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07. September 2019 in Unterflossing Gebetstag mit Salvatore Caputa

Salvatore Caputa während Marienvision mit Pater Thomas Huber am 17. März 2018 (Foto: © Bild: www.jungfoto.de CC)
 
Dr. Christina Agerer-Kirchhoff beim Impulsvortrag Glaubenszeugnis zu Maria am 08. September 2018
 
St. Laurentius-Kapelle, Unterflossing (Foto: © Bild: www.jungfoto.de CC)
 
Marienstatue del Pilar an der St. Laurentius-Kapelle, Unterflossing
 
Blumenspenden der PilgerInnen an der Marienstatue
 
Prof. Alfred Müller Kranich an der Orgel in Bodenkirchen St. Johannes der Täufer
Polling: St. Laurentius-Kapelle |

Am 07. September, also dem Vortag von Mariä Geburt, lädt Freunde und Förderer der St. Laurentius-Kapelle Unterflossing e. V. (i. G.) im nunmehr 3. Jahr zum bereits 6. Gebetstag mit Salvatore Caputa ein.

Die Ausgangslagen haben Veränderungen erfahren.

Die PilgerInnen halten beständig, bsw. durch an der Marienstatue abgelegten Blumenschmuck die Treue, signalisieren aus nah und fern Ihr erneuten Teilnahmen.
Das Erzbischöfliche Ordinariat München und Freising hingegen hat weiterhin kein Gespräch gewährt und ist allen Konsensbemühungen aus dem Weg gegangen.

Zum Patrozinium zelebrierte Ortspfarrer Armin Thaller zwar einen Gottesdienst, die im Zusammenhang damit erfolgte mündliche Verlautbarung, dass das Kleriker-Verbot nurmehr 14 Tage vor und nach den Gebetstagen mit Salvatore Caputa bestünde, hat jedoch noch keine schriftliche Bestätigung erfahren.
Zusätzliche Verschärfung erfolgte aus eigenen Reihen, durch zwei danach ausgetretene Mitglieder – auch des Vorstandes – welche gegen die Vereinsführung, wie Salvatore Caputa falsche und in ihrer Absicht leicht durchschaubare Anschuldigungen erhoben.
Dies beschwor eine Zerreißprobe herauf, da gerichtliche Auseinandersetzung unvermeidlich wurde. In deren Verkauf kam es zur Nichtanerkennung der letzten Mitgliederversammlung und Löschung der dabei gewählten Vorstandschaft aus dem Vereinsregister, sodass die Handlungsfähigkeit fehlt und weitere Zukunft ungewiss ist.
Somit wird dieser Gebetstag erstmals von dem in Gründung befindlichen Verein Freunde und Förderer der St. Laurentius-Kapelle Unterflossing ausgerichtet.

Um 11.00 ist Eröffnungsgottesdienst in Bodenkirchen, Pfarrkirche St. Johannes der Täufer.
Der Empfang der Hl. Kommunion erfolgt in beiderlei Gestalten, der örtliche Kirchenchor und Solisten umrahmen mit der Orgelsolomesse Missa Brevis C Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, sowie Kyrie, Gloria, Sanktus, Agnus Dei und Credo aus Missa declina a malo von Valentin Rathgeber.
Anschließend Orgelkonzert von Prof. Alfred Müller Kranich mit Präludium et Fuga C-ur BWV 545 von Johann Sebastian Bach
Um 12.00 wird an der St. Laurentius Kapelle in Unterflossing der Angelus gebetet, dem sich fortwährendes Rosenkranzgebet und Volksgesang anschließen, sowie um 13.30 Stabat mater von Pergolesi in der Kapelle zum Schmerzreichen Rosenkranz.
Um 16.30 ist die Maienvision von Salvatore Caputa, gegen 17.00 ein Impulsvortrag Glaubenszeugnis zu Maria und gegen 17.30 die Verlesung der erhaltenen Privatoffenbarung.
Wie vom Eröffnungsgottesdienst in Bodenkirchen zur Kapelle erfolgt auch zurück nach Bodenkirchen zur Vorabendmesse um 18.30, jeweils via Bahnhof Mühldorf am Inn ein Transfer mit Privatfahrzeugen.

Tiefe Enttäuschung herrscht weiterhin darüber, dass die Gebetstage also weiterhin ohne Hl. Messe abgehalten werden müssen.
Der Bedeutung des 7. eines jeden Monats im Leben von Salvatore Capita entsprechend wird inzwischen, speziell im Anliegen einer dahingehenden Situationsverbesserung, an diesem Tag und den Berufstätigen entgegen kommend um 18.00, in der Kapelle ebenfalls der Rosenkranz für die Verantwortlichen der Amtskirche gebetet.

