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Wochenendtour nach Gotha der reiselustigen Ü50 SG Otze/Ramlingen

Die Reiseteilnehmer. Von links: Gerald Brückner, Heinrich und Marion Sandau, Jürgen (Johann) Kuckuck, Bernhard Hennesen, Jürgen Schlue, Siegrid Hennesen, Elke Grupp, Alfred Burgemeister, Rudolfe Dombrowski, Gerhard Grupp. Sitzend von links: Angelika Brückner, Christa Dombrowski, Petra Burgemeister und Edith Schlue. Dieter und Brigitte Priebe waren schon abgereist.
 
Sonniger Platz auf der Terrasse des Morada Hotels in Gotha
Die schon traditionelle Tour der „Ehemaligen“ Ü50 Fußballspieler der Spielgemeinschaft Hertha Otze/ SV Ramlingen fand dieses Jahr Ende Juni statt. Insgesamt siebzehn Personen machten sich auf die Reise. Die Residenzstadt Gotha in Thüringen war das Ziel. Die Stadt des Herzogtums Sachsen-Gotha ist leicht zu erreichen und bietet mit ihren historischen Bauwerken und Denkmälern für jeden Geschmack etwas. Das bekannteste Bauwerk ist das Schloss Friedenstein, mit seinem Landschaftspark mit Orangerie und die Wasserkunst, die in verkleinerter Form, der Wasserkunst in Kassel nachgebaut ist.
Im Morada-Hotel Gotha hatte Gerald Brückner die Zimmer gebucht und Heinrich Sandau hatte ein kleines kulturelles Programm ausgearbeitet. Das Wetter spielte mit, die Hitze der letzten Tage hatte sich verzogen, und bei trockenem Wetter und angenehmen Temperaturen ließen sich die einzelnen Programmpunkte bestens ausführen.
Gleich am Freitagabend nach der Begrüßung und dem Büffet brach die Reisegruppe per Stadtbus ins Zentrum von Gotha auf. Eine Nachtwächterführung war angesagt. Am historischen Rathaus auf dem Hauptmarkt wurden wir von Nachtwächter Wolfgang und seinem Enkel Yannik erwartet. Nach einer Einführung in das Nachtwächterwesen in vergangenen Zeiten, setzte sich die Gruppe in Bewegung. Sehr ausführlich erklärte Nachtwächter Wolfgang die verschiedenen Gebäude und Begebenheiten die in früheren Zeiten darin und davor stattfanden. Nach zwei Stunden war die Gruppe personell merklich geschrumpft und die, die hartnäckig alle Erklärungen über sich ergehen ließen verspürten ein mächtiges Durstgefühl. Eine gemütlicher Biergarten war auf dem Hauptmarkt schnell gefunden und nach ein paar Gute-Nacht-Getränken fuhren die Übriggebliebenen um Mitternacht per Taxi zurück ins Hotel.
Am nächsten Morgen, nach einem ausgiebigen Frühstück, brach die Reisegruppe wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf, um Schloss Friedenstein und die Wasserkunst im Zentrum von Gotha in Augenschein zu nehmen.
Das Hauptziel war an diesem Samstag aber die Marienglashöhle in Friedrichroda. Dieses Schaubergwerk mit einer der schönsten Gipskristallglasgrotte Europas wurde per Führung erkundet. Kirchen und Klöster waren die Abnehmer dieser Gipskristalle, das bestens geeignet war Altäre, Kronleuchter und Gemälde zu verzieren, darunter auch Bildnisse von Maria, der Mutter Jesu, daher der Name „Marienglas“.
Vor uns stand aber noch eine Fahrt mit der „Thüringerwaldbahn“, einer Schmalspur-Straßenbahn. Die 22 km lange Überlandlinie verbindet Gotha über Friedrichroda bis nach Tabarz.
Nach der Führung durch die Gipskristallglasgrotte marschierten die Teilnehmer durch den Wald nach Friedrichroda um bei Kaffee und Kuchen über das bisher Gesehene zu erzählen. Zurück wurde bis zur Haltestelle spaziert und mit der Straßenbahn rumpelten wir über die Dörfer nach Gotha. Schnell noch einen Abstecher ins Zentrum von Gotha und danach mit dem Bus zum Hotel, wo das Abendbüffet auf uns wartete. Danach blieben wir den restlichen Abend im Hotel und hatten bei Gesprächen die Muse, die Erlebnisse Revue passieren zu lassen.
Am Sonntagvormittag reisten einige nach Hause ab, ein paar Teilnehmer beabsichtigten noch in Bad Langensalza den Rosengarten und den Japanischen Garten zu besuchen. Leider vergingen die schönen Tagen wieder viel zu schnell und alle sind schon gespannt wohin nächstes Jahr die Reise geht.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Anzeiger | Erschienen am 10.07.2013
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