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TSV Burgdorf/Badminton: Hamburg dominiert in Burgdorf Sportspassballers triumphieren zum dritten Mal – Dennis Lieser siegt für TSV

Mit 207 Meldungen verzeichnete die TSV Burgdorf auch bei der 16. Auflage einen starken Zulauf für den AueCityCup. Nur sportlich lief es diesmal nicht ganz so rund wie in den vergangenen Jahren.

Allein 21 Starterinnen und Starter gingen für die Auestädter auf Punktejagd. Erklärtes Ziel im Vorfeld war die Rückeroberung des Wanderpokals für den erfolgreichsten Verein. Die Trophäe ging 2016 an den TuS Wunstorf. Doch die Burgdorfer kamen nicht gut ins Turnier. Im Mixed konnten sie keinen einzigen Podestplatz erringen. Stattdessen setzten sich die Sportspassballers Hamburg an die Spitze, die schon 2014 und 2015 den Titel holten. Sie konnten anschließend ihren Vorsprung in der Einzel-Konkurrenz sogar noch ausbauen. Dennis Lieser war es schließlich vorbehalten, die TSV mit seinem Erfolg im Herreneinzel der Klasse B nach starken Leistungen im Rennen zu halten.
Am zweiten Turniertag standen die Doppel auf dem Plan. Die TSV Burgdorf holte hier noch einen zweiten und zwei dritte Plätze, das reichte am Ende aber nicht, um den Gesamtsieg der zu starken Hamburger ernsthaft zu gefährden. Am Ende landeten die Burgdorfer mit 7 Punkten auf dem dritten Rang. Vorjahressieger TuS Wunstorf wurde mit 8 Punkten Zweiter. Die Sportspassballers Hamburg errangen 13 Punkte und waren somit der mit Abstand beste Verein in diesem Jahr.

Mit dem Drumherum zeigten sich die Organisatoren zufrieden. Gab es doch keine größeren Verzögerungen, technische Probleme oder schwere Verletzungen. „Andere große Turniere im Norden verzeichneten in diesem Jahr einen Einbruch bei den Meldezahlen. Insofern sind wir sehr froh, dass wir das hohe Niveau halten konnten“, so Roy Gündel, Orgaleiter des ACC. „Sicher hängt das auch mit dem Spielsystem zusammen, das sich fundamental von anderen unterscheidet.“ Beim ACC gibt es seit je her keine K.O.-Spiele, sondern es wird im Schweizer System ohne Ausscheiden gespielt – alle haben eine feste Spielanzahl sicher. Außerdem wird nicht in Sätzen gezählt, sondern fortlaufend mit einer festen Spielzeit. Dadurch entwickelt sich ein transparenter Spielrhythmus ohne extreme Wartezeiten.


Siegerliste:

Mixed:
A: Jana Schermesser / Sven Kreher (Farmsener TV)
B: Yvonne Schwammbach / Nando Herrmanns (Medizin Magdeburg / Einheit Magdeburg)
C: Jessica Schanze / Markus Schwetje (SSV Langenhagen)
D: Christie Lutter / Heaven Jonathan Halim (Sportspassballers Hamburg)

Herreneinzel:
B: Dennis Lieser (TSV Burgdorf)
C: Marko Schmolke (TB Hilligsfeld)
D: Donald Sejine (Sportspassballers Hamburg)

Dameneinzel:
B: Kayo Hollander-Tateishi (Sportspassballers Hamburg)
C: Carmen Laub (TC Bissendorf)
D: Annika Staats (SC Langenhagen)

Herrendoppel:
A: Daniel Zieseniß / Thomas Zieseniß (TuS Wunstorf)
B: Dominic Becker / Matthias Bode (TV Hemeringen)
C: Sven Barnick / Stephan Philipp (MTV Seesen / SC Salzgitter)
D: Nico Raupach / Donald Sejine (Sportspassballers Hamburg)

Damendoppel:
B: Yvonne Schwammbach / Janine Weber (Medizin Magdeburg / Union Heyrothsberge)
C: Merle Weber / Alina Schaper (SuS Sehnde)
D: Annika Staats / Steffi Langhammer (SC Langenhagen)

Vereinswertung:
1. Sportspassballers Hamburg (13 Punkte)
2. TuS Wunstorf (8)
3. TSV Burgdorf (7)
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