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Mahnwache in Schwerin - Die Toten mahnen uns -

 
In Gedenken der Opfer "Unser Leben ist der Fluss, der sich ins Meer ergießt,das „Sterben“ heißt. Federico García Lorca
Schwerin: Rathaus | Die Henriette von Köln, die Barbara von Chemnitz, die Ulrike aus Crivitz, die Manuela aus Schwerin, die Angela in Berlin – nie stellen sie sich hinter ihre Frauen. Im Gegenteil: Verharmlosen, vertuschen, vergessen. Bestenfalls dumme Ratschläge. Nur noch peinlich? Das wäre zu wenig.
Statt "besser rot als tot" heißt es nun "besser gefixxt als geknickt!". B. Brecht hat die Einstellung mit "besser verschissen als zerrissen" bereits vorweg genommen.
Haltet eure Hälse hin, ihr Christen (und den Unterleib), und groß ist euer Lohn im Himmel, so die Botschaft in diesen Tagen aus Berlin. Man fällt vom Glauben ab.

Nach dem fürchterlichen Tod eine Bürgers in Chemnitz und zwei weiteren Schwerverletzten, wurde in zahlreichen Städten in Deutschland zu Mahnwachen aufgerufen. Dieser Tod des jungen Mannes ist als fürchterlich zu beschreiben, weil der Mann mit 5 Messerstichen, scheinbar nicht nur in blinder Wut, sondern auch voller Hass gemeuchelt wurde.

Geht nun ein Protest und Aufschrei durch die Medien, nein immer noch nicht. Da wird über die Opfer kein Wort des Bedauerns und des Beileids laut. Schuld ist der rechte Mob, nein nicht am hinterhältigen Totschlag, mit dem Messer in den Rücken des Unschuldigen Opfers, sondern an die Bürger der Stadt Chemnitz, die nicht jeden Tag ein oder zwei weitere Opfer beklagen wollen. Da bringt N-tv doch tatsächlich eine Sondersendung um 19:05 Uhr, die sich, nicht mit dem Tod und den Verletzten beschäftigt, sondern damit, dass sich die Bürger zu einer Spontandemo in Chemnitz zusammen finden. Das geht doch gar nicht, dass sich die Bürger nicht weiter abschlachten lassen wollen…

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Mahnwache mit Trommelwirbel von der Gegendemo.

Aber bleiben wir in Schwerin, zur angemeldeten Mahnwache neben dem Rathaus wurde am selben Platz, dem Schweriner Marktplatz eine Gegendemo zugelassen. Zur Mannwache fanden sich um die 50 Bürger ein, unter Ihnen die Stadtvertreterin Petra Federau, MdL Lerche und Obereiner sowie weitere AfD Vertreter und ein paar mutige Bürger der Stadt Schwerin.

Zur angemeldeten Gegendemo fanden sich zum Beispiel Frau Seemann-Katz und Herr Seemann ein.
Anmelder der Demo war das Ortsbeiratsmitglied in Neu Zippendorf, Marco Rauch von den Linken. Der hatte natürlich kein Problem während einer Mahnwache seine Trommler fröhlich aufspielen zu lassen, die dabei noch ab und zu ein nettes Tänzchen aufführten. Sie tanzen auch auf Gräbern….
Vielleicht sollte man auf der kommenden OBR Sitzung in Neu Zippendorf einmal die gesunde Einstellung, dieses nicht durch die Anwohner gewähltes Ortsbeiratsmitgliedes hinterfragen?!

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Derweil die Mahnwache still und friedlich, mit angezündeten Kerzen und in stiller Trauer ihre Würdigung, der zahlreichen Opfer fand, die uns auch daran erinnerte, dass uns die Toten steht’s eine Mahnung sein sollten, spielte die Kapelle der Linken fröhlich auf.
Das war selbst der Polizei suspect und forderte dazu auf, den Trommelwirbel zu unterlassen.
Sie wissen nicht wer Ulrike Seemann-Katz ist? Nun die Dame hat den Annette-Köppinger Preis erhalten. Wofür , nun als langjährig engagiertes Mitglied des Flüchtlingsrates MV entwickelte Ulrike Seemann-Katz das pädagogische Planspiel „Flüchtling für einen Tag", das in diesem Jahr bereits zum dritten Mal auf der Insel Kaninchenwerder stattfand. (Seitdem ist die Insel auch verloren.) Das Projekt ermöglicht es Jugendlichen ab Klassenstufe 9, sich durch authentisches Erfahrungslernen in die Situation von Flüchtlingen hineinzuversetzen. Aber schauen Sie sich den Film an und schauen Sie genau hin wer da 2012 im Theater Platz genommen hat.Auf der Flüchtlingswelle konnte man schon 2012 gut vorwärts kommen.

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Ich verabschiede mich an diesem Abend mit einen Zitat von Bonhoeffer an die Gegendemonstranten

Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit.
Gegen das Böse lässt sich protestieren, es lässt sich bloßstellen, es lässt sich notfalls mit Gewalt verhindern, das Böse.
Gegen die Dummheit sind wir wehrlos. Weder mit Protesten noch durch Gewalt lässt sich hier etwas ausrichten; Daher ist dem Dummen gegenüber mehr Vorsicht geboten als gegenüber dem Bösen.
(Dietrich Bonhoeffer)
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1 Kommentar
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Hans-Werner Blume aus Garbsen | 07.09.2018 | 11:24  
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