Anzeige

FREIE WÄHLER sagen JA zu Kindern in Niedersachsen!

Demografischer Wandel, Kindermangel und Perspektivenlosigkeit für junge Familien sind Themen welche die Gesellschaft beschäftigen und lähmen. Wir die FREIEN WÄHLER Niedersachsen stellen uns verantwortungsbewusst dem Thema Kinder. Hierzu regen wir eine erst gemeinte und auf breiter Basis geführte Diskussion über Ursachen und Änderungsmöglichkeiten der Aussicht auf eine Gesellschaft ohne Kinder in Niedersachsen an.

Eine Gesellschaft ohne Kinder stirbt aus. Dies ist unbestrittener Tenor aller Fachleute. Aus unserer Sicht ist jede Zukunftsinvestition ohne die strikte Förderung des größten Zukunftskapitals, den Kindern, sinnlos. Die Gesellschaft von heute muss auf ein Nachwachsen der Folgegeneration bauen, wenn ihr Handeln nicht vergebens sein soll. Es muss aus unserer Sicht ein Umdenken bei den Bürgerinnen und Bürgern in Niedersachsen statt finden. Hier hat Niedersachsen die Chance die Keimzelle für Deutschland zu werden, aus der ein Wandel im Bewusstsein für Kinder entsteht.

Kinder zu haben muss einen anderen Stellenwert bekommen. Paare entschließen sich nicht Kinder zu bekommen, weil monetäre Anreize sie locken, sondern vielmehr weil sie wissen, dass Kinder in der Gesellschaft willkommen sind. Doch unsere Gesellschaft folgt der Denkweise, dass Kinder Schwierigkeiten mit sich bringen. Diese wollen potenzielle Eltern aber offenbar nicht schultern. Beispielsweise die Vereinbarkeit von Beruf und Kindern. Angebote der Betreuung für Kinder sind vorhanden, aber wie sieht es mit der Akzeptanz des Umfeldes aus? Ist es aus Sicht der
Öffentlichkeit wirklich gewünscht, als alleinerziehende Mutter, einer geregelten Arbeit nachzugehen um ein Einkommen zu erzielen, welches auf Dauer geeignet ist Harz IV nicht mehr in Anspruch nehmen zu müssen?

Nach unseren Erfahrungen und vielen Gesprächen mit Betroffenen werden gerade solche Mütter als „Rabenmütter“ angesehen und auch so tituliert. Dies ist einfach unbegreiflich, bedenkt man die Anstrengungen und innere Zerrissenheit die diese Frauen auf sich nehmen um ihren Kindern eine Zukunft zu geben, für die es sich lohnt das Leben zu bejahen. Wie steht die Öffentlichkeit zu Kindern im öffentlichem Raum? Sind Spielplätze wirklich eine gern
gesehene Größe in den öffentlichen Planungen. Richtungweisend ist aus unserer Sicht die Verabschiedung des Gesetzes zur Änderung des Bundesimmissionsschutzgesetzes, welches am 26.Mai diesen Jahres dazu führte, das Kinderlärm nicht mehr als schädliche Umwelteinwirkung gewertet wird.

Wir fordern weitere Maßnahmen in Niedersachsen, um ein Umdenken zu erreichen. Als konkrete Maßnahmen regen wir an:
- Klare Stellungnahme des Landtages zu „JA zu Kindern in Niedersachsen“ als deutliches Signal.
- Die Gestaltung des öffentlichen Lebens muss sich den Bedürfnissen junger Familien anpassen. Hierzu gehören der Umgang mit Eltern und Kindern genauso wie etwa Abläufe in der „Dienstleistungsstelle“ öffentliche Verwaltung. Eltern mit Kindern müssen erfahren, dass sie willkommen sind.
- Unter Einbeziehung einer breiten Öffentlichkeit muss eine umfassende Erhebung der Situation und Meinung der Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen durchgeführt werden. Wir wollen, dass hinterfragt wird, was junge Paare davon abhält, Kinder zu bekommen. Dieses fundierte Wissen um die Beweggründe eines allgemein mangelnden Kinderwunsches, muss dann in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht werden.
- Eine deutliche Hervorhebung der Stellen, Organisationen, Kirchen, Vereine, Verbände usw. die sich um das Wohl und die Entwicklung der Kinderlandschaft in Niedersachsen kümmern. Gesellschaftliche Anerkennung muss es lohnend machen sich für Kinder einzusetzen.
- Stärkung derer die direkt mit der Förderung und Pflege der Kinder betraut sind: Schulen, Kindergärten, Horte, Krippen, Kindertagespflegestellen und Stellen im Rahmen des Kommunalen Erziehungsgeldes.
- Ausbau der Beratungsstellen für Eltern.
- Verbesserung des Ansehens der Jugendarbeit von Jugendamt und anderer Stellen in der Öffentlichkeit durch Aufklärung und engere Zusammenarbeit mit externen Stellen wie z.B. Schulen.
- Events für und um Kinder. Tagungen, Vortragsreihen, Kindergroßveranstaltungen und ähnliches. Hierzu Einbindung ansässiger Institutionen wie Vereine oder Kirchen.

Investitionen in diesem Bereich sind notwendig um gesellschaftlichen Anforderungen Rechnung zu tragen welche auf den Erhalt einer lebenswerten Gemeinschaft gerichtet sind. Jeder Euro der in diese herausragende Zukunftsherausforderung investiert wird zahl sich mehrfach aus. Familien die sich wohl fühlen haben eine Perspektive und Vertrauen in die Zukunft. Jedes Kind zieht somit eine direkte Stärkung der Wirtschaftskraft nach sich. Diese werden in steigender Kaufkraft und Steuereinnahmen sichtbar. Hier scheinbares Einsparpotenzial zu erkennen kommt dem Einschlagen eines fatalen Irrweges gleich.

Darum unsere Forderung: Weitsicht walten lassen! Es zum erklärten politischen Ziel machen, das Ansehen und die Wichtigkeit der Familien und vor allem Anderen der Kinder in Niedersachsen zu fördern.
0
1 Kommentar
59.224
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 12.01.2013 | 20:56  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.