Anzeige

Ortsbeiratssitzung 8.März 2017

      Schwerin: Haus der Begegnung |

Neu Zippendorf Ortsbeiratssitzung

Die OBR Sitzung im Haus der Begegnung im Schweriner Problemstadtteil Großer Dreesch, jetzt schon länger Neu Zippendorf genannt, war wieder gut besucht. Diesmal fanden ca. 80 Bürger den Weg ins Haus der Begegnung. Einige der Besucher waren vermutlich extra angereist um die Stimmung in eine bestimmte Richtung zu lenken.
Nach wie vor erhitzen sich derzeit die Gemüter der Anwohner an der Umnutzung der Sporthalle in der Perleberger Straße. Man musste feststellen, dass viele Anwohner noch keine Kenntnis von der Umnutzung der Halle haben. Erst nach und nach, wird wahrscheinlich durch Mund-zu-Mund Propaganda bekannt, warum gegen Freitagmittag ein regelrechter Ansturm auf die Sporthalle einsetzt.
Die heutige Sitzung teilte sich ganz klar in die Befürworter der Flüchtlingspolitik und diejenigen die täglich damit leben müssen. Hier gehen die Meinungen ganz weit auseinander und wenn Stadtvertreter wie Herr Arndt Müller(Grüne) es hier wagen, nur weil die Bürger auf diesen Versammlungen frei ihre Meinung äußern, von Pogromen sprechen, ist dies noch gelinde gesagt eine Frechheit und Verleumdung der Anwohner.
Festzustellen bliebe das die Toleranz der Befürworter für die Neubürger mit der Entfernung zum Problem immer stark zunimmt. Klar zu erkennen ist der Trend, die Neubürger, denn von Flüchtlingen kann hier keine Rede mehr sein, auch weiterhin auf den großen Dreesch einzuquartieren und dies ohne Wenn und Aber der Bürger. Diese Fraktion der guten Menschen mögen zwar tatsächlich gute Absichten haben, abgesehen natürlich von der Tatsache das Flüchtlingspolitik auch eine riesige Gelddruckmaschinerie in Gang gesetzt hat. Das System Gutmensch beruht darauf, möglichst dicht an dieser Geldquelle zu agieren, aber gleichzeitig möglichst weit entfernt von den Problemen der Flüchtlingspolitik zu bleiben. Mit einem gewissen Abstand, kann man natürlich anderen gut zureden, die direkt betroffen sind, und tagtäglich Flüchtlinge LIVE erleben. Denn eine Dame aus der Fraktion der Guten lud doch tatsächlich dazu ein, an einem bestimmten Tag doch zu erscheinen und so wörtlich: „Dort können Sie Flüchtlinge live erleben! “ Da sträuben sich bei mir alle Nackenhaare, was will uns die Dame denn wirklich mitteilen? Live erleben kann ich Tiere im Zoo oder Zirkus! Flüchtlinge sind Menschen wie Du und Ich und wenn ich Flüchtlinge live sehen will, öffne ich meine Wohnungstür oder schaue aus dem Fenster, gehe Einkaufen oder fahre mit der Bahn. Man gibt vor das Gute zu wollen und betitelt Flüchtlinge dann als Rasse die man doch bei bestimmten Veranstaltungen live erleben könnte. Also da stimmt doch schon was mit der grundsätzlichen Einstellung der Dame nicht.
Die teilweise hitzige Diskussion der Anwohner führte mitunter zu einem munteren Austausch der Erlebnisse und Erfahrungen während der Versammlung den die Bürger aus diesem Stadtteil untereinander führten, der dann noch von den ge¬bets¬müh¬len¬ar¬tig vorgebrachten und vermutlich einstudierten Einwendungen der Delegierten der Stadt unterbrochen wurde. Der Ortsbeiratsvorsitzende Georg_Cristian Riedel hatte stellenweise alle Mühe eine sachliche Diskussion zu ermöglichen. Auch unter der weiter gestiegenen Zahl der Teilnehmer, zeigte sich das gesamte Team des OBR der Diskussion gewachsen und schaffte es die Tagesordnungspunkte abzuarbeiten. Leider bleibt festzustellen, dass sich die Stadt, nicht wirklich zum Thema Nutzung der Sporthalle abschließend äußern möchte. Dies führt natürlich zu Unruhe auf solchen Versammlungen. Auch tragen vorgetragenen Einwände von Herrn Arndt Müller wie; „Die Stadt hätte hier sowieso das Sagen“, nicht gerade zur Deeskalation bei und zeugen eher von der Hochnäsigkeit einiger Vertreter der Stadt, die Politik am Volk vorbei, scheinbar schon als völlig normal empfindet.
