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Flying Feet Haspe zum zweiten Mal deutscher Meister

Die Top 3 der deutschen Meisterschaft: (v.l.) Der TV Lipperode mit Philipp Münzner, Sven Walter und Philipp Graefenstein, Flying Feet Haspe mit Marcel Scheffel, Torben Nass und Philip Kühne sowie der FFC Hagen mit Christopher Zentarra, Florian Krick und David Zentarra. Nicht im Bild ist Stefan Blank. (Foto Karsten-Thilo Raab)
Riesenjubel bei Flying Feet Haspe! Zum zweiten Mal nach 2013 konnten sich Torben Nass, Philip Kühne und Marcel Scheffel zum Abschluss der Bundesligasaison in der Vorhaller Karl-Adam-Halle die deutsche Mannschaftsmeisterschaft sichern. Vizemeister wurde der TV Lipperode um den Hagener Sven Walter, während sich der ersatzgeschwächte Rekordmeister FFC Hagen mit DM-Bronze bescheiden musste.

Am letzten der vier Rundenspieltage der Bundesliga sorgten die Hasper bereits früh für die Entscheidung im Titelkampf. Nach dem lockeren 21:12, 21:11 über den FFC Hagen 2 setzten sich Torben Nass, Philip Kühne und Marcel Scheffel im Spitzenspiel klar gegen Verfolger TV Lipperode 21:10, 21:19 durch. Dann bekam die bis dahin makellose Saisonbilanz der Hasper doch noch einen Kratzer: Denn der FFC Hagen brachte dem neuen deutschen Meister dank einer kämpferischen Glanzleistung beim 16:21, 21:18, 21:18 Erfolg die erste und einzige Saisonniederlage bei. Die abschließende Partie gegen die eigene Zweitvertretung, die klar mit 21:15, 21:7 entschieden wurde, hatte dann auch nur noch statistischen Wert.

Rekordmeister FFC Hagen, der in der gesamten Saison ersatzgeschwächt immer improvisieren musste, hatte auch beim Saisonkehraus nicht alle Stammkräfte zur Verfügung. Für den verletzten David Zentarra und den studienbedingt verhinderten Max Duchene stand Florian Krick aus der zweiten Mannschaft auf dem Parkett. Und der machte seine Sache prima. Gemeinsam mit Christopher Zentarra und Stefan Blank feierte er nicht nur einen prestigeträchtigen Sieg gegen Haspe, sondern auch Erfolge gegen den TV Lipperode 2 (21:12, 21:16), den Cronenberger BC (18:21, 21:17, 21:14) und den FFC Hagen 2 (21:6, 21:2).

Ohne Hauptangreifer Florian Krick stand derweil der FFC Hagen 2 komplett auf verlorenem Posten. Zwar mühten sich Olaf Völzmann, Karsten-Thilo Raab und der reaktivierte Michael Dombrowska redlich, doch ein Erfolgserlebnis blieb aus. Denn neben dem Duell mit der eigenen Erstvertretung gingen auch die Partien gegen Meister Haspe (12:21, 11:21), CP Gifhorn (11:21, 16:21) und TV Lipperode (5:21, 6:21) klar verloren. Damit muss der FFC Hagen 2 als Tabellenletzter in die 2. Bundesliga absteigen.

Auch für Flying Feet Haspe 2 mit Adrienn Turi und den Nationalspielerinnen Franziska Oberlies und Lina Marie Kurenbach hat es nicht zum Klassenerhalt gereicht. Das Trio verlor sowohl gegen TV Lipperode (21:5, 21:4) und TV Lipperode 2 (10:21, 19:21) als auch gegen CP Gifhorn (9:21, 15:21) und die eigene Erstvertretung (15:21, 7:21).

In der 2. Bundesliga verpasste der Flying Feet Haspe 3 als denkbar knapp den Sprung ins nationale Oberhaus. Punktgleich belegten Daniel Nass, Patricia Kovacs, Thore Riepe und Wolfgang Nass hinter Meister TV Lipperode 3 und CP Gifhorn 2 nur aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses den dritten Platz. Derweil landeten der FFC Hagen 3 um Arne Twer, Kushtrim Mekolli und Andre Lange und der FFC Hagen 4 um Kathrin Schlomm, Nina Twer und Carolin Hildebrand als Fünfter im unteren Mittelfeld.
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