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Ein erstaunliches Haus: "Das kulturelle Gedächtnis des Landes"

Der rekonstruierte Kasernenbau aus dem Jahr 1899 an der Johannes-Stelling-Straße: Die Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern
Schwerin: Johannes-Stelling-Straße | Auf dem ehemaligen Kasernengelände, oberhalb des Schweriner Schlossgartens, liegt an der Johannes-Stelling-Straße 29 die Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern. Das Gebäudeensemble besteht aus einem Altbau, dem ehemaligen "Verheirateten-Wohngebäude" mit rot-weißer Ziegelfassade, Baujahr 1899, sowie dem langgestreckten Neubau von 2004 aus Beton, Glas und Stahl und gilt gewissermaßen als "das kulturelle Gedächtnis des Landes Mecklenburg-Vorpommern".

In den Magazinen (815 Quadratmeter im Altbau, 3.300 Quadratmeter im Neubau) werden 662.000 Bestandseinheiten aus allen Sachgebieten aufbewahrt: Bibliographien, Biographien, Enzyklopädien, Handbücher, Wörterbücher und andere Nachschlagewerke, Noten, Mikrofilme, Musik-CD, DVD, CD-ROM. Sammelschwerpunkt der Landesbibliothek sind die im Lande erschienenen Medien und die über das Land publizierten Werke.

Viele Bände sind nach Sachgebieten aufgestellt und frei zugänglich. Sie befinden sich im öffentlich zugänglichen Bereich im Erdgeschoss des Altbaus sowie des Neubau. Es handelt sich vor allem um Informationsmittel sowie Zeitschriften. Diese können hier eingesehen und, falls das Urheberrecht es zulässt, kopiert werden.

Die Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern ist nach den beiden Universitätsbibliotheken in Rostock und Greifswald die drittgrößte Bibliothek des Landes
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