Und natürlich kosten Flüchtlinge Geld, egal ob ein eingetragener Verein Geld bekommt oder nicht. Grundsätzlich kostet die Flüchtlingspolitik Geld, denn 90 Prozent der Neubürger haben keine Arbeit und sind auf staatliche Hilfe angewiesen. Wenn nun gesagt wird, der Islamische Bund in Schwerin, lebt von Spendengeldern, die angeblich reichlich fließen, bekomme ich ein schlechtes Bauchgefühl. Hier sollte man wirklich ganz gezielt von Seiten des Staatsschutzes nachfragen, wo kommen die Gelder tatsächlich her. Natürlich spenden viele Menschen gerne, aber es gibt auch viele Spender, die bestimmte Zwecke mit den Spenden verfolgen. Viele Politiker können ein Lied davon singen, gemeinhin nennt man dieses Gebaren Lobbyismus.
Das Problem ist das die einen nicht zuhören wollen und dies auch nicht möchten! Man nimmt von Seiten der Befürworter keine negativen Meinungen mehr auf. Vermutlich schaltet das Gehirn dieser Menschen sofort ab, wenn negative Meldungen in irgendeiner Form reinflattern.
Man glaubt so fest an die eigenen Prinzipien, das nicht sein kann was nicht sein darf.
Wobei wir beim Problem sind, die Bürger die nun jeden Tag, mit den alltäglichen Problemen im Stadtteil leben müssen, sollen von denjenigen belehrt und bekehrt werden, die im täglichen Leben in ihrem Stadtteil eigentlich nichts zu tun haben. Wenn sich diese Stadtteilbeauftragten beruflich mit den Flüchtlingen beschäftigen möchten und wollen, sollten Sie auch dazu stehen und zu uns in den Stadtteil ziehen. Ich finde ein Stadtteilbeauftragter gehört einfach in den betreffenden Stadtteil. . Gefragt, wo man denn wohne um solche tolle Sprüche wie Flüchtlinge live zu erleben abzulassen, bekommt man nur eine ausweichende Antwort oder die Antwort, man hätte früher ja auch hier gewohnt. Nun früher hatten wir auch noch die DDR und ganz andere Probleme, als nachts nicht mehr allein auf die Straße zu gehen oder allein die Kinder auf den Spielplatz zu lassen. Das Problem ist, dass sich für die Anwohner im Jahr 2016-2017 ihr tägliches Leben grundsätzlich geändert hat.
Die Frauen haben Angst die Kinder vor das Haus zu schicken, allein in den Wäschekeller zu gehen oder eben nur mit der Bahn in die Stadt zu fahren. Die Männer nervt das natürlich, wenn Sie nun nicht mehr nur auf Ihre Kinder aufpassen müssen, sondern nun auch noch auf die ängstliche Frau achten müssen. .
Die berechtigte Angst der Bürger setzt natürlich Emotionen frei, mit der einige Bürger bei den Widerreden aus der Fraktion der guten Bürger, regelrecht auf die Palme gehen. Dabei sollte man bedenken, dass Angst eine natürliche Reaktion des Menschen ist. Angst hilft den Menschen Gefahren aus dem Weg zu gehen, oft baut sich Angst nur im Unterbewusstsein auf. Unser Gehirn nimmt durch tägliches erleben, sei es durch Gespräche oder Erfahrungen, durch Fernsehen oder Presse, Informationen auf, die uns möglichweise dazu veranlassen, bestimmte Dinge nicht mehr zu tun, oder ganz zu unterlassen.
Jetzt aber diese unbestritten berechtige natürlich Angst, als gewalttätige Aktionen gegen Menschen, die einer Minderheit angehören, auszulegen ist eine bodenlose Entgleisung eines Stadtvertreters.
Der Staat hat nichts gelernt, die Vorfälle in Rostock Lichtenhagen sind nicht zu entschuldigen, waren aber von der Politik hausgemacht. Im Vorfeld haben sich immer und immer wieder die Bürger an die Politiker gewandt. Die Politik hat dort völlig versagt! An der Vorstufe diese Eskalation stehen wir jetzt in vielen Städten unseres Landes wieder, weil man nicht auf die Sorgen und die damit verbundenen Ängste der Bürger hören will.
