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Die wunderbare Medienwelt rund um Schwerin

Quelle Sreenshot TV Schwerin Die beiden Herren sprechen gerdae über Vorfälle an der Grenze. Was könnte lustiger sein.
 

Journalismus bedeutet etwas zu bringen, von dem andere wollen, das es nicht gebracht wird, alles andere ist PR. (George Orwell) 

Kennen Sie TV Schwerin und die Schweriner Volkszeitung, die zwar das Volk im Titel trägt, aber sich möglichst fern von diesem Volk halten will. ? Nein, dann haben Sie eigentlich nichts verpasst. Bei einer Recherchen viel mir ein Beitrag bei TV Schwerin über Kuno Karls auf, der einen Bildband über die Deutsch-deutsche Vergangenheit entlang der Grenze als Heimatgeschichte verfasst hat. Thema dieses Beitrages ist natürlich die Deutsche Grenze.
Hier der Beitrag:

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Ich habe mir die knappe halbe Stunde Zeit genommen und der munteren Unterhaltung der beiden Herren an-und zugehört. Ohne Frage ist so ein Bildband über die deutsche Grenze mit 600 Seiten ein zeitgeschichtliches Dokument. Bei der regen Unterhaltung kann ich mich aber nicht dem Eindruck erwehren, dass die beiden Herren als DDR Bürger, was extra im Beitrag betont wird, nichts mit der Grenze zu tun hatten. Sie war zwar da, aber irgendwie auch, all die Jahre nicht wirklich ein Grund um in der DDR ein Buch darüber zu schreiben. Der selbständige Optikermeister hätte doch als an und zu Passierschein Inhaber genug Möglichkeiten gehabt, diese Infos schon zu DDR Zeiten zu verarbeiten.... 
Die Grenze haben die beiden Herren aber schon in der dieser Zeit wahrgenommen, denn es wird  bei 24:30 min über bei überaus nette Grenzgeschichten berichtet. Wenn man sich die Unterhaltung anschaut, kann man sich leider nicht dem Eindruck erwehren, das die Herren uns veräppeln wollen. Ein paar Hundert Tote an der deutschen Grenze finden in der lustigen Unterhaltung der Herren allerdings keine Erwähnung.
Ich fand die Berichterstattung über diesen Bildband irgendwie völlig daneben und habe dies TV Schwerin auch mitgeteilt. 
Norbert Höfs schreib bei TV Schwerin
"Wunderbare schmalzige Geschichte. Das Buch, ohne Frage von Wert für die Deutsch-Deutsche-Geschichtsschreibung. Wenn man aber den beiden ostdeutschen Herren( wird ja extra betont) im Film so zuhört, lebten diese ja in einem furchtbaren Staat, in denen es Ihnen vermutlich recht gut ging und diese zufrieden waren. Herr Karls als selbständiger(!) Optiker sogar mit Passierschein für das Grenzgebiet,für die ganze Familie ausgestattet. Das möchte ich lieber nicht kommentieren. Haben diese beiden Herren sich in irgendeiner Form gegen diesen von Ihnen geschilderten ach so schlechten DDR-Staat mit seiner tödlichen Grenze zur Wehr gesetzt oder aufbegehrt? Hat Herr Karls nur rosarote Brillen an die DDR Bürger verkauft? Zudem hängt man doch bei TV Schwerin die Fahne in den Wind. Man propagiert hier wie zu DDR Zeiten wieder eine heile Welt, die gar nicht vorhanden ist. Das ist kein investigativer Journalismus, sondern Meinungsmache in bestimmte Richtungen. Wirklich kritische Beiträge über die Probleme unserer Zeit findet ich da leider nicht. Beiträge über verdreckte Stadtteile, über die Schlangen an den Tafeln, Bauruinen wie die Bezirksparteischule oder in Zippendorf, über einen hochgelobten neuen Inselwirt , der plötzlich verschwunden ist, werden systematisch ausgeblendet. Das ist für mich der schwarze Kanal 2.0 Wird nur noch vom NDR übertroffen, aber die bekommen ja unsere Gebühren.Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich sing. Warten wir ab, was die Herren uns dann erzählen, wenn sich der Wind wieder einmal gedreht hat."
Es dauerte natürlich nicht lange bis die Antwort kam:

TV Schwerin schrieb:
Sehr geehrter Herr Höfs,
gerne verweisen wir auf unsere weiteren Beiträge, in denen neutral und investigativ über aufgelistete Problemthemen berichtet wird. Schauen sie sich gern vorher in unserer Mediathek um, bevor sie uns als "schwarzen Kanal 2.0" bezeichnen.

Norbert Höfs schreibt dazu: 
Bitte unterscheiden Sie zuerst einmal zwischen einer persönlichen Meinung und einer Behauptung, die so nicht kommentiert wurde. Wenn Sie aber meinen, dass Ihnen der Schuh passt können Sie sich diesen gerne anziehen. Ihre Mediathek schaue ich mir schon öfters an, kann aber trotz bisheriger intensiver Recherche nichts wirkliches Investigatives finden, tut mir leid! Ich möchte einmal auf ihren tollen Beitrag zum neuen Betreiber der Gastronomie auf der Insel Kaninchenwerder verweisen. Zitat: "Der vielseitige neue Betreiber der Gastronomie auf der Insel Kaninchenwerder hat sich gegen zwei andere Bewerber durchgesetzt. Kultur wird zukünftig eine große Rolle spielen auf der Insel. " Hier ihr toller Beitrag über die Vertragsunterzeichnung:

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Nun ist der Inselwirt verschwunden, aber wo bleibt ihr Beitrag zu diesem schmerzlichen Verlust für die Schweriner Bürger? Was ist schief gelaufen?
Hätten Sie sich die Mühe gemacht sich einmal im Vorfeld über die Insel und die Gastronomie dort zu informieren, hätten Sie feststellen können, dass das Denkmalgeschütze Haus schon vom Vorgänger in einem desolaten Zustand hinterlassen wurde. Nun dazu hätten Sie sich allerdings mal in die Protokolle der Ortsbeiratssitzungen in Mueß anschauen müssen. Ach stimmt ja , dass wäre dann ja wieder investigativer Journalismus und ein wenig Arbeit. 
NDR Kaninchenwerder
Ach wollen Sie noch wissen, wie investigativ TV Schwerin und die Stadt Schwerin mit dem verschwundenen Inselbetreiber umgeht, nachdem die Zeitung, der NDR und TV Schwerin, diesen Herrn Meyering in den höchsten Tönen gelobt hatten.
Hier ab 1:24 min ein kurzes aber knackiges Statement dazu.Fertig ist der Lack, der nächste Bitte. 
 

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