Urlaub am Niederhein Tag 1

das Zelt wird eingerichtet
 
Jünter, Hasi und wir sind gelandet
Brüggen: Campingplatz Laarer See | Anreisetag zum Campingplatz Laarer See in Brüggen


Das fing ja schon gut an, Regen und kein Ende in Sicht, Außentemperatur 11 Grad, gottseidank fahren wir ja in einem schicken großen Auto, hab „Sternchen“ gesagt, Meckern hilft da nicht weiter, aber ein nettes Frühstück unterwegs wäre nicht unübel.
Also auf die Bahn, die A2 runter nach den „Vandalen“….hihi.
Zügig an der Porta Westfalica vorbei, Herford, Bielefeld. Kraftwerk Hamm-Uentrop in Sicht.
Und wir ab zum Autohof Lippetal, absolut zu empfehlen.
Schönes Frühstück, super Kaffee und nette Bedienung.
Umringt sind wir von Borussia Mönchengladbach-Fans, die auf dem Weg zum letzten Bundesligaspiel waren.
Leider hats immer noch gefieselt…..aber nur die harten komm in Garten.
Wir weiter auf der A2 bis zur Abfahrt nach Datteln, weiter bis Haltern am See, auf die B58.
Vor Wesel ein wenig mehr Verkehr ansonsten ruhige Fahrt über Geldern, Kaldenkirchen nach Brüggen.
Wetter beruhigt sich, wir sind hoffnungsvoll, da klingelt das Handy.
„Wo seid ihr? Ich warte schon auf euch auf dem Platz.“ Der Vater von der Beifahrerin.
Ups, tolle Überraschung.
Wir kommen an, Anmeldebüro, Platznummer gesichert (hatten ja vorher gebucht), wollen aufbauen.
Heisst, alles aus dem Auto, damit Stuhl und Tisch für den Senior bereit stehen, Kaffee wäre noch in der Thermoskanne, den nimmt er gerne.
Wir legen los, bauen das Zelt auf, geht perfekt. Sachen verstauen, war wir jetzt noch brauchen ist Strom.
Den Stecker zum Anschluss hat der Campingwart uns falsch gegeben, wir brauchen einen „männlichen“. Fahrer überlegt, ob er noch um 15 Uhr auf den Samstag einen Baumarkt findet, wo er eventuell sowas kaufen könnte.
Da kommt dem Campingwart ne Idee, im Verteilerhäuschen klemmt er einen Anschluss ab, wir brauchen diesen nur noch an unsere Kabeltrommel zu installieren.
Rettung kommt in Form unseres Nachbarn aus Bergheim, Hauptberuf Elektrotechniker. Er hat einen Profikoffer mit Werkzeug dabei, keine 3 Minuten, und unsere Kabeltrommel war „männlich“.
Und Senior saß dabei, beäugte das ganze und hielt seinen Mund.
Beifahrerin kochte sofort frischen Kaffee, Fahrer pumpte das Bett auf und alles war paletti.
Nudelsalat und Frikadellen waren reichlich vorhanden, Beifahrerin hat nen Faible fürs Camping.
Ab 15.30 dann Bundesligakonferenz. Unsere Zeltpartei natürlich für die Mönchengladbacher, der Bergheimer ein bekennender Bayernfan. Nach einem hinreißenden Spiel mussten wir ihm gratulieren, aber die Fohlen brauchen sich nicht zu verstecken.
Um halb sechs verabschiedete sich Senior, und rollerte heimwärts.
Wir fuhren nach Brüggen rein, um fürs Wochenende einzukaufen und den Ort genauer zu inspizieren.
Dank der Touris hat das Dorf zwei SB-Märkte, die länger geöffnet haben. Sogar der Bäcker hat Sonntag auf.
Zurück auf dem Platz, erstmal nen Kaffee, durchatmen…..angekommen.

Ein Gang zum Laarer See als erste Entspannungsübung. Der Abend war frisch, aber nicht unangehm. So gingen wir nochmal in den Ort, Burg Brüggen werden wir nochmals genauer betrachten, wenn das Altstadtfest vorbei ist. Riesenrummel, Menschengetümmel, Kirmes und überlaute Livemusik auf dem Marktplatz. Wir ließen uns nieder an einen Tisch in einem der vielen Gaststätten, warteten ne Viertelstunde auf die Bedienung und nach 2 Gerauchten erhoben wir uns, typisch, mal wieder nicht beachtet zu sein. Ist uns öfter passiert, irgendwas müssen wir an uns haben, dass man uns ignoriert. Dabei sind wir nur 2 kleine Drachen in Begleitung Erwachsener.
Zurück am Zelt durften wir noch das Feuerwerk bestaunen, ein guter Abschluss für diesen Tag.
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