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Die Angst der „großen Parteien“

In Niedersachsen hat der Wahlkampf eine neue Dimension angenommen. Plakate kleinerer Parteien werden von den beiden Großen einfach überklebt oder Großplakate werden entfernt und durch eigene ersetzt.
Welche Angst muss die CDU und die SPD treiben, damit sie zu solchen Maßnahmen greifen?

„Es ist unfassbar mit welcher, teilweise kriminellen, Dreistigkeit diese Parteien auf diese Weise die Meinungsbildung der Bürgerinnen und Bürger beeinflussen wollen!“ erzürnt sich der Spitzenkandidat der FREIEN WÄHLER Torsten Jung. „Wo leben wir denn? In einer Bananenrepublik, wo keine Meinung geduldet wird außer der der Regierenden? Nicht nur, dass auf die Berichterstattung massiv Einfluss genommen wird wie in Bayern, nein jetzt wird auch noch die Straße zum „Kriegsgebiet“ erklärt!“ so Jung weiter. „Wir lassen uns das nicht bieten, denn die Menschen in unserem Land haben ein Recht auf eine Meinung, die sie sich selbst bilden und keine die von den regierenden vorgegeben wird!“

In den letzten Jahren mussten die kleineren Parteien sich eigentlich nur gegen die massive Plakatierung wehren. Es wurden schnell die Masten rar, um die Plakate aufhängen zu können. Dies ist halt so, da anders als bei den „Großen“ alles aus eigener Tasche der Kandidaten bezahlt wird und nicht eben aus den üppigen Großspenden.

Doch jetzt gibt es offenbar keine Grenzen mehr! Überklebung wie in Salzgitter:

Der Kandidat Stefan Roßmann im WK Salzgitter wurde kurzerhand von Herrn Bosse überklebt.
Ebenfalls in Salzgitter wurde ein Großplakat der FREIEN WÄHLER entfernt und die Plakatfläche, welche von den FREIEN WÄHLERN aufgestellt wurde, von der CDU für ihr Plakat genutzt.

Auch wird hier und da, nach Möglichkeit, mal in den kleinen Orten ein wenig das Verdrängen geübt:

Hier mal ein Plakat der FREIEN WÄHLER in den Busch geschoben und ein neues drüber gehängt…

Oder ein wenig abgeschnitten und sich selbst in Position gebracht…

Diese Maßnahmen sind besonders wirksam, da ja in den Kleinen Orten kaum Plakate der „Kleinen“ hängen.

Dieses Verhalten ist nicht demokratisch. Dieses Verhalten ist deutlich kriminell, welches offenbar der Angst entspringt, die Wählerinnen und Wähler könnten auf eine Alternative aufmerksam werden.
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2 Kommentare
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Michael Osterloh aus Celle | 10.01.2013 | 16:17  
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Michael Osterloh aus Celle | 10.01.2013 | 16:29  
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