Die weiter zunehmende Verwahrlosung der Stadtteile ist die Folge. Sperrmüll wird einfach ohne Rücksicht auf die Rasenflächen vor dem Haus gestellt. Grünflächen werden nicht mehr gepflegt. Bei Beschwerden heißt es, wir haben die Pflege doch abgegeben. Hier macht man es sich viel zu einfach, denn Auftraggeber sind immer noch die Wohnungsverwaltungen. Falls die beauftragten Grünflächenpflegedienste, nicht in der Lage sind, ihre vertraglichen Aufgaben zu erfüllen, muss man sich neue Vertragspartner suchen.
Das Problem ist, das der überall herumliegende Dreck, eine fatale Botschaft nicht nur an unsere Neubürger, sondern auch an andere Bewohner aussendet, mit; Was soll’s. es liegt eh schon überall Dreck rum.“
Ein weiteres Problem ist der Hundekot der überall zu finden ist. Viele Hundebesitzer machen einfach nicht den Hundekot ihrer Tiere weg. Es stört diese noch nicht einmal wenn diese in die wenigen gepflegten Vorgärten ihr Geschäft verrichten. Abgesehen von dieser Problematik bleibt aber auch festzustellen, das mit 100.-€ Hundesteuer die die Stadt für jeden Hund erhält, nicht nur Plastebeutel finanziert werden könnten.
Man erkennt auf diesen Sitzungen, das die Meinung der Anwohner und die der nicht Anwohner schon weit auseinander liegen. Woran liegt dies, teilweise besteht ja gerade dies Fraktion der Befürworter aus denjenigen die dafür gesorgt haben, dass die Neubürger doch sehr konzentriert auf die Dreescher Stadtteile verteilt wurden und immer noch werden. Es liegt die Vermutung nahe, dass man dies in voller Absicht tut, um bestimmte Stadtteile „sauber“ zu halten. Unter dieser Prämisse kann man auch verstehen, warum man sich so vehement für unseren Stadtteil in der Flüchtlingspolitik einsetzt. Man verlagert das Problem zwischen die Innenstadt und den Schweriner Speckgürteln, wie Pinnow, Consrade oder Plate. Dass dabei die langjährigen Bewohner dieses Stadtteils, zu Benachteiligten werden, nimmt man billigend in Kauf.
Im Grunde hat man die Stadtteile aufgegeben, man könnte als Stadt jetzt eigentlich von oben aus dem Stadthaus in Richtung Großer Dreesch rufen;“ Rette sich wer kann“ denn mit Sicherheit wird es in Kürze zu weiteren sozialen Konflikten kommen. Dies ist darin begründet, dass hier sehr viele ältere Bürger auf junge Zuwanderer aus einem anderen Kulturkreis kommen. Die eine Seite möchte einen ruhigen Lebensabend verbringen in einem vertrautem Umfeld und die andere Seite möchte möglichst schnell den europäischen Lebensstandard erreichen. So hat die Stadtplanung schon im Vorfeld versagt, ein Herr Huß sieht sich jetzt Angriffen ausgesetzt, weil er etwas nicht umsetzen kann, was gar nicht geht. In dieser Abwärtsspirale geraten immer mehr Stadtpolitiker und Stadtvertreter, die Fördergelder frei nach Schnauze großzügig weit gestreut haben. Noch halten sich oberhalb des Strudels, Vereine wie die Platte lebt, das Eiskristall usw. die sich rigoros dagegen wehren, in Zusammenhang mit einem Problemstadtteil genannt zu werden. Völlig verblendet erkennt man nicht, mittendrin zu sein. Hier will man nicht zur Kenntnis nehmen, das Probleme eben nicht mit bunten Veranstaltungen zu lösen sind, sondern von diesen nur abzulenken. Der Berliner Platz ist verloren, kann weder belebt noch wiederbelebt werden. Man hat diesen Platz regelrecht totsaniert. Die Stadt hätte rechtzeitig erkennen müssen, dass die Gelder reine Verschwendung sind. Aber man schaut nicht was man fördern könnte, sondern man schaut danach was wird überhaupt gefördert, wofür gibt es Geld. Es dann überlegt man sich, welchen „Mist“ man auf die Beine stellen könnte, um Fördergelder zu verschwenden oder fachgerecht zu versenken.

Fast 40 Moscheen in Deutschland, warnen Verfassungsschützer, gelten als Heimstätten für Radikale

0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.