Darum am 27. März SPD wählen (1.5): Kommunale Jugendarbeit

Die Anforderungen an unsere Jugend stellen sich heute völlig anders dar als noch vor zehn bis 15 Jahren. Gesellschaftliche Brüche und Krisen bergen Risiken und Chancen für die Lebensplanung dieser Altersgruppe. Dabei erschweren die vielfältigen und unterschiedlichen Anforderungen eine Orientierung. Fehlende Ausbildungsplätze und mögliche Arbeitslosigkeit bedrohen die Entwicklung Jugendlicher. Mit erweiterten schulischen und außerschulischen Angeboten müssen den Jugendlichen alternative Orientierungshilfen geboten werden.

Wir Sozialdemokraten verfolgen das Ziel, Kinder und Jugendliche an den kommunalen Entscheidungsprozessen zu beteiligen, Handlungsräume zu eröffnen und Angebote zu machen, die sie dazu einladen und befähigen, an der Gestaltung unserer Gesellschaft teilzuhaben - ohne Rücksicht auf ihre soziale Herkunft. Dabei bieten wir ihnen Chancen zur eigenverantwortlichen, kreativen und solidarischen Gestaltung ihrer sozialen Beziehungen.

Insbesondere soll im Rahmen der Kinder- und Jugendpolitik sichergestellt werden, dass Mädchen und Jungen gleiche Chancen haben. Dies schließt Angebote zur Auseinandersetzung mit politischen, sozialen und kulturellen Fragen und die Vermittlung von Fähigkeiten zum selbstbestimmten Umgang mit kommerziellen Freizeitangeboten ein. Vereine und Jugendverbände sind wichtige Partner der offenen kommunalen Jugendarbeit.

Wir wollen in Ergänzung zum Bundesprogramm - Einführung einer Bildungs- und Sportchipkarte für die Teilnahme an Angeboten von Vereinen und Verbänden, Nachhilfestunden, Musikschulen usw. - für Jugendliche aus einkommensschwachen Familien die Übernahme der Kosten einer Mitgliedschaft in Lindener Vereinen überprüfen.

In Linden wohnen viele Migranten, die in der Mehrzahl schon seit über 20 Jahren hier leben. Deren Kinder wachsen hier auf und gehen hier zur Schule. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass auch diese Kinder und Jugendliche nichtdeutscher Nationalität toleriert, akzeptiert und integriert werden.
Unser Ziel ist es, Jugendliche zu eigenverantwortlichem Handeln zu motivieren, ihnen Chancen zur Mitbestimmung zu geben, die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung zu stärken und der Politikverdrossenheit entgegenzuwirken. Wichtige Instrumente dabei sind die Unterstützung der Jugendvertretung, eine Förderung der Jugendarbeit in Vereinen durch Zuschüsse und fachliche Beratung. Eine bei der Stadt angesiedelte Position eines Ehrenamtskoordinators könnte hier wichtige Vernetzungsarbeit leisten. Eine Förderung von internationalen Jugendbegegnungen, die Förderung von Kinder- und Jugendfreizeiten, die Unterstützung kultureller Angebote für Jugendliche, wie z. B. das Schaffen von Proberäumen für Musik, Kunst, Theater etc., sowie die Erweiterung der Ferienspielprogramme für eine breitere Altersgruppe mit stärker projektbezogenen Angeboten gehören für die Lindener SPD zu den dringend notwendigen Maßnahmen.
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