Deshalb am 27. März SPD wählen (1.6): Lebenswertes Alter in Linden

Die demografische Entwicklung lässt einen stetig wachsenden Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung erwarten. Diese Einschätzung gilt natürlich auch für unsere Stadt. Dies legt nahe, dass im Jahre 2020 fast ein Viertel der Lindener Bevölkerung 65 Jahre und älter ist. Zu einer seniorengerechten Kommune gehört mehr als die Bereitstellung von Pflegeeinrichtungen.

Ältere Menschen wollen aktiv sein und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Sie haben starkes Interesse, an den Bereichen Bildung, Freizeitgestaltung, Kultur und Kommunikation. Kommunalpolitik muss Rahmenbedingungen schaffen, dass ältere Menschen ihre Interessen verwirklichen können.
Senioren sind häufig in Vereinen und Vorständen ehrenamtlich aktiv und bereit, ihre Fähigkeiten an andere weiterzugeben. In Linden brauchen wir einen Ausbau und eine Stärkung des Ehrenamtes. Damit ergeben sich auch neue Ressourcen und Potentiale für die Gesellschaft, die es zu nutzen gilt.

In Linden sind die Senioren stärker als bisher in die politischen Entscheidungen einzubinden. Hierzu fordern wir die Einrichtung eines Seniorenbeirates als beratendes Organ des Stadtparlamentes, den Aufbau von Seniorentreffs gekoppelt mit Rechts- und Pflegeberatung, bzw. Beratungsangeboten und eine Vernetzung der örtlichen Angebotsstrukturen.

Dazu gehört auch die Förderung seniorengerechten Wohnens, die Förderung alternativer Wohnformen wie z. B. Seniorenwohngruppen oder generationenübergreifender Wohnformen. Zu den Erfordernissen für eine seniorenfreundliche Kommune gehören für uns außerdem Einkaufsmöglichkeiten in erreichbarer Nähe, eine angemessene medizinische Versorgung vor Ort und die Barrierefreiheit aller öffentlicher Einrichtungen.

Zu einem seniorengerechten Linden gehören sichere Verkehrswege, Kennzeichnung von Fußgängerüberwegen sowie rollstuhlgerechte und barrierefreie Fußwege. Städtische Infobroschüren sollen auch in großer Schrift angeboten werden.
Darüber hinaus ist eine sogenannte „City-Bus Linie“ einzurichten, um es den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu ermöglichen, alle Versorgungseinrichtungen in der Stadt Linden zu erreichen. Diese bedarf einer Verbundfinanzierung. Zu städtischen Freizeitangeboten für Senioren, auch in stationären Einrichtungen, muss ein Hol- und Bringservice eingerichtet werden, einschließlich seniorengerechter Personentransporte und Busverbindungen zu Veranstaltungen nach Gießen.

Für Familien mit pflegebedürftigen Menschen wird eine Erhöhung der Kurzzeitpflegeplätze und eine Ausweitung des Angebotes an Tagespflegeplätzen angestrebt. Wir möchten die Sicherstellung und Weiterentwicklung flächendeckender Angebote im Bereich der häuslichen Dienstleistungen, des Hausnotrufes und „Essen auf Rädern“.
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