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Zeitbombe Altersarmut für Frauen

FREIE WÄHLER fordern gerechte Handhabung der
Kindererziehungszeiten

Die FREIEN WÄHLER fordern eine vollständige Berechnung der Kindererziehungszeiten, um der drohenden Altersarmut von Frauen zu begegnen. Neben der unbefriedigenden Situation, auf die auch männliche Erwerbstätige zusteuern, seien die Aussichten für Frauen als künftige
Rentenbezieher geradezu skandlös, so Walter Öhlenschläger, stellvertretender
Bundesvorsitzender der FREIE WÄHLER.
Arbeitnehmerinnen mit Kindererziehungszeiten würden für ihre vor dem Jahr 1992 geborenen Kinder mit nur einen Rentenpunkt/Kind abgespeist.
Deshalb plädieren die FREIEN WÄHLER für die schnellstmögliche Gleichstellung aller Frauen bei den Kindererziehungszeiten. Für Frauen die vor dem 1.1.1992 Kinder bekommen haben, werden bei der Rente derzeit höchstens 27 Euro monatlich berücksichtigt, während den jüngeren Müttern 82 Euro pro Kind gutgeschrieben werden.
Diese Ungerechtigkeit gegenüber den älteren Frauen muss schnellstmöglich beendet werden. Bei der Riesterrente besteht eine weitere, nach Meinung der Freien Wähler unglaubliche Ungerechtigkeit die dringend beseitigt werden müsse: für alle Kinder die bis zum 31.12.2007 geboren sind erhalten deren Mütter bei der Beitragszahlung einen Bonus in Höhe von € 185,00 pro
kindergeldberechtigtem Kind. Ab dem 01.01.2008 beträgt diese staatliche Zulage jedoch 300 Euro pro Kind. “Ältere Frauen werden hier gleich mehrfach benachteiligt und wer es ernst meint mit der Bekämpfung künftiger Altersarmut, muss zuallererst die bestehenden Ungerechtigkeiten
beseitigen“, so Walter Öhlenschläger abschließend.
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2 Kommentare
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Michael Osterloh aus Celle | 11.09.2012 | 09:44  
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Michael Osterloh aus Celle | 11.09.2012 | 16:48  
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