Und wieder ruft der Wesermarathon ….

Der Start
Und wieder ruft der Wesermarathon
Dautphetal/Frankenberg/Hann.-Münden
Eigentlich wollte ich dieses Jahr eine Pause machen, aber meine Paddelkameraden haben mich überredet.
So fuhr ich bereits am Donnerstag 02.05. mit Wohnwagen „Heinrich, dem Fahrrad auf der Deichsel und dem Kajak „Balu“ auf dem Autodach nach
Hann.-Münden auf das Gelände des Mündener Kanu Clubs. Das mir als Standquartier diente. Freitags habe ich die Weser vom Land (Weserradweg)
aus erkundet. Abends kamen Hansi und Michael – sie stehen noch voll im Berufsleben -. Der Samstag wurde auf der Fulda zum Training genutzt.
Abends kamen dann der Rest der Truppe: Erhard, Ronny, Gerhard, Sem und Bernhard. Das Quartet aus 2012 hatte sich verdoppelt!
Es wurde ein langer, gemütlicher Plauderabend und wir beschlossen Sonntag den ersten Ansturm vorbei gehen zu lassen und erst um 7.00 Uhr aufs Wasser
zu gehen.
Sonntagmorgen, den 05.05. war der große Tag:
Der 43. ICF Wesermarathon 2013 !
Die Nacht, und damit der „Matratzenhorchdienst“ war viel zu kurz gewesen.
Noch verschlafen stiegen wir um 7.15 Uhr in unsere Boote und paddelten im Morgennebel bei 5 Grad Lufttemperatur der Fuldaschleuse entgegen. Nach kurzer Wartezeit ließ uns dann die freundliche Schleusenwärterin – das gleiche arme Mädchen wie im Vorjahr – in die Schleuse. Als die Schleuse voller quirliger Paddler und Ruderer war ging es dann abwärts. Um 7.50 Uhr hatte uns die Weser wieder. Der Wasserstand war gut (Pegel 1.59 cm), die kalte Luft vertrieb die letzte Müdigkeit aus den Knochen und wir tauchten die Paddel kräftig ins Wasser. Dichter Nebel waberte über dem Wasser und die Ufer waren nur schemenhaft zu erkennen. Ein Nebelhorn hätte uns gute Diente getan.
Gegen 10 Uhr hatte die Sonne den Nebel besiegt und begleitete uns von nun an den ganzen Tag auf unserem Weg nach Beverungen. Die erste Pause erzwang bei km 18 der Kaffee, bei km 38 überkam uns der Hunger. Gestärkt strebten wir dann, ohne weitere Unterbrechung, dem Ziel entgegen. Um 14.45 hatten wir es geschafft.
Ein Stempel im Fahrtenbuch und eine Tasse mit Bootsaufkleber waren der Lohn der Mühe. Die Boote auf den Hänger laden und mit dem Auto zurück nach Hann-Münden war schon Routine. Die Berufstätigen und Schüler mussten noch am gleichen Abend Richtung Heimat fahren. Ich – als Rentner – hatte das Privileg noch eine Nacht zu bleiben.
0

Weiterveröffentlichungen:

Marburg Extra | Erschienen am 15.05.2013
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.