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Kriegsgräberfürsorge Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin: Alter Friedhof |

In Gedenken und zur Ehre der Toten werden im Artikel keine Lebenden namentlich genannt.

So Ehre denn, wem Ehre gebührt! (Johann Wolfgang von Goethe)

Am heutigen Volkstrauertag fand unter Führung der Kriegsgräberfürsorge auf dem alten Friedhof Schwerin in der Trauerhalle eine Gedenkveranstaltung für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft statt.
Anschließend legten Schweriner Bürger und Politiker sowie Armee- und Polizeiangehörige Kränze zu Ehren der Opfer nieder.

In ihren Reden mahnten die Redner auch an, dass wir die Millionen von Opfer vergangener Kriege nie vergessen sollten und uns der Gefahr von Kriegen und Konflikten steht vor Augen halten sollten. Auch die kürzlich begangenen weltweiten Terroranschläge fanden Erwähnung in einer Rede, wobei man hier unbedingt differenzieren sollte, zwischen kriegerischen Konflikten und dem Terrorismus, der sich ausschließlich wehrlose und zumeist zivile Opfer sucht, unterschieden werden muss. Terrorismus verdient keine Gnade, kein Verständnis und auch kein Mitleid! Wir sollten auch keine Entschuldigungen dafür suchen, wenn wehrlose zivile Bürger zu Opfern werden.    
Somit ist der Terrorismus in seiner Form nicht mit Krieg zu vergleichen, sondern als derzeit größte Kriegsgefahr anzusehen, der Staaten geradezu, in kriegerische Konflikte treiben möchte, um den Weltfrieden nachhaltig zu beeinflussen. Deswegen gilt unsere Trauer am heutigen Tage natürlich zuerst unseren Angehörigen, die in vergangenen Jahren oder erst vor Monaten oder erst Tagen, ihr Leben dem Schutz der Familie und dem Vaterlang geopfert haben. Dann gedenken der zahlreichen zivilen Opfer der vergangenen terroristischen Anschläge der letzten Monate und Tage, die nicht Opfer von Krieg geworden sind, aber von Terrorismus, dieser soll Angst und Schrecken verbreiten und hat zum Ziel einen Zustand des Schreckens in der Bevölkerung hervorzurufen.
Deswegen haben Terroristen auch keinen Anspruch sich auf irgendwelche Kriegsregeln oder Vereinbarungen zu berufen.
Nur der weltweite Kampf aller politischen Kräfte kann uns in diesen Tagen vor Gewalt und somit vor Terrorismus schützen.
Verlieren kann die Ehre nur, wer keine hat.(Publilius Syrus)
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Hans-Werner Blume aus Garbsen | 20.11.2017 | 15:50  
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