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"Florian Thürheim kommen"

Vorstand Manfred Käsmayr konnte zu Beginn neben den Vertretern der Gemeinde – 2. Bürgermeister Christian Knapp und Gemeinderat Josef Putz – auch Pater Thomas Schilling begrüßen. Außerdem hatten sich Ehrenvorstand Karl Helmschrott und Ehrenkommandant Georg Demeter und die Vorstände der Ortsvereine im Pfarrstadl eingefunden.
Beim Totengedenken wurde im Besonderen den Verstorbenen im Jahr 2012 gedacht. Dies waren Geistlicher Rat Georg Kügle und die Ehrenmitlgieder Anton Ratgeber und Josef Binswanger.
Protokoll- und Kassenbericht wurden routiniert und mit einem positiven Fazit vorgetragen.
Vorsitzender Käsmayr blickte anschließend auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Wie jedes Jahr beteiligte sich die Feuerwehr am Maibaumaufstellen und an den kirchlichen Festen im Ort. Zum zweiten mal fand im Mai die Floriansmesse statt, bei der allen verstorbenen, gefallenen und vermissten Mitglieder gedacht wird.
Weitere Höhepunkte waren ein Kesselfleischessen, der Besuch von drei Feuerwehrfesten, ein Kameradschaftsabend und ein Ausflug nach Kaltenberg, der von Franz Lappler organisiert wurde.
Kommandant Max Müller berichtete über die vielfältigen Aktivitäten der aktiven Wehr. Die Mannschaftstärke beläuft sich momentan auf 13 Jugendliche und 37 Aktive, von denen 19 die Weiterbildung zum Atemschutzgeräteträger haben.
Als wichtigstes Ereignis stellte Max Müller die überaus erfolgreiche Umsetzung der Ausrückegemeinschaft heraus. Seit Januar 2012 rücken die Feuerwehren Unter- und Oberthürheim immer gemeinsam aus und werden von der Leitstelle nur noch mit „Florian Thürheim“ gerufen.
Demzufolge wurden die 15 Einsätze Seite an Seite mit den Kameraden aus Oberthürheim abgearbeitet. Gefordert war die Feuerwehr Thürheim unter Anderem beim Strohhaufenbrand in Oberthürheim, mehreren Verkehrsunfällen, einem Mähdrescherbrand in Oberthürheim und einigen Fehlalarmen.
Die Leistungsprüfung „THL“ wurde von drei Gruppen erfolgreich abgelegt. Auch hier stellte sich fast die komplette Oberthürheimer Mannschaft dieser neuen Herausforderung. Ein tolles Erlebnis war auch der Besuch des Kindergartens St. Josef, der in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Buttenwiesen im Gerätehaus Buttenwiesen statt fand. Die Kinder und auch die Feuerwehrmänner waren komplett begeistert.
Die Firma Romakowski schenkte letztes Jahr der Feuerwehr einen gebrauchten Mercedes Sprinter. Dieser wird momentan unter der Federführung von Gerätewart Robert Kraus in einen Mannschaftstransportwagen (MTW) umgebaut. Bisher wurden bereits 325 freiwillige Arbeitsstunden geleistet und die Fertigstellung rückt näher. Die Segnung des MTW ist für Mai geplant. Kommandant und Vorstand dankten in diesem Zusammenhang Robert Kraus und seinem Team für die geleistete Arbeit, der Firma Mazda Kraus für die Überlassung der Werkstatt, der Firma Georg Gerblinger für die Lackierung, der Gemeinde für die Übernahme der Materialkosten und natürlich der Firma Romakowski für das Fahrzeug.
Jugendwart Richard Drexler berichtete über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Dazu zählte unter anderem die Abnahme des Wissenstests, Teilnahme am Truppmann-Lehrgang und die Jugendleistungsprüfung.
2. Bürgermeister Christian Knapp dankte in seinem Grußwort allen Feuerwehrmännern und der Vorstandschaft für ihre Arbeit und die Bereitschaft, für den Nächsten einzustehen. „Die Gesellschaft und die Gemeinde lebt vom Ehrenamt, ohne das so Vieles nicht möglich wäre“ so Knapp.
Manfred Käsmayr schloss die Versammlung mit der Anmerkung, dass das Ehrenamt zwar immer gelobt und herausgehoben wird, es den Vereinen und Ehrenamtlichen von der großen Politik aber immer schwerer gemacht wird. Die Zusammenarbeit auf kommunaler schloss er dabei aber ausdrücklich aus.

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