Anzeige

Solarbundesliga: Top-Platzierungen für Buttenwiesen

Die Ulrich-von-Thürheim-Volksschule Buttenwiesen in Pfaffenhofen mit Solardach – eines von vielen im Gemeindegebiet Buttenwiesen.
Sonnenenergie ist im Aufwind. Zur Zeit werden in Deutschland so viele Solaranlagen wie nie zuvor gebaut. Die Sonne ist ein wichtiger Faktor im Mix der erneuerbaren Energien, die in Zukunft unsere Energieerzeugung sicher, kostengünstig und klimafreundlich garantieren werden.

Mit der Solarbundesliga haben die Fachzeitschrift „Solarthemen“ und die Deutsche Umwelthilfe ein Internet-Forum geschaffen, das allen Solarengagierten eine Plattform gibt, ihr Engagement bundesweit bekannt zu machen (www.solarbundesliga.de). Verglichen werden die installierte Solarstromleistung und die Flächen installierter Solarkollektorsysteme. Wer die meisten Punkte hat, wird als Deutscher Meister geehrt.

Im Vergleich zum Vorjahr konnte Buttenwiesen die gemeldete Solarleistung deutlich verbessern. Waren 2009 Solarwärmeanlagen mit einer Gesamtfläche von 1700 m² installiert, sind es derzeit bereits 1925 m². Die installierte Leistung von Fotovoltaikanlagen betrug im vergangenen Jahr 5301 Kilowatt (kW) und konnte 2010 auf 6955 kW gesteigert werden. Dies ergibt in der Solarbundesliga insgesamt 510 Ligapunkte (2009: 360 Punkte).

Die Solarbundsliga erlebt derzeit einen wahren Boom und immer mehr energieengagierte Kommunen melden sich an. Aus diesem Grund konnte Buttenwiesen die Platzierungen des Vorjahres nicht ganz erreichen, belegt aber nach wie vor Ränge im Vorderfeld:
Platz 73 in der Gesamtwertung (von bundesweit insgesamt 1599 gemeldeten Kommunen) und in der Kategorie „Kleinstädte 5000 bis 19999 Einwohnern“ Platz 13 (von 448).

Da das Bewertungssystem kleine Gemeinden mit wenigen Hundert Einwohnern bevorzugt, zählt Buttenwiesen weiterhin zur Champions League der Kommunen mit vergleichbarer Größe. In der Gesamtwertung haben nur acht vor Buttenwiesen platzierte Gemeinden mehr Einwohner.

Bürgermeister Norbert Beutmüller freut sich über das ausgezeichnete Ergebnis: „Die Spitzenplätze sind ein Beleg für das hervorragende Engagement der Gemeinde und seiner Einwohner auf dem Gebiet der regenerativen Energien und des Klimaschutzes. Bereits heute erzeugt Fotovoltaik 23 % des im Gemeindegebiet benötigten Stroms, der Gesamtanteil der regenerativen Energien liegt bei fast 46 % – Tendenz steigend!“

Beutmüller verweist in diesem Zusammenhang auf einen wichtigen Aspekt: „Regenerative Energien sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Im vergangenen Jahr wurden 4,2 Millionen Euro Einspeisevergütung an unsere Bürgerinnen und Bürger ausbezahlt. Das ist Geld, das nicht abwandert, sondern hier bei uns bleibt und vor Ort wieder investiert wird.“
0

Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Regionalmagazin wertinger | Erschienen am 01.10.2010
1 Kommentar
1.889
Maximilian Seldschopf aus Ustersbach | 24.09.2010 | 12:07  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.