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Marienerscheinung auf Bestellung?

Seher Salvatore Caputa
 
Seher Salvatore Caputa mit Übersetzern Ingeborg Stefaner und Mario mit Mag. theol. Christian Schmaranzer
 
Pilgerschar an der St. Laurentiuskapelle, Unterflossing
Polling: St. Laurentiuskapelle | So und ähnlich lauten die Fragen von Zweiflern und Gegnern und schnell, ist dann ein Seher wie der 1944 in Sizilien gebürtige Salvatore Caputa als umstritten abgestempelt.

Am 18. März 2017, dem Festtag des Kirchenlehrers/-vaters, Hl. Cyrill, seit 348 Bischof von Jerusalem, sowie dem Vorabend des vor Allem in Bayern ehemals sehr wertgeschätzten Josefitages, also dem Namenstag des Hl. Josef, des irdischen Bräutigams der Gottesmutter, waren an die 400, teils von weither angereisten Pilger aus Deutschland, Italien und Österreich an der St. Laurentiuskapelle in Unterflossing versammelt und gewannen ihre gänzlich anderen Eindrücke.

Erinnerungen an die Ärmlichkeit von Bethlehem und die Geburt Jesu lagen nahe, denn die bescheidene Kapelle ist zweifelsohne kein Prachtbau. Auch wenn der Regen rechtzeitig endete, eine unwirtliche Witterung und der morastig gewordene Boden verlangten nach einem Ausharren, wie damals dem der Hirten, wie aber auch in Fatima bei der Erscheinung am 13. Oktober 1917 mit dem wohl spektakulärsten Wunder der Geschichte.
Die bisherigen Erscheinungen erlebten die 3 Seher in mehr oder weniger immer gleichen Zeichen: ein blitzartiges Aufleuchten, eine Verwandlung der Umgebung. Das Herannahen eines Lichtglanzes aus dem Osten, das Sichtbarwerden einer licht- und glanzumstrahlten Frau über einem Bäumchen und schließlich der Abschied in einem hellen Lichtschein, der nach Osten zog, bis er in unendlichen Fernen zu entschwinden schien.
Wieder stand also ein großes Ereignis in Fatima bevor und wieder wurde es durch große Leiden für die Kinder angekündigt. Fast hatte es so ausgesehen, als ob die Verfolgungen im Elternhaus Lucias ein Ende genommen hätten. Das Gegenteil war jedoch der Fall. Aber auch das ständige Unrecht, das allen 3 Sehern von anderen Personen widerfuhr, drückte schwer. Eine widrige Befragung jagte die andere. Besonders schlimm aber waren die Aufregung und die Sensationsstimmung vor jenem denkwürdigen Tag, wovon ganz Portugal erfasst zu sein schien. Überall war von dem versprochenen Wunder die Rede: die Einen voller Spannung und Erwartung, die Anderen aber voller Spott. Auch Drohungen gegen die Kinder und ihre Familien wurden ausgestoßen. Die Wut war so groß, dass gut meinende Leute die Familien immer wieder warnten und ihnen rieten, sich zu verbergen und die Kinder allein gehen zu lassen. Die Kinder selbst waren die Einzigen, die ruhig blieben. Sie ließen sich von den unterschiedlichen Stimmungen nicht beeinflussen, sondern kannten nur die Freude auf das Wiedersehen mit jener wunderbaren Frau: und die Gottesmutter würde ihr Verspechen halten!
Am 13. Oktober war schon morgens das Wetter sehr kühl und regnerisch, mit zunehmendem Voranschreiten der Zeit wurde der Regen immer schlimmer, bis er sich wie ein Sturzbach über den Ort ergoss und die ganze Cova da Iria in eine einzige Schlammmasse verwandelte.
Die Masse der Gläubigen, die aus allen Teilen von Portugal nach Fatima unterwegs war, ließ sich aber von dem Unwetter nicht abschrecken. Aus allen Volksschichten waren Leute gekommen: Arme und Reiche, Gläubige und Ungläubige, Beter und Neugierige, auch Journalisten der wichtigsten Zeitungen, Ärzte, Rechtsanwälte, Adelige, bis schließlich um die 50 – 70.000 Menschen beisammen waren.
Gegen Mittag kamen die Seherkinde an der Steineiche an, von den Eltern begleitet. Unter einer inneren Eingebung bat Lucia die Menschen, die Regenschirme zu schließen und den Rosenkranz zu beten. Die Menschen schlossen ihre Schirme, knieten im Schlamm nieder und beteten.
