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Frankenberger Kanuten auf 3 Flüssen unterwegs

Die Zeltwiese des Mündener Kanu Clubs
 
beschauliche Zeltwiese an der Fulda
Traditionelle Jahresfahrt des Frankenberger Kanu Clubs auf 3 Flüssen
Vereinsfahrt der Frankenberger Kanuten auf Fulda, Weser und Werra


„Wo Fulda und Werra sich küssen
Sie ihre Namen büssen müssen
Und hier entsteht durch diesen Kuss
Deutsch bis zum Meer der Weser Fluss“
(Hann.-Münden, d. 31. Juli 1899)

So steht es auf dem Gedenkstein (Weserstein) in Hann.-Münden am Zusammenfluss von Fulda und Werra. Die Teil-Befahrung dieser 3 Flüsse war das Ziel der Kanutinnen und Kanuten aus Frankenberg. Ausgangspunkt der Fahrten war das Gelände des Mündener Kanu Club, das als Standplatz diente.

Schon am Mittwochnachmittag trafen die ersten Vereinsmitglieder mit ihren Wohnmobilen, Wohnwagen und Zelten auf dem Gelände des MKC ein, um den Abend gemeinsam in gemütlicher Runde zu verbringen.

Donnerstag:
Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad gingen die 25 Wassersportler/innen im Unterwasser der Schleuse Wahnhausen auf die Fulda. Vor der zweiten Schleuse in Wilhelmshausen wurde eine Pause in einem Biergarten eingelegt. Gestärkt und in bester Stimmung bewältigten alle Teilnehmer/innen die Bootsgasse ohne eine Kenterung. Auch die Bootsgasse an der Schleuse Bonaforth wurde mit viel Spaß befahren. Am Spätnachmittag trafen alle wohlbehalten am Ziel in Hann.-Münden ein. Ein Gewitter mit Starkregen am Abend unterbrach kurzzeitig das gemütliche Zusammensitzen.

Freitag:
Bei wolkenverhangenem Himmel und deutlich niedrigeren Temperaturen startete man vom Standplatz. Die letzte Fuldaschleuse in Hann.-Münden musste umtragen werden, da eine Bootsgasse fehlte. Nach dem Wiedereinstieg in die Kanadier und Kajaks hatten die FKC-ler freie Fahrt.
Die Weser empfing die Teilnehmer/innen mit Nieselregen, der sich aber bald in den Reinhardswald verzog. Die Hochseile-Fähre in Veckershagen wurde ohne Probleme passiert. In Bursfelde wurde - bei starkem Regen - im nahen Gasthof Klostermühle eine Pause eingelegt. Nachdem der Regen aufgehört hatte und die Sonne zwischen den Wolken hervor kam, strebten die Kanuten/innen dem Zielort Gieselwerder zu. Schnell waren die Boote verladen und zurück ging es nach Hann.-Münden.
Am Abend gaben die „Straßenmusikanten“ Emma (8 Jahre) und Kira (7 Jahre) ein Konzert mit Flöte und Geige zur Freude aller Anwesenden.

Samstag:
Beladen mit den Booten fuhren alle Teilnehmer/innen nach Bad Sooden-Allendorf. An der Schleuse wurden die Kanadier und Kajaks zu Wasser gelassen und zügig ging es aus dem Schleusenkanal auf die Werra. Dass die Werra mal Grenzfluss zwischen der BRD und der DDR war, und damit für Paddler nur eingeschränkt befahren werden konnte, ist längst Vergangenheit. Nur in Lindewerra erinnert noch ein Grenzpfahl am Ufer daran und im Werrabogen lässt eine Schneise mit unterschiedlichem Baumbestand am gegenüberliegenden Berghang erahnen wo einstmals der Todesstreifen verlief. Ohne größere Pause ging es die Werra abwärts zum Witzenhauser Kanu Club. Am Spätnachmittag wurde der Standplatz erreicht.
Für das gemeinsame Abendessen wurden Pizzen/Salate bestellt und als der Pizzabote schwer beladen den Zeltplatz erreichte begann die „Schlacht an der Pizzafront“.
Den letzten Abend ließen die Teilnehmer/innen – unter reger Beteiligung von Emma und Kira - mit Spiel und Spaß ausklingen.

Im Laufe des Sonntagmorgens wurde gepackt und gegen Mittag die Heimfahrt angetreten. Für alle Teilnehmer/innen waren es an diesem Wochenende schöne, erlebnisreiche Fahrten auf den Flüssen Fulda, Weser und Werra. Dass Wasserwandern mit Kanadier und Kajak für jedes Alter geeignet ist, zeigt die Altersbandbreite der Teilnehmer/innen von 7 bis 70 Jahre.

Wer mehr über die Aktivitäten der Frankenberger Kanuten erfahren möchte, kann die Homepage unter www.frankenberger-kanu-club.de besuchen.


Frankenberg, den 25.06.2017
Dieter Irle – Pressewart –
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