Anzeige

Wedemarker Details - Ibsingen

  Wedemarker Details - Dudenbostel - Rodenbostel - Ibsingen.

Der Legende nach sollen in der Wedemark vor langer Zeit zwei Riesen miteinander gekämpft haben; sie bewarfen sich mit Felsen bis einer von ihnen zu Fall kam und unter diesen Steinen beerdigt wurde. Aus diesem Hügelgrab entstanden die Brelinger Berge. Doch eine weitere Geschichte erzählt, von zwei Riesen die sich besuchen wollten. Der eine machte sich auf den Weg zum Deister und als er durch die sandige Wedemark schlenderte, war sein Stiefel bald voller Sand. Er machte Halt, um seinen Stiefel zu leeren. Und als er den Sand aus seinem Stiefel kippte, da blieb im Brelinger Wald ein Hügel zurück, der Brelinger Berg.

Um diese Brelinger Berge liegen die Orte Oegenbostel, Bestenbostel, Bennemühlen, Hellendorf, Brelingen, Negenborn, Abbensen und die kleinste Dorfgemeinschaft der Wedemark Dudenbostel, Rodenbostel und Ibsingen.
Die kleinste Ortschaft ist Ibsingen; hier wohnt man am "Ibsinger Ring" oder am Ibsinger Berge, in einer der zwei Strassen. Etwas größer sind die anderen beiden Nachbarorte.

Wer in der Wedemark mit dem Auto schnell unterwegs sein möchte nutzt die Verkehrsverbindungen über die Landstrassen, wer die schöne Natur entdecken möchte kann über Kreisstrassen tolle Blickwinkel auf der K105 entdecken. Das OKOK Team nutzt diesen wunderschönen Tag für drei ausgiebige Spaziergänge durch die Ort- und Landschaften der Wedemark.

Die idyllisch, beschauliche Landschaft die wir heute hier vorfinden hätte es beinahe nicht mehr gegeben, wenn der in den 1920er Jahren geplante Autobahnbau (A7 als Nord-Süd-Verbindung) über die Brelinger Berge als höchsten Punkt der Strecke in die angrenzende Flachebene vorbei an Ibsingen stattgefunden hätte. In den späten dreißiger Jahren wurde der Ausbau von Ost-West Verkehrsverbindungen bevorzugt und das Projekt bei Ibsingen neu überdacht. Bei den angefangenen Arbeiten wurden bereits die Querung des Flusses „Grosse Beeke“, einige Arbeiten in den Brelinger Bergen und die Brückenpfeiler für die Querung der K105 fertiggestellt.

Seit einigen Jahrzehnten sind die Brückenpfeiler entfernt und die Landwirtschaft kann auf großzügig geschnittenen Feldern wirtschaftlich geführt werden. Zwei mal im Jahr wird das Dorf doch vor Heerscharen von Besuchern nahezu überrollt. Im November beim Schlachtefest und im Juni beim Erdbeerfest.

Hofherrin Elisabeth Rust soll an diesen Tagen immer ein wachsames Auge dafür haben, dass es großen und kleinen Besuchern gefällt und es zum abwechslungsreichen Programm Erdbeeren in allen Variationen gibt. Mitwirkende an diesem Fest sind die Landbäckerei Bosselmann, die Forellenräucherei Pflüger, der benachbarte Milchhof Hemme und zahlreiche Kunsthandwerker.

Während unseres Besuches am frühen Nachmittag sind alle Menschen im Ort mit ihrer Arbeit beschäftigt, ein geschäftliches Gespräch auf dem einen Hof, Pflege der Kühe im Stall und Tätigkeiten im Garten anderer Anwohner unterstützt das typische Bild vom Landleben. Überall wird freundlich gegrüßt, wir fühlen uns Willkommen.

Die Geschichte die im Zusammenhang mit Ibsingen erzählt wird, dass im Jahr 1812 ein Brelinger Schneider sich in einer Höhlung einer 750 Jahre alten Linde versteckt haben soll um der Musterung durch napoleonische Soldaten zu entgehen, schenken wir unseren Glauben. Denn auf der beiläufigen Suche haben wir nicht einmal die Linde auf anhieb gefunden.

Wer in dieser wunderschönen Gegend feiern möchte, soll mit 60 Personen in der Ibsinger Bauerndiele auf dem Hof Rust gut aufgehoben sein. Nebenan auf dem Hof Hemme bewirtschaftet Heinrich-W. Hemme einen Aufzuchtstall für Schweine und Rinder.

Auf der Rückfahrt fällt uns ein weiteres besonderes Haus auf. Am Hang des Brelinger Berges zwischen Ibsingen und Oegenbostel liegt das Haus "Finkenslag" des 1961 verstorbenen Lehrers und Heimatdichters Gustav Kohne.

Solche besonderen Häuser in toller Lage werden wir auch noch an anderen Stellen im Burgdorfer Land entdecken.
Die Gemeinde Wedemark liegt in wohl einer der schönsten Gegenden Deutschlands, im Burgdorfer Land (Landschaftsteil der Region Hannover in Niedersachsen). Die Wedemark gilt als vornehmere Wohnregion in dem nördlichen Einzugsgebiet der Landeshauptstadt Hannover, bestehend aus einigen ländlich geprägten Dörfern (Ortsteilen), die durch gute Verkehrserschließung (S-Bahn Hannover Anschluss an einige Ortsteile) und gute Naherholungsmöglichkeiten (gute Erreichbarkeit der Lüneburger Heide) eine hohe Attraktivität besitzt.

Die nächsten beiden Orte gehören auch zu den eher dörflich geprägteren Orten. Rodenbostel und Dudenbostel sind etwas größer als Ibsingen, doch stehen sie in der Schönheit nichts nach. Beide verbindet u.a. die Strasse Butterberg. Wir werden schnell auf diese Strasse auffällig, da reges geschäftliches Treiben durch den Lastwagenverkehr die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Am Ende des Weges stehen wir jedoch nicht vor dem Berg aus Butter, nein die LKW transportieren Kies und Sand aus dem hier entstandenen Werk.
Eine interessante Station auf unserer OKOK Television „on Tour“ Reise durch das Burgdorfer Land die vor allem unsere Vorstellungskraft prägte als einen dokumentierenden Blick auf diese Orte zu werfen. Sicherlich werden wir wieder einmal den etwas beschaulicheren Weg der Kreisstrasse über Besten,- Oegen-,
Roden,- und Dudebostel und Ibsingen(Kartenansicht) wählen.

Weitere Informationen zu dem benachbarten Abbensen: http://www.myheimat.de/burgdorf/freizeit/wedemarke...
Informationen zu der Serie „Burgdorfer Land“: http://www.myheimat.de/gruppen/burgdorfer-land-333...
Informationen zu OKOK Television: http://www.okok.de
0

Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Anzeiger | Erschienen am 10.09.2010
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.