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17.Juni 1953 - 17.Juni 2020 Schwerin

  Schwerin: Pfaffenteich | Mit einem Volksaufstand hatte die Demonstration der AfD am heutigem 17.Juni 2020  nichts zu tun, aber es ist richtig und wichtig, dass wenigstens eine Partei in Schwerin den damaligen Opfern ein ehrendes Gedenken gab.
Der damalige Aufstand forderte offiziell 40 Todesopfer, auf beiden Seiten. 
(Als Aufstand vom 17. Juni 1953 wird der Aufstand bezeichnet, bei dem es in den Tagen um den 17. Juni 1953 in der DDR zu einer Welle von Streiks, Demonstrationen und Protesten kam, die mit politischen und wirtschaftlichen Forderungen verbunden waren.) 
Warum der damalige 17.Juni als Feiertag im Westen, nach der Wende aufgegeben wurde und auf den 3. Oktober verlegt wurde, ist mir völlig schleierhaft. Nun der 9. November ist sich vorbelastet, aber der 9.November scheint ein Schicksalstag in der deutschen Geschichte zu sein.
Wohl kein anderes Datum in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts hat derart die Emotionen geschürt und kontroverse Diskussionen hervorgerufen wie der 9. November.
Der Fall der Berliner Mauer, die Reichspogromnacht, der Hitlerputsch und die Novemberrevolution: Der Schicksalstag 9. November symbolisiert die Hoffnungen der Deutschen, aber auch den Weg in die Verbrechen des Dritten Reiches. 

Nun den 3.Oktober zu nehmen und gleichzeitig diesen Nationalfeiertag der Deutschen,zum Tag der offenen Moscheen zu erklären ist für mich unsensibel und nicht gerade sehr geschickt gewählt. Es gibt zahlreiche Völker mit denen die Deutschen verbunden sind.


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Aber bleiben wir bei der Demo der AfD. Warum die AfD sich immer wieder dazu berufen fühlt, ihre Demos in der Stadt am Pfaffenteich oder unmittelbar am Innenministerium abzuhalten, für ihr Geheimnis bleiben. Fakt ist, die AfD in Schwerin , hat es bisher nicht geschafft, die Bürger hinter sich zu bringen. Wer die Veranstaltungen der AfD SN verfolgt, muss feststellen, das die Teilnehmerzahlen stagnieren. Da gibt es keinen Zulauf mehr. Der Hauptgrund  dafür dürfte sein, das die Partei den Kontakt zum Wähler verloren hat. In den Problemstadtteilen wo die AfD die meisten Stimmen gesammelt hat, ist Schicht im Schacht! Hier sehen Sie erst die AfD Parteimitglieder zur kommenden Wahl, allenfalls auf den Wahlplakaten wieder. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan und wird erst wieder gebraucht,wenn seine Wahlstimme gebraucht wird. 
Hier in den Stadtteilen zum Beispiel in Neu-Zippendorf, Mueßer Holz bricht die Infrastruktur gerade zusammen. Der Fernsehturm, das Wahrzeichen Schwerins dauerhaft geschlossen, für mehr als 12 000 Einwohner nur eine "Poststelle", und eine Gaststätte, da werden aber tausende Euros in ein privates Feuerwehrmuseum gesteckt, nur um zu vertuschen, dass es ein großer Fehler war, die Halle zu schließen. Die ärztliche Versorgung ist mehr als schlecht, Kinderärzte Mangelware oder gar nicht mehr vorhanden. Der Berliner Platz in den schon mehr als 800 000 € gesteckt wurden, ist ein Armutszeugnis für diese Stadt. Man muss sich wirklich mal die Frage stellen, wo das viele Geld geblieben ist.
So bringt man keine Wähler hinter sich, indem man Bratwurst am Pfaffenteich verteilt und die Bürger sich noch nicht einmal die Fahrt in die Stadt leisten können. 

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Was schreibt die AfD zu ihrer Demonstration auf Facebook ?

Zitat: " Wir danken unseren Bürgern, die gemeinsam mit uns am Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR wieder für Demokratie, Einigkeit, Recht und Freiheit und für Sicherheit auf die Straße gingen. Er war eine rundum gelungene Veranstaltung!" 

Was die AfD noch unbedingt lernen muss, die Sachen so zu sehn wie sie sind. Das war kein gemeinsamer Auftritt mit Bürgern, sondern man hat es als Partei  und Opposition im Landtag wieder einmal nicht geschafft, die Bürger hinter sich zu bringen.
Man kann nicht mit Kritik umgehen und igelt sich lieber ein, Augen zu und durch, scheint die Divise zu sein.    

Was war noch los, ach ja die Antifa war auch da. Herr Seemann und Frau Seemann-Katz hielten ein Banner, Herr Ruhl als Sozialdezernet verschwand gleich bei den Teilnehmern der Gegendemo und die Polizei hatte alles unter Kontrolle. 
Frau Barbara Borchardt von den Linken, wurde diesmal nicht auf der Gegendemo gesehen, was wohl als frischgebackene Verfassungsrichterin nicht so gut angekommen wäre. 


    
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