Sieht man seitens der Amtskirche Gefahren von den Gebetstagen ausgehend, gibt es nur eine pastorale Waffe dagegen: eben die Hl. Eucharistie. Von einem Vertreter des Erzbischöflichen Ordinariat München und Freising zelebriert, wäre dies eine respektvolle Geste gegenüber den PilgerInnen und gleichzeitig schafft eine dabei erfolgende Erklärung zu damit weder verbundenen, noch überhaupt erwarteten Anerkennung als Marienerscheinung.

Schließlich gibt es hierzu eindeutigste und bindende Verlautbarungen des Vatikan!

So das Apostolische Schreiben Verbum Domini vom 30. September 2010, Kapitel 14, Teil b von Papst Benedikt XVI. zu Privatoffenbarungen: “Folglich hat die Synode empfohlen, den Gläubigen zu helfen, das Wort Gottes von Privatoffenbarungen zu unterscheiden. Diese sind nicht dazu da, die endgültige Offenbarung Christi … zu vervollständigen, sondern sollen helfen, in einem bestimmten Zeitalter tiefer aus ihr zu leben.
Der Wert der Privatoffenbarungen ist wesentlich unterschieden von der einer öffentlichen Offenbarung: diese fordert unseren Glauben an, denn in ihr spricht durch Menschenworte und durch die Vermittlung der lebendigen Gemeinschaft der Kirche hindurch Gott selbst zu uns. Der Maßstab für die Wahrheit einer Privatoffenbarung ist ihre Hinordnung auf Christus selbst. Wenn sie uns von ihm wegführt, dann kommt sie sicher nicht vom Heiligen Geist, der uns in das Evangelium hinein- und nicht aus ihm herausführt. Die Privatoffenbarung ist eine Hilfe zu diesem Glauben, und sie erweist sich gerade dadurch als glaubwürdig, dass sie auf die eine öffentliche Offenbarung verweist. Die kirchliche Approbation einer Privatoffenbarung zeigt daher im Wesentlichen an, dass die entsprechende Botschaft Nichts enthält, was dem Glauben und den guten Sitten entgegensteht; es ist erlaubt, sie zu veröffentlichen und den Gläubigen ist es gestattet, ihr in kluger Weise ihre Zustimmung zu schenken.
Eine Privatoffenbarung kann neue Akzente setzen, neue Weisen der Frömmigkeit herausstellen oder alte vertiefen. Sie kann einen gewissen prophetischen Charakter besitzen (vgl. 1Thess 5,19-21) und eine wertvolle Hilfe sein, das Evangelium in der jeweils gegenwärtigen Stunde besser zu verstehen und zu leben. Deshalb soll man sie nicht achtlos bei Seite schieben. Sie ist eine Hilfe, die angeboten wird, aber von der man nicht Gebrauch machen muss. Auf jeden Fall muss es darum gehen, dass sie Glaube, Hoffnung und Liebe nährt, die der bleibende Weg des Heils für alle sind. … Solche Gnadengaben, ob sie nun von besonderer Leuchtkraft oder aber schlichter und allgemeiner verbreitet sind, müssen mit Dank und Trost angenommen werden, da sie den Nöten der Kirche besonders angepasst und nützlich sind. …
Das Urteil über ihre Echtheit und ihren geordneten Gebrauch steht bei Jenen, die in der Kirche die Leitung haben und Denen es zukommt, den Geist nicht auszulöschen sondern Alles zu prüfen und das Gute zu behalten.“ (Vatikanum II, Konstitution über die Kirche 12)

Seine Heiligkeit Papst Paul VI. hatte zudem bereits am 14. Oktober 1966 das Dekret der Heiligen Kongregation für die Verbreitung des Glaubens bestätigt (Nr. 58/59 A.A.S.), das die Erlaubnis zur Veröffentlichung von Schriften erteilt, die sich auf übernatürliche Erscheinungen beziehen, auch wenn das Nihil obstat der kirchlichen Autorität nicht vorhanden ist.

Mit ihnen soll in keiner Weise dem Urteil der Kirche (Ortsbischof) vorgegriffen werden!
Ob die Visionen des Salvatore Caputa echt sind, bleibt selbstverständlich ausschließlich dem kirchlichen Urteil anheimgestellt. Bis dahin ist ihm jedoch – in einer sich so aufgeklärt gebenden Zeit wie der unseren, wohl selbstverständlich – mit allem Respekt zu begegnen. Dies auch gemäß der dahingehend meist unterdrückten Verlautbarung des für ihn zuständigen Bischof von Mantua!

