnen, egal ob vor dem Gebet oder danach. Zeitweise glich die Diskussion eher einem Tribunal in deren Zentrum der Neu Zippendorfer Ortsbeirat stand.
Man sollte hier die Tatsachen nicht verdrehen, nicht die Bürger dieses Landes müssen sich dafür rechtfertigen, irgendwohin eingeladen zu werden und nicht gekommen zu sein. Die Versuche den Ortsbeirat dazu zu bewegen, sich vor dem Iman zu rechtfertigen, warum dieser nicht zum Freitagsgebet gekommen ist, waren geradezu grotesk.
Bemerkenswert waren auch die Ein Klatscher, wobei eine verschleierte Dame geradezu frenetisch klatschte. Ein gefundenes Fressen war natürlich ein älterer Herr der öfters auch auf anderen Sitzungen auffiel, weil es diesen schwer fällt, seine berechtigte Angst vor dem radikalen Islamisten in passende Worte zu formen. Die schon genannten älteren Damen stimmten jedenfalls dem Mann zu, denn auch diese haben Angst um ihren wohlverdienten Lebensabend.
Wie sich die Schweriner Volkszeitung informiert konnte man an diesem Abend mehrmals sehen. Anstatt sich mal mit seinen Lesern zu befassen, ließ man sich wieder aus 1.Hand von Herrn Schneider etwas in den Notizblock diktieren. Man hätte ja auch mal den aufgebrachten Bürger fragen können warum er so aufgebracht ist oder die älteren Damen, die gar nicht leise ihren Unmut kundgetan haben. Aber eine Volkszeitung die die Bürger fragt….? Bürgernähe einer Volkszeitung sieht jedenfalls anders aus. Fazit: Mit Bürgernähe und Ortsbeiräten, die im Sinne der Anwohner deren Interessen vertreten, hat der Beirat nichts mehr zu tun.
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