Bald darauf jubelte Lucia: “Jetzt hat es geblitzt! Da ist sie! Da ist sie!“ Das leichte weiße Wölkchen wurde um die Seher sichtbar, stieg einige Meter empor, was sich dann noch zweimal wiederholte. Das Gesicht Lucias begann sich zu verändern: sie strahlte ein Stück von der Schönheit des Übernatürlichen aus! Man hörte Lucia fragen: “Wer sind Sie, Senhora und was wünschen Sie von mir?“. “Ich bin die Königin des Rosenkranzes und möchte Dir sagen, dass hier eine Kapelle zu meiner Ehre erbaut werden soll und dass man weiterhin täglich den Rosenkranz bete. Der Krieg geht zu Ende. Die Soldaten werden in Kürze nach Hause zurückkehren.“
Lucia bat die Gottesmutter, ob sie einige Kranke heilen und einige Sünder bekehren möchte. Darauf die Antwort: “Einige ja, Andere nicht. Sie müssen sich bessern und um Vergebung ihrer Sünden bitten!“. Dann beendet die Gottesmutter ihre Botschaft, wobei aber Traurigkeit ihr Antlitz überschattete. Sie sagte mit liebevoller aber auch unglücklicher Stimme die eigentliche Kernbotschaft von Fatima: “Sie sollen Gott den HERRN nicht mehr beleidigen, der schon so Viel beleidigt worden ist!“. Lucia sagte später darüber: “Welch liebevolle Klage, welch innige Bitte! Oh wie wünschte ich, dass alle Kinder der Himmelsmutter ihre Stimme hörten!“.
Dann nahm Maria Abschied von den Kindern. Sie öffnete wieder ihre Hände, die Licht ausstrahlten und wies hinauf zur Sonne. Dann erhob sie sich und entschwebte im Licht davon. Im nächsten Moment rief Lucia laut: “Schaut zur Sonne!“.
Schlagartig hörte der Regen auf und die Sonne beginnt vor den Zehntausenden in allen Farben um sich selbst zu kreisen. Dabei schleudert sie grüne, rote, gelbe, violette und blaue Strahlenbündel aus: taucht Mensch und Natur in ein fantastisches Licht. Ein zweites und drittes Mal – noch farbenprächtiger – vollführte die Sonne ihren Tanz, bevor sie plötzlich in einem Zick-Zack-Kurs mit ungeheurer Geschwindigkeit auf die Erde niederrast. Angstschreie von Tausenden erfüllen den Platz, Menschen werfen sich auf die Knie und in den Schlamm, rufen um Erbarmen und Verschonung. Viele glauben das Ende der Zeiten sei gekommen. Dann hält die Sonne schlagartig inne und kehrt an ihren Platz zurück. Nur Sekunden nach diesen schrecklichen Momenten ertönen die Jubelrufe: “Ein Wunder, ein Wunder – Ave Maria – Gott ist groß, jetzt glaube ich – Heilige Jungfrau! Gebenedeite Jungfrau!“. Einer rief: “Königin des Rosenkranzes, rette Portugal!“.
Doch nicht nur am Ort der Erscheinung ist dieses wunderbare Geschehen der Sonne zu sehen. Auch in den umliegenden Ortschaften und bis zu 40 km von Fatima entfernt, erleben Menschen das Wunder in gleicher Weise, was beweist, dass es keine Massentäuschung gewesen sein kann. Menschen unterschiedlichster Schichten, Gläubige wie Ungläubige, Journalisten der großen portugiesischen Tageszeitzungen, Personen, die kilometerweit entfernt sind, erleben dieses Geschehen und bezeugen es.
Das trotz des schlechten Wetters an diesem 13. Oktober etwa 70.000 Menschen nach Fatima strömten, liegt an der Ankündigung dieses Wunders. Weil das Seherkind Lucia die Mutter Gottes wiederholt um ein Wunder gebeten hatte, damit die Menschen ihr glauben, verspricht Maria dem Kind, dass bei ihrer letzten Erscheinung am 13. Oktober ein großes Zeichen zu sehen sein werde. Sie hält Wort: und so kommt es zum wohl spektakulärsten Wunder der Geschichte. Eine Zeugenaussage vom anwesenden TeMarto: “Es war ein schrecklicher Augenblick. Wir konnten ohne geblendet zu werden in die Sonne schauen. Sie schien auf und ab zu flackern, sie schoss Strahlen in verschiedene Richtungen und tauchte Alles in verschiedene Farben: die Bäume, Menschen, Luft und Erde. Was fas Erstaunlichste war: die Sonne tat den Augen nicht weh. Stille ruhte über der ganzen Szene. Alle schauten in die Höhe. Mit einem Male schien die Sonne still zu stehen, dann begann sie zu tanzen, dass es schien, als löse sie sich vom Himmel und stürze auf uns. Es war ein schrecklicher Augenblick!“
Dieses Ereignis ließ Viele, wahrscheinlich fast Alle, Gläubige und Ungläubige, auf die Knie fallen. Nach den Aussagen von anwesenden Zeugen weinten viele Menschen und baten Gott um Verzeihung ihrer Sünden. “Neu denken, umdenken und sich bekehren für das Evangelium!“. (Quelle: Vortrag zum 100jährigen Fatima -Jubiläum 2017 von + Diözesan- und Militärbischof emer. Dr. Walter Mixa)