Und welche Zeichen werden zudem übersehen?

Für das, wie der Herrgott bekanntlich und speziell hier auf krummen Zeilen gerade schreibt, gibt es obendrein noch einen ganz bemerkenswerten Aspekt: auf dem Landshuter Friedhof konnten Erben ein Grab nicht mehr unterhalten und eine dortige, denkmalgeschützte Marienstatute fand so ihren Weg vor die St. Laurentius-Kapelle in Unterflossing – ist dort Anziehungspunkt für die PilgerInnen aus nah und überaus fern.
So weit so gut, wäre es nicht eine der ganz seltenen Statuen del Pilar.

Spanien feiert am 12.Oktober das Gedenken, dass die Gottesmutter dem Hl. Apostel Jakobus dem Älteren im Jahr 40 nach Christus: also noch zu Lebzeiten der Jungfrau Maria!

Jakobus war Sohn des galiläischen Fischers Zebedäus und dessen Frau Salome, einer Verwandten der Gottesmutter. Der Bruder des Jakobus war der Hl. Evangelist Johannes.
In Spanien geht die Gründung der ersten christlichen Gemeinden auf den Hl. Apostel Jakobus zurück. Insbesondere ist es die Stadt Saragossa (spanisch: Zaragoza, von lateinisch: Caesaraugusta = Stadt des Kaisers Augustus), welche sich dieses Vorzugs rühmt. Hier habe der Hl. Apostel Jakobus auf seiner Missionsreise durch Spanien gepredigt und eine christliche Gemeinde um sich versammelt. Die Überlieferung berichtet von nur ganz wenigen Personen, die das Christentum angenommen hätten. Neun Jahre war der Apostel Jakobus schon in Spanien. Er scheute keine Mühe, aber das Netz, das er ausgeworfen hatte, blieb fast immer leer. Eines Tages war Jakobus über all der Misserfolge mutlos. Er beklagte sich bitter bei seinen Gefährten, als sie am Ufer des Ebro die Zelte aufgeschlagen hatten.
Da erschien ihm die Hl. Jungfrau Maria auf einem Pfeiler von Jaspis und tröstete ihn. Sie gab ihm gleichzeitig die Versicherung, dass durch seine Nachfolger erreicht würde, was er selbst nicht habe bewirken können. Sie gab ihm weiter den Auftrag, an dieser Stelle eine Kirche zu bauen.
Jakobus tat es, und seit dieser Zeit wird diese Kirche zur Heiligen Jungfrau von der Säule – ein Symbol für den aufrechten spanischen Glauben – del Pilar genannt. Die Stadt Saragossa, die dieses Heiligtum birgt, ist eine der größten Wallfahrtsstätten Spaniens. Im Laufe der Geschichte ist es immer wieder wahr geworden, wie Maria ihr Heiligtum behütet hat. Maria von Agreda erfuhr in ihren Visionen, dass die Gottesmutter Maria für den Hl. Apostel Jakobus zu Lebzeiten besonders betete, weil sie wusste, dass er zuerst unter den Aposteln sein Blut für den Glauben vergießen werde.
Der Heiland selbst machte Maria darauf aufmerksam, wie die Apostel IHM auf dem Wege des Kreuzes und des Leidens nachzufolgen hätten. Sein Diener Jakobus solle der erste sein. Er wolle, dass dieser in Jerusalem den Martertod erleide. Es sei notwendig, dass Maria denselben in Spanien besuche, und ihm den Befehl überbringe, sich nach Jerusalem zu begeben. Vorher aber müsse er in Spanien eine Kirche unter Marias Namen errichten. Christus gewährte SEINER Mutter diese Bitte.
Maria wurde von den Engeln nach Saragossa gebracht. Jakobus befand sich außerhalb der Stadt. Er betete in der Nähe des Ebro und hatte sich ein wenig von seinen Jüngern entfernt. Die Engel kamen mit Maria unter den Klängen himmlischer Musik. Jakobus und seine Jünger wurden innerlich ergriffen. Die Engel hatten eine Säule von Marmor oder Jaspis (fein kristallener Quarzstein), und ein Bild der Hl. Jungfrau. Maria selber offenbarte sich dem Hl. Jakobus auf einem Wolkenthrone, der von Engeln umgeben war. In tiefster Demut verehrte der glückliche Apostel die Mutter seines Herrn. Zugleich erblickte er die Säule und das Bild.
