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DKMS: 10.033 Typisierte und 128 Stammzellspender im Landkreis Dillingen

Maximilian Gumpp: Das tut nicht weh! (Foto: Gumpp Franziska)
 
Josua Heindel: Das könnt ihr auch!
Dillingen an der Donau: Landkreis | Die Typisierten und Stammzellspender aus dem Landkreis Dillingen werden immer mehr. Durch patientenbezogene, Vereins-, Betriebs-, Orts- und landkreisübergreifende Schulaktionen sowie Aufnahmen auf dem Postweg stehen nun über die DKMS gemeinnützige GmbH (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) 10.033 Typisierte aus dem Landkreis Dillingen in den weltweit vernetzten Dateien als potentielle Lebensspender zur Verfügung. 128 davon schenkten bereits betroffenen Patienten die Chance auf ein neues Leben – viele davon aus den Schulaktionen. Zwei davon sind Josua Heindel und Maximilian Gumpp aus Binswangen.

Die beiden Lebensspender haben mehrere Sachen gemeinsam: Sie kommen beide aus Binswangen, sind beide engagiert bei der Feuerwehr aktiv, ließen sich beide 2010 an ihren Berufsschulen typisieren und spendeten beide im März diesen Jahres ihre lebensrettenden Stammzellen.

Technikschüler Josua Heindel : Wenn man helfen kann, sollte man es tun!

„Einer unserer Mitschüler ist gerade bei der Stammzellspende!“ macht die Nachricht während der Typisierungswoche an der Berufs- und Technikerschule Nördlingen die Runde. Und tatsächlich:

Josua Heindel aus Binswangen geht mit gutem Beispiel voran, was viele weitere Schüler noch nachmachen werden. Er ließ sich 2010 an der Ludwig-Bölkow-Berufsschule Donauwörth als Auszubildender zum Fluggerätemechaniker bei der dortigen Schulaktion registrieren und konnte im März diesen Jahres durch die periphere Stammzellspende aus dem Blut im Klinikum Ulm einem 61-jährigen Mann aus Großbritannien die Chance auf ein neues Leben schenken. „Wenn man helfen kann, sollte man das tun!“ überzeugt der engagierte 26-jährige, der ehrenamtlich auch bei der Feuerwehr aktiv ist.

Gumpp Maximilian legt ‚Turbospende‘ hin

Maximilian Gumpp aus Binswangen ließ sich als Auszubildender im Zimmererhandwerk ebenfalls 2010 bei einem Aufruf an seiner Berufsschule in Immenstadt bei der DKMS aufnehmen. Im März 2017 wurden ihm im Klinikum in Köln die nötigen überschüssigen Stammzellen nach einer vorherigen Stimulierung in 100 Minuten aus dem Blut gefiltert. Er konnte mit seiner ‚Turbo-Spende‘ einer 66-jährigen Frau aus den USA die Chance auf ein neues Leben schenken. Ganz besonders freut ihn die Nachricht, dass ‚seine‘ Patientin zwischenzeitlich aus dem Krankenhaus entlassen werden konnte. Er motiviert: Das tut nicht weh – das könnt ihr auch!


Bild: Franziska Gumpp

Die Jugend geht mit gutem Beispiel voran!

2.500 SchülerInnen und Studierende ab 17 Jahren haben sich in diesem Schuljahr im Rahmen der Aufrufe ‚DKMS-Leben-spenden-macht-Schule‘ an ihren Schulen in den Landkreisen Dillingen, Augsburg Stadt/Land, Donau-Ries und Aichach-Friedberg bei der DKMS gemeinnützige GmbH (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) aufnehmen lassen. Sie gehen mit gutem Beispiel voran. Wie wichtig jede/r Einzelne ist, zeigen die Zahlen: Unter 100 Typisierten kommt mindestens 1 zur Stammzellspende, unter den jungen Leuten sind es sogar 2 von 100 Typisierten!

„Lassen auch Sie sich registrieren!“ bittet Brigitte Lehenberger als ehrenamtliche Unterstützerin der DKMS. Vielleicht wartet genau auf Sie ein Patient – wie Patrick Haschke aus Wallerstein. Für ihn steht nach wie von unter weltweit 30 Millionen Typisierten kein passender Spender zur Verfügung – wie für jeden 7. weiteren Patienten.
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