Zurück nach Unterflossing, wo die Gläubigen entsprechend dieser kirchlich anerkannten Wahrheit keine Irritation aus der angekündigten Erscheinung ableiten mussten. Dem gerecht werdend, eröffneten sie um 12.00 mit dem Rosenkranzgebet bis zum leicht verspätet begonnenen und vom Kirchenchor Bodenkirchen umrahmten Gottesdienst um 15.30.
Dessen Hauptzelebrant wies unmissverständlich darauf hin, dass die Erscheinungen seitens der Amtskirche (noch) nicht anerkannt seien, daher allenfalls als ein Zeichen des Himmels gesehen werden dürfen im Glauben an Jesus und dem Evangelium treu zu bleiben wie im Gehorsam gegenüber Papst, Bischöfen und Priestern.
Und wie hatte Jesus selbst gesagt: “wo 2 oder 3 in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter Ihnen!“.

Wer in der, von Ingeborg Stefaner und Mag. theol. Christian Schmaranzer aus dem österreichischen Gosau übersetzten Botschaft absolute Neuigkeiten erwartet hatte, wäre wohl nur aus Sensationslust gekommen. Die Inhalte glichen selbstverständlich denen anderer, wie auch anerkannter Erscheinungsorte mit dem Aufruf zu Gebet und Umkehr, der Einbeziehung von Gott in das Leben der Menschen als die wichtigste Friedensgrundlage.
Sehr deutlich der Hinweis, dass der vom Himmel ausgehende Frieden schneller kommen werde, als die Menschen es sich vorstellen können.
Dies wurde ebenso erfreut aufgenommen, als die Ankündigung einer weiteren Erscheinung am 09. September 2017.

Hatte Jesus nach biblischer Überlieferung noch den Tempel vor falschem Treiben und den dafür stehenden Personen gereinigt, so bleiben Kirchen heute mystische Ereignisse durch die Pharisäer der Neuzeit aus den Ordinariaten verwehrt.
Nichts also hat sich zu den Anfängen von Fatima und Lourdes verändert. Kein Wunder, dass und wie Papst emer. Benedikt XVI. mit der deutschen Amtskirche brandaktuell Klartext redet.
Interessant, wie dort bsw. der von vielen Anwesenden wahrgenommene intensive Rosenduft erklärt wird!

Waren es mehrheitlich einfache Menschen, denen sich der Himmel bediente, wenn er die Menschheit ansprach, so trifft dies auch auf den sympathische Seher zu der nach Verlesung der Botschaft noch Jedem, der es wünschte und urchristlicher Tradition und Auftrag entsprechend seinen Segen spendete.

Überaus angenehm, dass keine Devotionalien verkauft wurden oder sonstige Aufdringlichkeiten erfolgten. Dass Helmut Lungenschmid dezent seine Bücher anbot, geht sicher ebenso in Ordnung, als das Verteilen von frommen Schriften, wie dem Rosenkranz vom kostbaren Blut. Ansonsten jedoch wären die Organisatoren gut beraten, als solche erkennbar zu sein und den Wildwuchs der Verschwörungstheorien, wie die eines Michael Mannheimer, nicht zuzulassen um Schaden durch solche Extremisten von der Sache und Beteiligten abzuwenden.
Denn dass diese grundsätzlich als gut zu sehen ist, belegt alleine die Tatsache, dass wie einst und mit weitaus größeren Menschenmassen in Marpingen, An- und Abfahrt ohne Ordnungsdienst, ein einzige Hupen oder sonstige Auffälligkeiten wie am Schnürchen klappte: eben ein guter Geist wehte!

Informationen unter www.marienerscheinung.at

Erich Neumann, und freier investigativer Journalist über DFJ Deutsche-Foto-Journalisten e. V. www.dfj-ev.de und Medienunternehmer im Gesundheitsumfeld www.cmp-medien.de
Postfach 11 11, D – 67501 Worms
GSM +49 160 962 86 676, e-Mail e.neumann@cmp-medien.de

© Bild: www.cmp-medien.de CC – Seher Salvatore Caputa
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