Die Jungfrau segnete ihn und sprach: mein Sohn Jakobus! Diesen Ort hat der Allerhöchste dazu bestimmt, dass Du auf demselben ein Bethaus errichtest und heiligest, wo ER unter dem Titel meines Namens den SEINIGEN erhöht und groß gemacht haben will. Hier sollen SEINE Gnadenschätze ausgeteilt werden, allen Gläubigen wird hier die alte Barmherzigkeit angeboten, welche sie durch meine Fürbitte zu erlangen suchen, wenn sie von ihnen nur mit wirklichem Glauben und gottgefälliger Andacht gesucht wird. Im Namen des Allmächtigen verheiße ich ihnen große Gnade und Segen. Dieser Tempel wird mein besonderer Erbteil sein. Zum Zeugnis dieser Wahrheit und meines Versprechens soll diese Säule hier bleiben und mein Bildnis auf dieselbe gesetzt werden. Sie wird an dem Orte, wo du die Kirche bauen wirst, mit dem heiligen Glauben bis ans Ende der Welt bleiben. Beginne unverweilt mit dem Bau. Nach seiner Vollendung gehe nach Jerusalem, dort sollst du nach dem Willen meines allerheiligsten Sohnes ihm das Opfer Deines Lebens darbieten.”
Die Engel stellten auf Marias Gebot die Säule mit dem Bildnis auf derselben Stelle auf, wo sie noch heute zu sehen ist. Jakobus warf sich zur Erde, und die Engel feierten mit ihm die erste Einweihung der Kirche, welche zuerst in der Welt der großen Himmelskönigin geweiht worden ist. Dies war der Ursprung Unserer Lieben Frau von der Säule zu Saragossa. Nachdem Maria Jakobus den Segen erteilt hatte, wurde sie von den Engeln aufgehoben und nach Jerusalem zurückgetragen. Als die Erscheinung Mariens verschwunden war, gab Jakobus seinen Jüngern, die von der himmlischen Musik und dem hellen Glanze noch ganz benommen waren, die nötige Anweisung zur Erbauung einer Kirche. die er noch vor seinem Weggang von Saragossa vollendete. Der Evangelist Johannes hat von dieser Entrückung der Himmelskönigin nach Spanien keine Nachricht erhalten. Maria hat ihm davon nichts mitgeteilt. Als der Apostel Jakobus nach der Heimkehr aus Spanien durch Ephesus reiste, teilte er seinem Bruder Johannes die Begebenheit, sowie auch den ersten Besuch mit, den er bei Granada von Maria gehabt hatte. In Jerusalem machte er diese Wunder den Gläubigen bekannt. Dieselben trugen sich vierzig Jahre nach der Geburt des Herrn zu. Maria war schon einmal früher dem Hl. Jakobus in Spanien erschienen anlässlich einer gegen ihn gerichteten schweren Verfolgung.
Die Erscheinung Marias zu Saragossa erfolgte in der Nacht des 2. Januar (40), vier Jahre, vier Monate, zehn Tage, nachdem Jakobus Jerusalem verlassen hatte. Jakobus blieb noch ein Jahr, zwei Monate und 23 Tage in Spanien. Er starb am 25. März im Jahre 41 nach Christi Geburt. Maria war 54 Jahre, 4 Monate, als sie zu Saragossa erschien. Seither wird das Heiligtum Unserer Lieben Frau del Pilar in Saragossa verehrt. Es gilt heute noch als Nationalheiligtum Mariens für ganz Spanien. Die Marmorsäule ist in der Basilika zu sehen. Saragossa ist für die Spanier zu einem großen Wallfahrtsort geworden.

Somit hat auf wunderbare Weise eine Statue zum ersten Erscheinungsort Mariens – und dies noch zu ihren Lebzeiten, also einer Bilokation! – ihren Weg zu St. Laurentius-Kapelle, Unterflossing, dem deutschen Ort der Marienvisionen von Salvatore Caputa gefunden.
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Wie wichtiger also, dass Mystik und Spiritualität endlich wieder in der Kirche Einzug und ihren angestammten Platz zurück erhalten, um die Verunsicherung der Gläubigen beenden und dies auch in den Medien Berücksichtigung findet!

Erich Neumann, freier investigativer Journalist
über DFJ Deutsche-Foto-Journalisten e. V. www.dfj-ev.de
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Salvatore Caputa während Marienvision mit Pater Thomas Huber am 17. März 2018

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Marienstatue del Pilar an der St. Laurentius-Kapelle, Unterflossing

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Pfarrkirche St. Johannes der Täufer
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